01
Stage 5: Das erfolgreiche Ankommen in einer neuen Welt
Er ist gekommen, um zu gewinnen! Matthias Walkner kann auf der letzten Etappe der "Desafio Ruta 40" seinen Vorsprung – trotz Reifenschadens – verteidigen und feiert in Argentinien seinen ersten Gesamtsieg auf vier Rädern bei einem WM-Lauf. Beeindruckend: ▶️ Mit seiner Leistung in der T3-Klasse haben es Matthias Walkner und sein Co-Pilot Pablo Moreno sogar in der viel stärkeren T1-Klasse in die Top 10 geschafft. 😱
Es hat jeden Tag mehr Spaß gemacht, die Kommunikation ist immer besser geworden. Ich würde sagen: Ich bin angekommen!
2 Min
Matthias Walkner: „Der Gesamtsieg ist mega, mega cool!"
Neues Team, neues Auto, neuer Co-Pilot > erster Sieg
Finales Leaderboard nach 5 Etappen "Desafio Ruta 40"
02
Stage 4: Rund 300 anspruchsvolle Kilometer, aber richtig lustig
Jetzt ist es wirklich passiert! 🎉 Matthias Walkner und sein Co-Pilot Pablo Moreno haben nach der 4. Etappe die Gesamtführung bei der Desafio Ruta 40 übernommen (Challenger Klasse). Auf den ersten Tagessieg bei einem WM-Lauf haben dem Duo nur 6 Sekunden gefehlt. 😱 Was der Dakar-Champion nach diesem erfolgreichen Tag zu sagen hat? Das hörst du hier: 👇
Die ganze Stage war extrem schön, viel Piste, Flussbette, Steine, schnelle Passagen – eine richtig lässige Etappe, aber extrem anspruchsvoll. Ich habe echt eine irrsinnige Freude, das war heute mit Abstand der lustigste Tag.
03
Stage 3: Matthias fährt Achterbahn – und nur knapp am Sieg vorbei
Das war knapp! Matthias Walkner haben nur 39 Sekunden auf seinen ersten Etappensieg mit 4 Rädern bei einer WM-Rally gefehlt. 😱 Der Weg dorthin? War kein leichter! Es war ein Tag zwischen Freude & Frust und ein stetiger Kampf gegen die Sandwand. Hier der Blog von Matthias 👇
Servus zu Hause! Puh… diese Etappe war definitiv eine Achterbahnfahrt. Der Tag war extrem lange – mit vielen Ups und leider noch mehr Downs. Aber wir haben uns durchgebissen und das Finish war dafür umso geiler!
Der Start war richtig lässig und der Rhythmus hat gepasst. Aber in den Dünen ging das Drama los: Wir hatten früh einen schleichenden „Patschn“ – und genau für diese Situation fehlen mir noch die Erfahrungswerte. Ich habe mich gefragt, ob der Sand so tief ist oder ob wir einfach keinen Grip haben. Auf über 2.000 Höhenmetern war das alles sehr schwer einzuschätzen und wir haben richtig viel Zeit verloren…
Beim Tankstopp dann der nächste Dämpfer: Der Stabilisator hinten hat sich schon wieder gelockert und das Rad ist komplett schief gestanden. Das kratzt am Selbstbewusstsein und ich war echt frustriert.
1 Min
Sandwand-Feeling im Rallye-Buggy
>>> das Video zeigt Diego Marambio, der in der UTV-Klasse unterwegs ist, auf der 3. Etappe der Argentinien Rallye <<<
***
Danach lief es fahrerisch eigentlich gut, bis wir einer falschen Spur gefolgt sind. Wir haben den Fehler schon nach 5 Minuten korrigiert, aber das Resultat war bitter: Wir sind plötzlich hinter den T1-Autos festgesteckt. Die nächsten 100 Kilometer waren die reinste Hölle: Du fährst wie gegen eine Wand, nur dass diese Wand aus purem Staub besteht... Ich habe absolut gar nichts gesehen. Mir ist im Cockpit richtig schlecht geworden. Wir mussten teilweise echt unser Leben riskieren, um irgendwie im Staub an den Autos vorbeizukommen…
Aber wir haben nicht aufgegeben! Und als ich dann freie Fahrt hatte, habe ich auf den letzten Kilometern noch einmal alles rausgequetscht und plötzlich lief es richtig genial. Das hat zum Schluss wieder so richtig Spaß gemacht!
Mein Fazit: Es war der erwartet harte Schlüsseltag. Wir hätten 10 bis 15 Minuten Zeit gewinnen können. Haben wir aber leider nicht. Aber so ist die Rallye. Wir lernen daraus, haken die Probleme ab und nehmen das gute Gefühl von den letzten Kilometern mit in den nächsten Tag!
04
Stage 2: Endlich befreit fahren – das ist richtig geil
Stage 2 bei der "Desafio Ruta 40": Nur 128 Wertungs-Kilometer von San Juan nach San Rafael. Aber ☝️ ... trotzdem genug zu erzählen. Für Matthias Walkner war es eine Etappe in 3 Akten.
Akt 1: Die Startposition macht den Staub schnell
„Die ersten 50 Kilometer habe ich wieder so viel Staub gehabt… boah, da geht dann einfach nicht mehr. Da fährst du einfach irgendwie der Spur nach, zum Teil siehst du gar nichts mehr. Da habe ich Zeit verloren.“
„Das Problem ist, wenn du weiter hinten startest – so wie ich heute –, ist halt der ganze Zug ein bisschen langsamer. Das heißt, am Anfang, wenn du lauter Schnelle vor dir hast, ist auch der Staub irgendwie schneller…"
2. Akt: Am Ende des Kamelgras beginnt der Buggy-Rhythmus
"Sobald das tiefe Kamelgras und das dichte Fahrerfeld vorbei waren, konnte ich endlich befreit fahren – auch wenn das Gefühl für den Rhythmus im Buggy noch neu und ungewöhnlich ist."
„Ab Kilometer 50 habe ich endlich das Gefühl gehabt, dass ich meine echte Pace entfalten kann. Ich habe mir noch ein bisschen schwergetan einzuschätzen, wie mein Rhythmus wirklich war, aber ich hatte schon das Gefühl, dass es schnell war."
1 Min
Inside Cockpit: Matthias Walkner und Pablo Moreno
3. Akt: Das gute Momentum mit Motocross-Feeling ist zurück
„Die letzten 35 Kilometer sind wir eine sandige Pisten mit vielen Wellen gefahren – das war wie das Motocross-Feeling früher im Sommer. Das war richtig geil und da habe ich jetzt schon ziemlich ein gutes Momentum gehabt.“
"Ich habe auf diesem Streckenabschnitt wirklich viel Schwung mitgenommen, zum Teil bin ich die Wellen gleich doppelt gesprungen... Ja, da kommt mir meine Erfahrung vom Motorradfahren schon sehr entgegen."
Fazit: Matthias kommt der Spitze immer näher – auch im Ranking!
Das Team Walkner hat sich auf der zweiten Etappe im Gesamtranking um einen Platz verbessert und liegt jetzt auf Rang 2. 👇
05
Stage 1: Der Querlenker verabschiedet sich, der Staub kommt
Matthias im Ziel nach 340 gezeiteten Kilometern rund um San Juan
© Kin Marcin / Red Bull Content Pool
Chaos beim Start, starke Überholmanöver, ein defekter Querlenker, Stau beim Tanken und gaaaanz viel Staub - die erste Etappe bei der Desafío Ruta 40 war für Mattias Walkner und seinen Co-Piloten Pablo Morena eine Mischung aus Freude & Frust – mit einem Finish auf Platz 3.
Einerseits ist es lustig zum Fahren, aber andererseits ein bisschen frustrierend, weil ich habe das Gefühl, ich kann mein Potenzial nicht voll entfalten, weil ich halt nur dem Staub irgendwie nachfahr'.
Hier die Geschichte der ersten 340 gezeiteten Kilometer in Argentinien im Originalton: 👇
06
Nur 3 Grad am Morgen: Matthias startet mit Gänsehaut in die Desafio Ruta 40
Matthias Walkner startet bei nur 3 Grad Morgentemperatur in seinen zweiten WM-Lauf auf 4 Rädern. Es ist Winter in Argentinien und der macht alles neu beim Dakar-Champion: neues Team – BBR-Motorsports aus Frankreich / neues Auto – ein Taurus T3-SSV-Max Buggy / und ein neue Beifahrer – der Spanier Pablo Moreno, der 2024 an der Seite von Cristina Gutierrez in der Challenger-Klasse zum Dakar-Sieg gefahren ist.
Hier die erste Sprachnachricht von Matthias Walkner aus San Juan.