Walkner-Blog: Daniel Sanders ist Dakar-Champ – es ist vollbracht 🏆
Dakarsieger Hiasi Walkner ist dein Kommentator bei der härtesten Rallye der Welt. Zum Abschluss seine Bilanz: Daniel Sanders = 🔝, Luciano Benavides = 🤘 und Tobi Ebster = 👍
Motorsportlegende Matthias Walkner arbeitet nach seinem schweren Sturz am Comeback – und nutzt seine Zeit (auch), um dich in seinem Blog mit Backstage-Infos von der Dakar 2025 zu versorgen. Erkenntnis nach dem Finish: Die Dominanz von Daniel Sanders ist beängstigend... für die Konkurrzenz!
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Stage 12 🏁: Der Sieg von Sanders rührt mich zu Tränen
Daniel Sanders ist tatsächlich Dakar-Champ 2025 – es ist vollbracht. 🤩 Gefühlt war er immer schon der Schnellste, aber es ist immer irgendwie etwas dazwischen gekommen. Deswegen hat er sich manchmal deutlich unter seinem Wert verkauft. Dafür ist es jetzt umso schöner – jetzt ist ihm einfach alles aufgegangen. Ich kann mich nicht erinnern, dass jemand die Rallye Dakar so dominiert hat wie Daniel Sanders. Und zwar vom ersten bis zum letzten Tag mit 5 Etappensiegen. Es ist echt unbeschreiblich, so eine Performance abzuliefern... 😱 Hier mein Recap zu dieser großartigen Sanders-Dakar. 👇
Der Hiasi-Rückblick von Luciano Benavides bis Tobi Ebster
Luciano Bernavides hat sich leider Gottes in der ersten Woche ein bisschen die Chance aufs Podium verbaut. Da war er ein bisschen zu weit hinten, er hat aber eine super starke zweite Woche gehabt. Er konnte noch einiges aufholen und ist auf einem sehr passablen 4. Platz ins Ziel gekommen.
Edgar Canet hat als Rookie die Rally 2-Wertung gewonnen und ist insgesamt 8. geworden, was für die erste Dakar schon ein großes Ausrufezeichen ist. Er wird den den Orangen in Mattighofen sicher noch die eine oder andere Freude bereiten.
Und Tobi Ebster? Hat einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Meine Ebster-Bilanz hörst du hier. 👇
Die Etappe heute war anders: Viele Spitzenfahrer sind taktisch gefahren, weil morgen die letzte schwierige Etappe wartet - 308 Kilometer im „Empty Quarter“ mit extrem viel Dünen und extrem viel Sand. Da ist es natürlich nicht optimal, wenn du vorne weg startest. Das erklärt den Tagessieg von Michael Docherty. Tobias Ebster hat die Chance genutzt und ist Dritter geworden – sensationell! 💪
Ich habe heute länger mit Daniel Sanders telefoniert. Was wir besprochen haben, verrate ich dir in meinem Audio-Blog – viel Spaß beim Reinhören. 👇
Etappe 8: Es war ein guter Tag für die beiden KTM-Fahrer
Ich habe heute wieder relativ lange mit Daniel Sanders telefoniert und er ist noch extrem fit und super motiviert. Wenn da nicht irgendwas ganz Blödes daherkommt, wird er sehr schwer zum Schlagen sein, weil er aktuell auf einer guten Welle surft. Im Moment funktioniert bei ihm irgendwie alles, was er macht, und das ist sehr cool. Aber natürlich muss er immer auf der Hut sein, das habe ich ihm auch gesagt. Man darf sich nie zu sicher sein und man muss auch wirklich bis zum letzten Kilometer voll konzentriert und fokussiert bleiben. Aber ich bin überzeugt, dass er genau das macht, schließlich hat er eine Mission für uns beide zu erfüllen: Die Dakar gewinnen und den größten Beduinen mit nach Hause bringen!!! Auf der 9. Etappe will er übrigens noch einmal voll attackieren. Ich glaube er fährt auf den Stage Win.
Was sonst heute alles passiert ist, erzähle ich dir hier 👇
Die Suche nach der richtigen Spur
Übrigens: Wenn du dich fragst, warum jeder Dakar-Fahrer schon ein paar Mal geschwitzt hat, weil er sich nicht sicher war, ob er auf der richtigen Spur unterwegs ist. In der offenen Wüste ist das nicht immer ganz gewiss und die Roadbook-Noten sind nicht immer so klar. Das Foto zeigt, das es nicht eindeutig ist, wo es hingeht und ein paar Minuten sind dann schnell verloren…
Stage 6: 12 Stunden im Sattel – ein verrückter Tag
Die 6. von insgesamt 12 Etappen ist geschafft. Wir feiern also Halbzeit – mit 605 Kilometer Speciale war der Tag für die Fahrer aber definitiv keine Party. Was Daniel Sanders und Luciano Benavides zu sagen haben, hörst du hier. Zu Beginn gibt es aber noch mein Recap von der 6. Etappe. 👇 Viel Spaß!
Stage 3: Daniel Sanders verliert die Orientierung und Zeit
Die Wüste ist nicht der einzige harte Gegner bei der Dakar – das musste der Gesamtführende Daniel Sanders auf der dritten Etappe leidvoll erfahren. Beim Australier gingen nach 250 Kilometer die Lichter aus – sein digitales Roadbook inklusive GPS ging einfach offline. Was genau passiert ist und wie sich der digitale Blackout auf die Gesamtführung ausgewirkt hat, erzähle ich in meiner Sprachnachricht. 👇
Servus Hiasi! Tobias Ebster meldet sich aus Saudi-Arabien 👇
Die Chrono-Stage gleich am zweiten und dritten Tag – das war der knackigste Start in eine Rallye Dakar aller Zeiten. Fast 1.000 Special Stage-Kilometer und 11 Stunden Fahrzeit – so etwas hat es noch nicht gegeben. Das ist ein Kampf von Beginn weg, da kannst du nicht reinwachsen in die Dakar oder taktieren. Daniel Sanders hat bis jetzt jede Stage inklusive Prolog gewonnen. Ich kann mich nicht erinnern, dass ein Fahrer jemals so dominant war. Daniels Leistung ist aktuell einzigartig. Jetzt muss er einen kühlen Kopf bewahren und wenn er einen Fehler macht, dann sollte er nicht lange suchen und probieren, sondern einfach umkehren und an der richtigen Kreuzung den richtigen Weg nehmen. Daniels Vorsprung von rund 12 Minuten ist schon ein bisschen beruhigend, aber es ist noch nicht einmal ein Viertel der Dakar gefahren, es kann also noch so viel passieren...
Die anderen KTM-Fahrer: Luciano Benavides ist in guter Lauerposition, für Kevin ist es ein sehr harter Kampf, weil seine Hand offenbar mehr Probleme macht als erwartet. Und Tobi Ebster? Er fährt ein sehr solides Rennen und hat noch keine wirklichen Fehler gemacht. Wenn es ihm gelingt, noch ein paar fahrerische Akzente zu setzen, kann er es in die Top 10 schaffen.
Dakar-Dominator Daniel Sanders live aus Saudi-Arabien 👇
Etappe 1: Es ist heiß, es ist trocken, es ist super hart!
Sieg beim Prolog, Sieg bei der ersten Etappe – Daniel Sanders ist zum Start der Dakar 2025 der dominierende Fahrer. Dahinter die "üblichen Verdächtigen": von Ricky Brabec bis Luciano Benavides. Stark finde ich die Leistung von Tobi Ebster, der auf Platz 13 gefahren ist. Vor dem Start der 48-Stunden-Chrono-Stage am Sonntag, habe ich mit Daniel, Luciano und Tobi telefoniert. Was sie zu sagen haben? Erfährst du hier. 👇
Die Qualen in Zahlen
Was eine Dakar-Etappe mit einem Körper macht? Das zeigt dir die Zahlen von Etappensieger Daniel Sanders.
Tag 0: Vorbereitung auf den (vielleicht rennentscheidenden) Prolog
Wie wichtig kann ein Prolog sein? Sehr wichtig! Denn der Sieger darf seinen Startplatz für Stage 1 (in der Klasse „Rally GP“) frei wählen und kann damit seine Chancen auf eine Top-Platzierung am ersten Renntag deutlich erhöhen. Das hat wiederum Auswirkungen auf Stage 2, der 48-Stunden-Marathonetappe, bei der in umgekehrter Reihenfolge gestartet wird. Ein guter Prolog kann also bis zu 3 Tage nachwirken. ☝️
Der Prolog ist ein Sprintrennen geworden und kann fast schon rennentscheidend sein. Wer den Prolog arg versemmelt, kann auch seine Sieg-Chancen versemmeln!“
Die große Frage vor jedem Dakar.Start: Wer wird die Rallye gewinnen? Für Hiasi Walkner gibt’s in diesem Jahr eigentlich nur - Top-Favoriten: Daniel Sanders (KTM) und Tosha Schareina (Honda). „Wenn man die letzte Saison und das letzte Rennen betrachtet, dann fahren die beiden derzeit in einer eigenen Liga. Doppel-Dakar-Sieger Ricky Brabec hatte verletzungsbedingt keine perfekte Vorbereitung, aber vielleicht motiviert ihn gerade diese Situation besonders“, so Hiasi Walkner.
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Die Dakar 2025 im Überblick
Auch für die Fans gilt: Eine gute Vorbereitung ist enorm wichtig! Deshalb fassen wir hier alles zusammen, was du über die Rallye Dakar 2025 wissen solltest. 👇
Die Rallye: Wird in diesem Jahr zum 47. Mal gefahren, zum sechsten Mal findet sie in Saudi-Arabien statt. Start ist am 3. Jänner in der Stadt Bisha, nach dem Prolog + 12 Etappen hat das Leiden der Fahrer am 17. Jänner in Shubaytah ein Ende.
Die Route: Führt über 7.805 Kilometer, 5.209 Kilometern davon sind gegen die Zeit zu fahren. Die längste gezeitete Einzel-Etappe mit 604 Kilometern wartet am Tag 8 auf die Rider, eine harte 48-Stunden-Etappe mit insgesamt 967 Kilometern muss bereits am 2. und 3. Renntag absolviert werden. Am Freitag, den 10. Jänner, gibt‘s einen Ruhetag.
Das Starterfeld: 148 Fahrer gehen in der Kategorie „Bike“ an den Start, 21 davon fahren in der höchsten Klasse „Rally GP“ um den Sieg. Der einzige Biker aus Österreicher ist Tobias Ebster (BAS World KTM Racing Team). Der Neffe von Heinz Kinigadner hat bei seiner ersten Dakar im Vorjahr die „Malle Moto“-Klasse gewonnen und im Endergebnis Platz 20 geschafft. Sein Ziel für 2025: ein Platz in den Top 15.
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