Screenshot aus Marvel’s Spider-Man: Miles Morales  für PC zeigt Spidey mit einer Wintermütze in der Luft
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Marvel’s Spider-Man: Miles Morales schwingt sich auf den PC

Nach Peter Parker landet nun auch Miles Morales auf dem PC. Was das Superhelden-Game auszeichnet, verrät unser Marvel’s Spider-Man: Miles Morales Test.
Autor: Philipp Briel
5 min readPublished on
Sony und die PlayStation-Studios sorgen dafür, dass das Gaming-Jahr 2022 genauso stark ausklingt, wie es begonnen hat. Während Konsolen-Spielerinnen und -Spieler mit God of War: Rangarök dem eisigen Fimbulwinter trotzen, schwingt sich mit Marvel’s Spider-Man: Miles Morales eines der besten Superhelden-Games schlechthin auf den PC. Wir verraten dir, warum du dir das Game nicht entgehen lassen solltest.
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Eine Spinne im Winterurlaub

Miles Morales überblickt die Stadt. Spider-Man: Miles Morales ist eine Standalone-Erweiterung zum PS4-Game aus dem Jahr 2018

Neuer Held, gleiche Welt - Spider-Man: Miles Morales hat einiges zu bieten

© Sony Interactive Entertainment / Marvel

Nachdem Peter Parker in der PC-Umsetzung von Marvel’s Spider-Man erst vor wenigen Monaten seine Netze auf dem heimischen Rechner spinnen durfte, folgt mit dem Standalone-Spin-off Spider-Man: Miles Morales bereits das nächste Superhelden-Abenteuer, das es in sich hat.

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Denn obwohl das Game um den Teenager Miles Morales direkt nach den Geschehnissen des Hauptspiels ansetzt und weitestgehend in derselben Welt angesiedelt ist, erwarten euch im Open-World-Abenteuer ganz neue Spielmechaniken und frische Ideen, die den Titel zu mehr machen als nur einer eigenständigen Erweiterung.
Nach getaner Arbeit verdrückt sich Peter Parker zusammen mit Mary-Jane in den wohlverdienten Winterurlaub und gibt seine Nachbarschaft von Manhattan in die Obhut seines jungen Schützlings. Dass Miles‘ Job als Urlaubsvertretung der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft allerdings nicht so entspannt wird, wie er sich erhofft hat, muss sich der junge Musikliebhaber sehr schnell eingestehen.
Denn die mysteriöse Underground-Organisation und der Energiekonzern Roxxon kämpfen in den Straßen des New Yorker Stadtbezirkes um die Vorherrschaft. Zum Leidwesen der Bewohner.
Spidey-Moves im Real-Life: Begleite in unserer Serie den legendären Freerunner Jason Paul auf einer Reise um die Welt. Egal ob im Freizeitpark oder in einem Videospiel: Paul hat definitiv die Moves.

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Jason Paul Arcade Run

Freerunner Jason Paul erschafft eine 2D-Reise seiner Lieblingsvideospiele, mit einer Wendung.

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Aller Anfang ist schwer

Miles Morales macht sich unsichtbar. Das Game spielt in derselben Welt wie Marvel's Spider-Man, fühlt sich dank neuer Spielemente aber frisch an

Miles hat im Vergleich zu Peter Parker einige neue Tricks parat

© Sony Interactive Entertainment / Marvel

Im Gegensatz zu Parker ist der neue Spidey in Marvel’s Spider-Man: Miles Morales aber ein blutiger Anfänger und lernt gerade noch, mit seinen erlangten Superhelden-Fähigkeiten und dem neu erworbenen Platz im Rampenlicht umzugehen.
Während sich aus spielerischer Sicht zwischen beiden Spider-Man-Abenteuern nicht allzu viel getan hat, nutzen die Entwickler die Standalone-Erweiterung, um der packenden und emotionalen Story mehr Freiraum zu schaffen.
Miles Morales, der junge und geniale Musikliebhaber aus Harlem, verfügt über einen ganz anderen Bekanntenkreis als Peter Parker, was sich in der Geschichte und auch der Atmosphäre des Games widerspiegelt. In der Weihnachtszeit angesiedelt, bleibt genug Zeit für intensive Gespräche mit Freunden und der Familie.
Dabei greifen die Entwicklerinnen und Entwickler die besondere Stimmung des Animationsfilmes Spider-Man: A New Universe aus dem Jahr 2018 auf und rücken die latein- und afroamerikanischen Bevölkerungsgruppen gekonnt in den Mittelpunkt, was ohnehin schon Seltenheitswert hat.
Das Ganze mischt das Game mit Miles‘ enger Verbindung zu seinem Freundes- und Familienkreis und stimmigen Hip-Hop-Beats, dank denen sich das Abenteuer frischer anfühlt als das des Mentors Peter Parker.
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Viel zu tun: Das Gameplay von Spider-Man: Miles Morales

Screenshot aus Marvel’s Spider-Man: Miles Morales zeigt Spider-Man und Spider-Cat im Kampf

Wann gibt's ein eigenes Game mit Spider-Cat?

© Marvel

Neben dem frischen Setting macht Marvel’s Spider-Man: Miles Morales aus spielerischer Sicht genau da weiter, wo das Hauptspiel aufgehört hat. So setzt auch das zweite Spidey-Game auf das exzellente Schwunggefühl durch die Häuserschluchten Manhattans, das auch nach stundenlanger Erkundung noch genauso viel Spaß macht.
Viele Fähigkeiten, die Peter Parker erst freischalten musste, beherrscht Miles allerdings direkt von Beginn. Kenner des Hauptspiels werden sich also sofort zurechtfinden. Bei den Kämpfen haben die Entwicklerinnen und Entwickler der neuen Spinne allerdings weitere Fähigkeiten verliehen, darunter insgesamt acht besonders mächtige Venom-Fähigkeiten, die ihr in einem eigenen Skill-Tree freischaltet.
Dadurch kommt eine ganz neue taktische Komponente ins Spiel. Besonders, da spätere und besonders starke Kontrahenten nur mit diesen Fähigkeiten überhaupt angreifbar werden.
Gleichzeitig macht der neue Spidey in der Stadt gestandenen Stealth-Urgesteinen wie Solid Snake (Metal Gear Solid) oder Sam Fisher (Splinter Cell) Konkurrenz, denn Miles Morales ist mit seinem Anzug in der Lage, sich kurzerhand zu tarnen. Das macht Marvel’s Spider-Man: Miles Morales ein Stück weit zu einem Schleichspiel, wenngleich die Mechaniken nicht ganz so weit in die Tiefe gehen, wie bei den Vorbildern.
Neben der offenen Konfrontation habt ihr also fast immer auch die Möglichkeit, leise und schleichend vorzugehen. Batman gefällt das!

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Dan, der Gamer mit dem bionischen Arm

Lerne Daniel Melville kennen, den Gamer mit einer Armprothese, die er mithilfe eines 3D-Druckers individualisiert.

Deutsch +9

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Die PC-Version von Marvel’s Spider-Man: Miles Morales

Bereits auf der PlayStation 4 und PlayStation 5 war Marvel’s Spider-Man: Miles Morales aus technischer Sicht ein absoluter Genuss, gab es doch gerade auf Sonys aktueller Konsole schicke Details inklusive Echtzeit-Raytracing zu sehen.
Nach der gelungenen Portierung des Abenteuers von Peter Parker, bekommt auch das zweite Spidey-Game einige Neuerungen und Verbesserungen spendiert. Die sind natürlich vorwiegend grafischer Natur.
Dazu zählen beispielsweise noch detailliertere Raytracing-Effekte, verschiedene Detailgrade und – das dürfte die meisten freuen – eine freigeschaltete Bildwiederholrate. Und mal ehrlich: Mit 120 oder 165 FPS schwingt es sich noch viel schöner durch die Stadt.
Besitzerinnen und Besitzer eines ultra-breiten Monitors genießen das Abenteuer auf Wunsch sogar in 32:9-Auflösung oder, wenn ihr drei Monitore miteinander kombiniert, sogar in 48:9, was für ein einzigartiges Spielgefühl sorgt. Natürlich lässt sich das Game auf Wunsch auch mit dem Controller spielen, wobei auch der DualSense-Controller der PlayStation 5 unterstützt wird.
Screenshot aus Marvel’s Spider-Man: Miles Morales für PC zeigt Spidey beim Schwingen in Ultrawide-Auflösung von 48:9.

Mit einem Ultrawide-Monitor erlebt ihr das Game sogar in 48:9-Auflösung.

© Marvel

Ach ja: Natürlich könnt ihr das Game auf Wunsch sogar unterwegs spielen, das Steam Deck macht's möglich. Eine offizielle Verifizierung haben die Entwickler erst vor Kurzem bestätigt.
Diese technischen Neuerungen machen die PC-Version von Marvel’s Spider-Man: Miles Morales zu einem absoluten Pflichttitel für Spinnen- und Comicfans, die die Konsolenfassung noch nicht gespielt haben.

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Jason Paul

Wenn die Grenzen zwischen Realität und Jump 'n' Run Games verschwimmen: Jason Paul ist einer der inspirierendsten Freerunner, der alles kennt außer Schwindelgefühle.

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