Gaming
Lange mussten Nintendo-Fans auf ein neues Monster Hunter warten. Monster Hunter World, und dessen Erweiterung Iceborn, waren ausschließlich auf PC, Xbox und PlayStation verfügbar.
Mit Monster Hunter Rise kehrt die Erfolgsserie nun wieder auf eine - portable - Nintendo-Plattform zurück. Und zum Glück ruht sich Rise nicht auf dem Erfolg seines Vorgängers aus. Es nimmt einiges, was World verbessert hat, und entwickelt sich sogar noch weiter. Spannend für Nintendo-Spieler, die noch keine Erfahrung mit der “neuen” Spielweise der Reihe sammeln konnten.
Nun konnten sich Veteranen und Frischlinge ein Bild von Monster Hunter Rise machen. Eine Demo ist auf dem Nintendo-eShop verfügbar und lässt einem die Möglichkeit auf bis zu 30 Quests zu gehen, bevor der Probezeitraum ausgelaufen ist. In dieser Zeit konnte man sich direkt ein Bild von den wichtigsten Neuerungen machen.
Raus mit dem alten, rein mit dem neuen!
Die erste Frage, die sich viele Veteranen stellen mussten, als Monster Hunter Rise angekündigt wurde: Wird das Gameplay an die “alte” Generation an Spielen angelehnt sein, oder die Funktionsweise von Monster Hunter World übernehmen?
Letzteres ist der Fall! Monster Hunter World hat mit seinem Release viele Spielabläufe vereinfacht und beschleunigt. Objekte können schneller, teilweise im vorbeigehen, eingesammelt werden und Heil-Items können während der Bewegung konsumiert werden. Diese Änderungen haben damals für eine gespaltene Reaktion gesorgt. Veteranen sahen die undynamischen Aspekte der Spiele-Engine als Teil des Charms. Mittlerweile sind sich die Spieler einig: Das optimierte Gameplay ist wesentlich angenehmer. Es steht weniger zwischen dem Spieler und der Action.
Der letzte Monster Hunter-Teil, der für die Nintendo Switch erschienen ist, war der Director’s Cut von Monster Hunter Generations, einem 3DS-Game, das vor World erschienen ist und daher noch die alten Spielmechaniken nutze. Dies gab Fans Grund zur Annahme, dass die Nintendo-Versionen von Monster Hunter-Spielen an die alte Schule angelehnt sein werden.
Keine Grenzen auf der Karte
Eine weitere Neuerung, die durch Monster Hunter World eingeführt wurde, und mit Rise nun seinen Weg in eine Handheld-Version findet, sind offene Karten. Aufgrund von technischen Einschränkungen waren die Gebiete in Monster Hunter früher in mehrere, kleine Instanzen unterteilt und durch Ladebildschirme verbunden.
Dies gehört ebenfalls der Vergangenheit an. Monster Hunter Rise bietet offene Karten, teilweise mit beeindruckender Vertikalität. Gerade auf dem Nintendo 3DS waren die Gebiete eher flach. Dieses Maß an offener Welt macht es wesentlich einfacher sich als Jäger in der atmosphärischen Welt zu fühlen.
Erhöhte Mobilität dank dem Wirebug
Monster Hunter World führte die Clutch Claw ein, ein Enterhaken mit der ihr euch an bestimmte Käfer hängen und zurück auf bockige Monster ziehen konntet. Rise erweitert dieses Konzept durch den Wirebug. Dieser hat mehrere Aufladungen und ermöglicht eine dynamische Reise durch die Spielewelt. Der Käfer kann von eurem Arm abgeschossen werden und spannt dann ein leuchtendes Seil, anhand dessen ihr euch durch die Luft katapultieren könnt.
Ihr werdet diese Mechanik in jedem Aspekt des Spiel nutzen können. Egal ob sie euch lediglich dabei hilft, von A nach B zu kommen, oder ihr mit dem Wirebug akrobatische Angriffe auf euer Ziel ausführt: Es ist wichtig, dieses neue Werkzeug zu verstehen und einzusetzen.
Zeit aufzusitzen!
In Monster Hunter Rise steht euch ein neuer Tierbegleiter zur Verfügung. Ihr könnt euch nach wie vor dazu entscheiden, dass ihr von einem Katzen-ähnlichen Palico begleitet werdet - allerdings steht euch nun auch ein Hund als Gefährte zur Verfügung. Dieser nimmt nicht nur aktiv am Kampf teil, sondern kann auch als Reittier genutzt werden.
Damit seid ihr nicht nur extrem flott unterwegs, ihr könnt auch Gegenstände, wie Wetzsteine, nutzen, während ihr auf dem Rücken eures treuen Vierbeiners unterwegs seid. Das Prinzip von Jägern, die von Tieren begleitet werden, ist etwas, das Spiele natürlich aus der echten Welt übernommen haben. Vielleicht ermöglicht ein kommender Teil dann fliegende Jagdbegleiter, ähnlich wie die Adler der Mongolen:
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The Master Eagle Hunter
The Master Eagle Hunter.
Wer sich mit der Option, auf einem Hund durch die Gegend zu flitzen, noch nicht zufrieden gibt, für den hat Monster Hunter Rise noch ein weiteres Reittier in petto: Mit Hilfe des Wirebugs könnt ihr euch geschwächte Wyvern schnappen, und auf ihnen durch die Level trampeln.