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Red Bull 400 am Bergisel Innsbruck
"Schanze frei" – oder "Alles sein ist Leiden". 1.000 motivierte Starter aus 18 Nationen ließen es sich am 27. August 2022 nicht nehmen am Innsbrucker Bergisel live dabei zu sein. Denn zur Tirol-Premiere von Red Bull 400 zeigte sich die Bergisel-Schanze in Innsbruck erstmals von ihrer extremen Seite.
"Das Besondere an Red Bull 400 ist einfach die Idee und die Stimmung die hier herrscht."
Bei perfekten Bedingungen brachte die Skisprungschanze die 1.000 StarterInnen aus 26 Nationen u.a. Bergläufer Markus Kröll, Skisprung-Legende Andi Goldberger, Rodlerin Hannah Prock, Extremsportlerin Nadine Wallner und Ex-Biathlon-Star Dominik Landertinger im Rennen um die begehrten Titel des wohl härtesten Bergsprint-Laufs der Welt sowohl physisch als auch mental an ihre Grenzen.
Andi Goldberger bezwingt den Bergisel zum ersten Mal von unten nach oben.
© Stefan Voitl / Red Bull Content Pool
Es tut einfach weh – egal wie gut die Kondition ist, wie gut man austrainiert ist. 400 Meter Distanz, rund 130 Meter Höhenunterschied und brutale Steigungen mit bis zu 75 Prozent, das Ganze so schnell wie möglich – Red Bull 400 ist der ultimative Test für Kraft, Ausdauer und Kampfgeist. Angefeuert von unzähligen Zusehern ging es für die Teilnehmer nach dem Startschuss vom Auslauf über den extrem steilen Aufsprunghang, den Vorbau, den Schanzentisch und dann zu guter Letzt über die Anlaufspur hinauf. Im steilsten Teil erreichte die Strecke eine Steigung von bis zu 75 Prozent – und ihr könnt uns glauben: Hier kämpften auch die Besten der Besten um jeden Meter, jeder Schritt wurde zur extremen Willensleistung.
01
Doppelsieg für Österreich
„Obwohl ich schon fünf Mal gewonnen habe, ist es immer anders, also immer eine neue Herausforderung. Der Lauf heute war einfach optimal."
Das Männer-Podest: Sieger Jakob Mayer, Niklas Brantner und Jakub Siarnik
© Stefan Voitl / Red Bull Content Pool
Das Full Distance Final presented by INTERSPORT der Männer entwickelte sich, wie dank des hochkarätigen Starterfeldes zu erwarten war, zu einem Duell um Sekunden. Im packenden Finale setzte sich der der Dornbirner Jakob Mayer gegen die starke Konkurrenz durch und durfte, nach seinem zweiten Platz vor zwei Jahren in Bischofshofen, endlich wieder die Siegertrophäe entgegen nehmen. Mit einer Zeit von 3:04,84 Minuten ließ der Vizeweltmeister von 2018 und Sieger von 2019 alle hinter sich und holte so seinen mittlerweile fünften Red Bull 400 Sieg.
Die Silbermedaille ging an Niklas Brantner. Der Wr. Neustädter musste sich dem Vorarlberger um knappe elf Sekunden geschlagen geben. Auf Platz drei reihte sich, nach einem extrem spannenden Zweikampf hauchdünn der Sieger von 2020, der Slowake Jakub Siarnik ein. Ex-Biathlet Dominik Landertinger mit einem großartigen zehnten Platz ein Top-Ergebnis verbuchen.
02
Gold für Deutschland im Damen-Bewerb
Monika Wagner holte sich den Sieg vor Annemarie Willhelm und Nora Havlínová
© Stefan Voitl / Red Bull Content Pool
In Abwesenheit der mehrmaligen Siegerin und Weltmeisterin von 2018, Andrea Mayr, holte sich mit der deutschen Monika Wagner eine der Favoritinnen den begehrten Titel im Finale der Full Distance der Frauen presented by ON RUNNING.
"Das war wirklich eine beeindruckende Schanze hier, ich kenne ja jene in Titisee, wo ich schon einmal Zweite geworden bin, aber das hier ist noch einmal anders."
Die aus Stadtkyll stammende hatte die Schanze in Innsbruck am besten im Griff und setzte sich mit einer beeindruckenden Leistung und einer Zeit von 4:26,56 Minuten vor ihren Konurrentinnen durch. Auf Platz zwei folgte die Gloggnitzerin Annemarie Willhelm. Die Tschechin Nora Havlínová erreichte als drittschnellste Dame das Ziel am oberen Ende der Schanze.
Die letzten Meter im Anlauf hatten es nochmals so richtig in sich.
© Leo Rosas / Red Bull Content Pool
03
Im Team zum großen Triumph
Bei den Staffelbewerben bewiesen rund 45 teilnehmende Staffeln neben Kampf-, auch außergewöhnlichen Teamgeist und stürmten in 4x100 Metern die berühmte Vierschanzentournee-Schanze. Auf das oberste Treppchen der Männerstaffelwertung schaffte es die Staffel des Teams Wintersteller mit einer Zeit von 02:15,79 Minuten. Auf jenes der Mixed Wertung das Team Crossfit Ötztal vor dem Rodelteam rund um Hannah Prock.
Das legendäre Feuerwehrstaffel-Rennen war auch am Bergisel ein Highlight
© Stefan Voitl / Red Bull Content Pool
Spannung pur boten die Läufe der mittlerweile legendären Feuerwehrstaffeln. Denn auch hier entschied die FF Tessenberg mit einer sensationellen Staffelzeit von 2:02,19 Minuten das Rennen hauchdünn vor den Männern der FF Pinsdorf für sich.
04
Ergebnisse Männer Full Distance presented by INTERSPORT
- Jakob Mayer (AUT), 3:04,84 Minuten
- Niklas Brantner (AUT) 3:11,14 Minuten
- Jakub Siarnik (SVK), 03:11,23 Minuten
05
Ergebnisse Frauen Full Distance presented by ON RUNNING
- Monika Wagner (DE), 4:26,56 Minuten
- Annemarie Willhelm (AUT), 04:27,41 Minuten
- Nora Havlínová (CZE) 04:31,10 Minuten
06
Ergebnisse Männer Staffel
- Team Wintersteller (AUT), 02:15,79 Minuten
- Team Slovakia (SLO), 02:23,72 Minuten
- Rodel Austria 1 (AUT), 02:26,68 Minuten
07
Ergebnisse Mixed Staffel
- Crossfit Ötztal (AUT), 02:14,37 Minuten
- Rodel Austria 2 (AUT), 02:31,81 Minuten
- Bergfüxe (AUT), 02:37,08 Minuten
08
Ergebnisse Firefighter Staffel
- FF Tessenberg (AUT), 02:02,19 Minuten
- FF Pinsdorf (AUT), 02:02,19 Minuten
- FF Abschnitt Wattens/Pils (AUT), 02:08,60 Minuten
Alle gesammelten Ergebnisse findet ihr hier: www.redbull.com/400
Partner von Red Bull 400