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Fußball

Openda trifft, Werner lobt und das Testspiel startet mit 1.000 PS

RB Leipzig unterlag Atalanta knapp mit 1:2, zeigte jedoch mit dynamischem Spielstil und starken Neuzugängen viel Potenzial. Und es stehen weitere neue Spieler in den Startlöchern.
Autor: Adrian Beck
3 min readPublished on
Das Testspiel von RB Leipzig gegen Atalanta Bergamo startete mit einer Extraportion (Horse) Power. Drift-Athlet Elias Hountondji brachte in einem 1.000 PS starken BMW M4 den Ball mit spektakulären Burnouts und präzisen Drift-Manövern in die Red Bull Arena. Offensiv-Talent Tidiam Gomis saß als Beifahrer mit im Boliden, während die Fans schon vor dem ersten Pfiff eine Show erlebten, die ordentlich PS-Power und Red-Bull-Style versprühte:
Am nächsten Tag durfte Johan Bakayoko neben Elias Hountondji die Drift-Action hautnah erleben. Ein besonderes "Begrüßungsgeschenk" für den Neuzugang.

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Openda trifft nach Action-Start mit Elias Hountondji

Nach diesem actiongeladenen Start lag die Latte hoch, aber die Roten Bullen enttäuschten nicht: In der ersten Halbzeit dominierten sie das Geschehen auf dem Platz. Loïs Openda sorgte mit seinem Treffer nach zwölf Minuten für die Führung, bevor Gianluca Scamacca und Lorenzo Bernasconi das Spiel in den Schlussminuten für Atalanta drehten. Doch trotz der knappen 1:2-Niederlage zeigte Leipzig genau das, was Cheftrainer Ole Werner sehen wollte: Dynamik, Pressing und den Mut, Risiken einzugehen - ganz im Stil des neuen RB-Spirits.
Nach einem 3:0-Sieg gegen den ZFC Meuselwitz und einem 7:0-Sieg gegen Toulouse hatte RB Leipzig mit Atalanta die schwerste Prüfung des Sommers vor sich. Der italienische Verein gewann in der Saison 2023/24 die Europa League und belegte in der letzten Saison einen beeindruckenden dritten Platz in der Serie A.

Dynamik und Druck: Leipzig presst im Werner-Style

Das Spiel zeigte den dynamischen Spielstil, den der neue RB Leipzig-Cheftrainer Ole Werner sehen will - von Anfang an setzten die Leipziger Atalanta mit hohem Pressing sofort unter Druck.
Die Spieler von RB Leipzig versammeln sich während des Testspiels gegen Atalanta Bergamo in Leipzig auf dem Spielfeld.

Loïs Openda schießt RB Leipzig mit seinem 1:0 in Führung

© Marvin Seibert/Red Bull Content Pool

Der belgische Stürmer Openda nutzte seine Schnelligkeit, um die Atalanta-Abwehr zu überwinden, und belohnte sich und sein Team nach zwölf Minuten mit dem 1:0. Nach 20 Minuten hatte Openda die Chance, die Führung auszubauen, doch sein Schuss aus spitzem Winkel strich am Pfosten vorbei.

Neuzugänge begeistern mit Tempo und Torgefahr

Nicht nur Openda war eine Gefahr, auch die Neuzugänge Yan Diomande und Yohan Bakayoko beeindruckten die Fans. Diomande, der 18-Jährige, der vom spanischen Klub Leganes kam, begeisterte durch seinen schnellen Antritt und seine Torgefahr.
RB Leipzig trifft auf Atalanta Bergamo in einem spannenden Showdown vor der Saison 2025-2026 in der Red Bull Arena Leipzig.

Dynamischen Fußball wollte Ole Werner sehen - und das zeigten die Spieler

© Marvin Seibert/Red Bull Content Pool

Auch Torhüter Maarten Vandevoordt machte auf sich aufmerksam. Der 23-Jährige interagierte mit seiner Abwehr und leitete immer wieder mit direkten, langen Bällen Gegenangriffe ein.

Noch mehr Bullen-Power: Weitere Neuverpflichtungen geplant

In der Halbzeitpause lobte RB Leipzig-Geschäftsführer Marcel Schäfer den neuen Trainer:
Quotation
Vom ersten Gespräch an war klar, dass Ole eine klare Vorstellung davon hat, wie man Fußball spielt.
Marcel Schäfer
"Er passt definitiv gut zum Stil von Red Bull. Wir sind mit den Neuverpflichtungen noch nicht fertig, denn wir bauen eine Mannschaft auf, die mit und ohne Ball mit hoher Intensität spielen kann." Er fügte hinzu:
Quotation
Wir wollen eine Mannschaft aufbauen, die in den nächsten Jahren sehr erfolgreich sein wird
Marcel Schäfer, RB Leipzig Geschäftsführer

Top-Talente Nusa und Banzuzi glänzen

RB Leipzig's new head coach Ole Werner looks focused during the team's pre-season match against Serie A side Atalanta.

RB Leipzig's new head coach Ole Werner

© Marvin Seibert/Red Bull Content Pool

Werner wechselte zur Halbzeit seine gesamte Elf aus, aber Leipzig hielt die Intensität aufrecht, bis die Müdigkeit einsetzte und Atalanta das Spiel mit zwei Fernschusstoren in den Schlussminuten drehen konnte.
Während die zweiten 45 Minuten etwas unstrukturiert waren, gab es dennoch einige Leistungen, die Werner erfreut haben dürften. Der 20-jährige norwegische Flügelspieler Antonio Nusa forderte immer wieder mutig seine Gegenspieler heraus und hatte in der 83. Minute einen sehenswerten Distanzschuss, der gut pariert wurde.
Der ebenfalls 20-jährige Ezechiel Banzuzi machte im Mittelfeld auf sich aufmerksam, indem er Ruhe am Ball bewies, wichtige Zweikämpfe führte und mit einem Freistoß, der nur knapp über die Latte ging, fast ein Tor erzielte.
Schau dir die Wiederholung des Spiels RB Leipzig gegen Atalanta auf Red Bull TV an.