Mit diesen Tipps seid ihr für die Monsterjagd gewappnet!
© Capcom
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Monster Hunter World: So überlebt ihr in der Wildnis

Nachdem wir selbst in einige Fallen getappt sind, wollen wir euch die wichtigsten Ratschläge für einen gelungenen Einstieg in die Monsterjagd präsentieren.
Autor: Björn Rohwer
4 min readveröffentlicht am
Erstmals kommt die Monster-Hunter-Serie auf PlayStation 4 und Xbox One und die Kritiker überschlagen sich mit Lobeshymnen. Es scheint gelungen, die taktischen Monster-Schlachten für den westlichen Massenmarkt aufzubereiten, ohne dabei den Markenkern zu verraten – Chapeau! Auch wenn Capcom den Einsteig im Vergleich zu vorherigen Ablegern deutlich erleichtert hat, könnt ihr dennoch in einige Fallen tappen. Unser Tipps bewahren euch vor solch groben Schnitzern!

Die oberste Regel: Nehmt euch Zeit!

Zuerst die allerwichtigste Regel für Monster Hunter World: Nehmt euch Zeit! Gerade die ersten Stunden solltet ihr mit viel Geduld angehen, auch wenn es unter den Nägel brennt, euch ins Abenteuer zu stürzen. Rast zum einen nicht durch die Story, sondern nehmt möglichst viele NPC-Nebenquests an. Erst die Belohnungen für diese Aufgaben wappnen euch für die Kämpfe mit stärkeren Monstern.
Das erste Monster Hunter mit einer umfangreichen Story!
Das erste Monster Hunter mit einer umfangreichen Story!
Lasst euch nach dem umfangreichen Charaktereditor zudem Zeit bei der Wahl eurer Waffe. Mit 14 teils stark variierenden Kampfwerkzeugen müsst ihr spätestens nach den ersten Quests eine Entscheidung treffen, welche Waffe ihr im Laufe des Spiels benutzen und verbessern wollt. Die Ressourcen werden schließlich nicht für den eierlegenden Wollmilchsaukrieger reichen. Testet die Waffen erst grob im Trainingslager und stellt eure Favoriten dann gegen echte Monster auf die Probe.

Sammelt, sammelt, sammelt

Folgt ihr dem ersten Punkt, wird euch auch diese Aufgabe leichter fallen: Sammelt wirklich alles, was eure Leuchtkäfer am Wegesrand entdecken. Auch wenn ihr zu Beginn keine Ahnung habt, wozu ihr die ganzen Kräuter, Pilze und sonstige Gegenstände gebrauchen könnt – später werdet ihr es für das Erstellen von Tränken oder das Verbessern eurer Ausrüstung bitter nötig haben, jeden Gegner zu looten und jedes Kraut einzustecken.
Nehmt euch die Zeit, euch in der Basis vorzubereiten
Nehmt euch die Zeit, euch in der Basis vorzubereiten

Die Augen nach Honig offenhalten

Nochmal besonders hervorzuheben ist der Honig. Auch wenn es mit Vitalien und Vitalitätswespen auch Möglichkeiten gibt, euch mit Hilfe eurer Umgebung zu heilen, werdet ihr für jeden Trank dankbar sein. Honig ist nicht nur lecker, sondern kann im Handumdrehen normale Heiltränke in die deutlich stärkeren Mega-Tränke verwandeln.

Spurensuchen ist das A und O

Auch die zweite Funktion der Leuchtkäfer solltet ihr nicht vergessen – das Spurenlesen. Klar, könnt ihr einfach vorpreschen und den leuchtenden Markierungen folgen. Haltet ihr aber immer wieder kurz inne und untersucht die Spuren, bekommt ihr Forschungspunkte und verbessert eure Kenntnis des Monsters. Lest also jede Fährte, um Gegner direkt auf der Karte angezeigt zu bekommen und Lexikoneinträge über Stärken und Schwächen freizuschalten.

Kämpft mit Köpfchen

Kommen wir zu den Kämpfen. Im Gegensatz zu vielen anderen Action-RPGs gleicht die Komplexität der Steuerung mit den variierenden Tastenkombinationen hier eher einem Beat ’em’ Up. Wer einfach per Buttonmashing auf die Gegner einprügeln möchte, wird spätestens nach den ersten zehn Spielstunden feststecken. Lange Bewegungsanimationen und nicht-cancelbare Angriffe zwingen euch dazu, vor jeder Aktion nachzudenken. Versucht das Monster zu lesen und greift – gerade mit langsamen Waffen – nur an, wenn ihr gerade keine Attacke des Gegners erwartet.
So schön wie dieses Mal sah die Monsterjagd noch nie aus!
So schön wie dieses Mal sah die Monsterjagd noch nie aus!

Schleichen und Verstecken

Habt ihr das Ziel-Monster entdeckt, schaltet einen Gang zurück. Per Druck auf die X- bzw. A-Taste könnt ihr in den Schleich-Modus wechseln oder euch in Gebüschen verstecken und so erst einmal die Bewegungen des Gegners studieren. Wieder lehrt euch Monster Hunter World, dass ein guter Jäger sich nicht direkt in die Action stürzt, sondern mit Köpfchen vorgeht. Aber auch ohne Monster-Kontakt solltet ihr lieber die Welt erkunden, statt durchgehend zu rennen – eure Ausdauer wird es euch danken!

Achtet auf die Klingenschärfe

Beim Beobachten des Gegners und eurer Lebensanzeige könnt ihr ganz leicht eure Klinge aus den Augen verlieren. Werft also immer wieder einen Blick in die obere, linke Ecke. Ist die Anzeige hier nicht mehr im grünen Bereich, wird es Zeit, einen der unbegrenzten Wetzsteine zu verwenden und die Waffe wieder zu schärfen. Kämpft ihr blindlings mit einer stumpfen Waffe weiter, wird der Kampf nur immer zäher und zäher.
Wollt ihr nicht nach Questgebern suchen, könnt ihr auch diese Tafel nutzen.
Wollt ihr nicht nach Questgebern suchen, könnt ihr auch diese Tafel nutzen.

Bereitet euch auf die Kämpfe vor

Ihr merkt: auch wenn die Monster-Schlachten vor Action strotzen, braucht ihr für Erfolge Köpfchen und Geduld. Dazu gehört es nicht nur in der Schlacht den Gegner zu beobachten, sondern auch schon im Vorfeld zu planen. Wisst ihr bereits etwas über eure Ziel? Etwa, dass es Feuer speit? Dann rüstet euch gezielt mit einer feuerfesten Rüstung aus. Kommt ihr gerade von einer Mission? Dann besucht den Schmied und verbessert die Ausrüstung eures Palicos und von euch selbst. Seid ihr gerade zur Mission aufgebrochen? Vergesst nicht, die Items aus der Truhe in eurem Lager einzusammeln! Nutzt die Möglichkeiten der Spielwelt und plant euer Vorgehen.