Max Verstappen posiert für ein Porträt während des Red Bull Racing 2024 Season Launchs des RB20 in London.
© Will Cornelius/Red Bull Content Pool
F1

Der RB20 von Oracle Red Bull Racing ist der logische nächste Schritt

Ab in eine mutige neue Welt: Oracle Red Bull Racing hat den RB 20, seinen Challenger für 2024, vorgestellt. Er ist eine radikale Weiterentwicklung des erfolgreichen RB19, der 2023 triumphierte.
Autor: Paul Keith
7 min readveröffentlicht am
Im Zuge einer Live-Präsentation in der Teamfabrik in Milton Keynes enthüllte Oracle Red Bull Racing den RB20! Auch Max Verstappen, Sergio Pérez und Teamchef Christian Horner waren zugegen und feierten den 20-jährigen Erfolg des Teams in der Formel 1.

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Oracle Red Bull Racing hat den RB 20, seinen Challenger für 2024, vorgestellt. Er ist eine radikale Weiterentwicklung des erfolgreichen RB19.

Der RB20 wird in der Formel-1-Saison 2024 also für den Titelverteidiger an den Start gehen. Der dreimalige Weltmeister Verstappen hofft, dass sich seine Konkurrenten mit dem Anblick des RB20 genauso vertraut machen werden wie mit dem des letztjährigen Rekordfahrzeugs -- die Konkurrenz soll auf der Strecke nur den Heckflügel zu sehen bekommen!
Auf den Spuren des erfolgreichsten F1-Autos aller Zeiten, mit dem Verstappen und Pérez im letzten Jahr 21 von 22 Rennen gewannen, ist das Team zuversichtlich, dass die beiden noch mehr Pokale ins Team-Hauptquartier zurückbringen werden.
Sergio Pérez posiert für ein Porträt während des Red Bull Racing 2024 Season Launches in London.

Sergio Pérez bei der Vorstellung des Oracle Red Bull Racing RB20.

© Will Cornelius/Red Bull Content Pool

Zur Feier des 20. Jahrestages des F1-Debüts des Teams kam auch der erste Red Bull Racing-Fahrer David Coulthard, der sich daran erinnerte, wie er 2005 bei seinem allerersten Rennen für das Team in die Punkte fuhr und 2006 beim Großen Preis von Monaco als Dritter auf dem Podium stand.
Auch Adrian Newey, Chief Technical Officer und der erfolgreichste Konstrukteur in der Geschichte der Formel 1, sowie der technische Direktor Pierre Waché nahmen an der Feier teil.

Warum ist Oracle Red Bull Racing so stark?

Seit der Änderung der F1-Regeln im Jahr 2022 hat Oracle Red Bull Racing den Wettbewerb dominiert. Der RB18 gewann 17 Grands Prix und fuhr 28 Mal auf das Podium, der RB19 erhöhte diese Zahl auf ganze 30. Mit den neuen Regeln zieht das Team mit dem besten Aerodynamikpaket -- eine Stärke des Oracle Red Bull Racing-Designteams.
Aber das ist nur ein Teil des Bildes: Oracle Red Bull Racing hat auch die Kontrolle über die Herstellung seiner eigenen Motoren übernommen, was zu mehr Leistung und Zuverlässigkeit führte. Seit Max Verstappen den RB17 zu seinem ersten Weltmeistertitel fuhr, gilt das Team als klarer Favorit. Es wird erwartet, dass der RB20 an diesen Erfolg anknüpfen wird.

Wie sieht das Auto aus?

Der RB20 wurde letzte Woche bei Testfahrten in Silverstone, England, gesichtet und trug fast die gleiche Lackierung wie das triumphale Auto der letzten Saison. Optisch ist es das gewohnte blau-rot-gelbe Design von Red Bull Racing, das wir seit 2015 kennen, wobei sich das Team darauf konzentriert, auf der Rennstrecke erfolgreicher zu sein, anstatt einen Klassiker verkopft zu überarbeiten. Wenn du einige der fantastischen Muster der Testmodelle vermisst, schau dir diese Galerie an.
Max Verstappen posiert für ein Porträt während des Red Bull Racing 2024 Season Launches in London.

Werden Max Verstappen und der RB20 wieder zur Traumpaarung?

© Will Cornelius/Red Bull Content Pool

Wie sieht es mit dem Design des Autos aus? Was hat sich geändert?

Das Wort, das im Umlauf ist, lautet "aggressiv", denn der RB20 hat eine schärfere Nase und ein insgesamt schlankeres Profil. Außerdem ist er eine radikale Weiterentwicklung des RB19 von Newey, Waché und dem Team. Vor allem die neuen Seitenkästen, die so geformt sind, dass sie die Luft um das Auto herum leiten, fallen auf!
"Es sieht wirklich ein bisschen anders aus. Ich denke, das Team hat sich im Vergleich zum letzten Jahr deutlich weiterentwickelt und das finde ich sehr positiv", sagt Max Verstappen. "Ich freue mich darauf, nach Bahrain zu kommen, mit den Tests zu beginnen und zu sehen, wozu das Auto fähig ist."
"Man kann sehen, dass sie in bestimmten Bereichen ziemlich aggressiv waren und immer noch an die Grenzen gehen", meint Christian Horner. "Aber auch unsere Gegner gehen aggressiv in die neue Saison, ich habe ein paar Autos gesehen, die ähnlich aussehen wie das, mit dem wir letztes Jahr gestartet sind."
"Man kann sehen, dass die Männer und Frauen hinter den Kulissen sehr hart gearbeitet haben und einige der Details an den Autos sind absolute Feinarbeit."
"Ich denke, das zeigt den Hunger des Teams. Wir hatten letztes Jahr ein so dominantes Auto, dass man sich von außen kaum vorstellen konnte, dass wir das Konzept so sehr verändern. Ich denke, es ist wirklich mutig von Oracle Red Bull Racing, das zu tun", fügte Sergio Pérez hinzu.
Im Talking-Bull-Podcast deutete Adrian Newey an, dass sie noch viel weiter hätten gehen können.
"Das letztjährige Auto war in den wichtigsten Punkten eine Weiterentwicklung des 22er Autos. Dazu gehörten natürlich die normale Winterentwicklung in Bezug auf die Aerodynamik und ein gewisses Verständnis dafür, was wir bei der Aufhängung tun müssen, um das Auto zu verbessern und das Gewicht zu reduzieren, denn wir hatten das Gewichtslimit für 2022 nie erreicht.
"Das diesjährige Auto ist die dritte Evolution des ursprünglichen RB18. Ist die dritte Evolution zu konservativ, während andere etwas anderes gemacht haben? Wir wissen es bis jetzt einfach noch nicht."

Wie sieht es unter der Haube aus?

Die Motorenentwicklung wurde in der Formel 1 bis 2025 eingefroren. Daher wird das Auto den RBPTH001 verwenden, der von Red Bull Powertrains und Honda hergestellt und mit dem Schwesterteam Visa Cash App Red Bull geteilt wird. Red Bull Powertrains arbeitet außerdem parallel mit Ford an einem langfristigen Projekt, um den Hybridmotor der nächsten Generation für die Saison 2026 zu entwickeln - aber wir wollen nicht vorgreifen.

Wer werden die Hauptkonkurrenten sein?

McLaren hatte einen langsamen Start in die Saison 2023, beendete das Jahr aber als Spitzenreiter. Mit Lando Norris und Oscar Piastri verfügt das Team über eine stabile Fahrerpaarung, und obwohl viele darauf tippen, dass McLaren am meisten Boden gutgemacht hat, müssen sie auf der Strecke erst einmal durchstarten. Ferrari sollte man nie ausschließen. Die Scuderia hatte in den letzten beiden Jahren einen starken Saisonbeginn, bevor sie nachließ, aber auch hier ist mit Charles Leclerc und Carlos Sainz ein starkes Fahrerduo unterwegs - und du hast sicher schon mitbekommen, wer dort für 2025 in den Startlöchern steht... Und dann ist da noch der Erzrivale Mercedes, der mit einem völlig neuen Fahrzeugkonzept in die Saison startet und wieder um Siege kämpfen will.

Was gibt es sonst noch Neues?

Verstappen und Pérez haben ihre neuen Helme für die Saison 2024 vorgestellt. In der Formel 1 ist der Helm des Fahrers die Gelegenheit, seinen Charakter zu zeigen und ihn mit allen möglichen persönlichen Designideen zu verzieren.

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Verstappen, Pérez und der neue RB20 werden nächste Woche bei den Vorsaisontests auf der Strecke sein, bevor es am 2. März beim ersten Grand Prix in Bahrain an die Startlinie geht.
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