Vollgas auf den Gipfel!
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Running

Hart, Härter, Red Bull Almauftrieb 2021: Auf 600 Höhenmetern ans Limit!

Der dritte Red Bull Almauftrieb in Mayrhofen hat den 450 Teilnehmern alles abverlangt – und Manuel Innerhofer den zweiten Sieg in Serie beschert. Bei den Damen war Geli Egger nicht zu schlagen.
Autor: Günter Baumgartner
4 min readveröffentlicht am
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Red Bull Almauftrieb

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6.000 Meter Distanz, 600 Höhenmeter, 9 Challenges: Der dritte Red Bull Almauftrieb in Mayrhofen war alles andere als ein gemütlicher Samstagnachmittags-Spaziergang für die 450 Teilnehmer. Ganz im Gegenteil: Der Red Bull Almauftrieb ist das ultimative Fitness- und Trailrunning-Event, das einem einfach alles bis auf das letzte Quäntchen Kraft und Energie abverlangt.
Berglauf · 2 Min
Red Bull Almauftrieb 2021 Highlights
Und wie schon in den ersten beiden Ausgaben lautete auch heuer ab dem legendären Läuten der Kuhglocke als Startsignal das Motto: „Ohne Schweiß kein Preis“! Bei hochsommerlichen Temperaturen galt es für die 450 motivierten Teilnehmer aus ganz Europa, den traditionellen Weg der Kühe vom Zentrum Mayrhofens auf den Steinerkogel auf eine außergewöhnliche Art und Weise zu bewältigen, wobei ihnen nur wenig Zeit blieb, die wunderschöne Umgebung zu genießen. Wie hart der Red Bull Almauftrieb 2021 war, haben auch Snowboarder Benjamin Karl, Ex-Biathlet Dominik Landertinger und die Salewa-Athleten Verena Helminger, Bettina Brunnauer, Tobias Ebner, Martin Linbacher bei der einzigartigen Herausforderung am eigenen Leib erfahren.
Auf die Plätze, fertig, los!
Auf die Plätze, fertig, los!

9 kräftezehrende Challenges für ein Halleluja

Nachdem die legendäre Kuhglocke um Punkt 11.00 Uhr das ultimative Fitness- und Trailrunning-Event eingeläutet hatte, ging es gleich auf den ersten Metern bei der ersten von neun Challenges ordentlich zur Sache: Das Heu-Kraxln war das perfekte Präludium auf das, was die 450 Athleten noch erwartete. Direkt im Anschluss galt es, beim „Wood-Carry“ mit bis zu 35 kg schweren Baumstämmen beladen bis zur nächsten Challenge zu sprinten. Und ja, sowas geht richtig rein!
Dort wartete dann auch die erste von drei neuen Challenges auf die Teilnehmer, die heuer den Red Bull Almauftrieb noch ein bisschen verrückter machten. Beim „Holzknecht“ wurden die Holzstämme zum Hacken abgelegt und gegen Holzscheite getauscht, die wiederum 600 Meter zum Waldrand getragen und aufgeschichtet werden mussten.
Holz, Holz, Hurra!
Holz, Holz, Hurra!
Das war alles ...? Nein, da ging noch mehr, noch viel mehr! Der Waldweg wartete mit einigen knackig steilen Stellen auf und brachte die Teilnehmer ordentlich ins Schwitzen. Beim legendären „Milchkandl Carry“ zeigte sich, aus welchem Holz die Teilnehmer geschnitzt sind, hier mussten zwei 5 kg und 3 kg schwere Milchkannen 700 Meter (und 100 Höhenmeter!) weit geschleppt werden.
Volle Kanne voraus lautete das Motto von Dominik Landertinger
Volle Kanne voraus lautete das Motto von Dominik Landertinger
Als sechste Challenge wartet 2021 am Emberghof erstmals die ultimative Prüfung: Am Bauernhof angekommen mussten die Athleten einen Strohballen (bei den Damen 40 kg schwer, bei den Herren 80 kg schwer) vier Mal flippen, bevor sie einen Heustadl im Sprint hinter sich bringen mussten.

The final countdown

Wer bist jetzt noch nicht komplett ausgepowert war, dem stellten sich auf den letzten rund 300 Metern bis zum finalen Hindernis genug zum Trocknen aufgestellte „Heu Mandl“ in den Weg Richtung Steinerkogel. Mit dem Ziel vor Augen hieß es hier die letzten Energiereserven zu aktivieren, um bei den „Almhütten Climbs“ so schnell wie möglich die Seile hochzukraxeln. Denn wie geübte Red Bull Almauftrieb-Bezwinger wissen: Auf den letzten Metern kann man auf seine Mitstreiter noch richtig viel Zeit aufholen – oder wertvolle Sekunden auf der Strecke liegen lassen.
Das letzte Aufbäumen gegen die Qualen.
Das letzte Aufbäumen gegen die Qualen.
Aber egal, wie man sich die letzten Zentimeter des Bull Almauftriebs erkämpfte: Jeder, der nach 6.000 Metern, 600 Höhenmetern und 9 kräftezehrenden Challenges das Ziel auf dem Steinerkogel erreichte, ist ein echter Winner!

Die unbesiegbaren Innerhofers

Unbeatable: Manuel Innerhofer war eine Klasse für sich!
Unbeatable: Manuel Innerhofer war eine Klasse für sich!
Wer, wenn nicht die Familie Innerhofer steht ganz oben am Sieger-Treppchen beim Red Bull Almauftrieb 2021? Der Salzburger Manuel Innerhofer ging auch 2021 als großer Favorit ins Rennen – und wurde dieser Rolle eindrucksvoll gerecht. Er holte sich mit einer Top-Zeit von 35 Minuten und 15 Sekunden seinen zweiten Red Bull Almauftrieb Sieg - und unterbot seinen PR trotz zusätzlicher Challenges um fast 2 Minuten.
Meine Erwartung war natürlich schon hoch und ich wollte gewinnen, aber die Konkurrenz schläft nicht und daher weiß man nie, wer noch vorlaufen könnte. Aber es war ein super Rennen und ich freue mich extrem über meinen zweiten Sieg beim Red Bull Almauftrieb!
Manuel Innerhofer
Damit ist die Familie Innerhofer im Rennen auf den Steinerkogel weiterhin ungeschlagen. Was für eine Leistung. Er verwies Georg Egger und Hekmatullah Darwishi auf die Plätze 2 und 3. Eine sensationelle Leistung lieferte auch Ex-Biathlet Dominik Landertinger ab – mit Rang 6 in einer Zeit von 46 Minuten und 34 Sekunden zeigte er wieder einmal, was für ein Kraftlackl er ist.
Dominik Landertinger ließ beim Red Bull Almauftrieb seine Muskeln spielen!
Dominik Landertinger ließ beim Red Bull Almauftrieb seine Muskeln spielen!
Das war ein richtig cooles Rennen! Es war zwar beinhart und hat mir ganz schön was abverlangt, aber vor allem die Mischung aus Hindernissen und Laufen macht richtig Spaß. Aber es war härter als ich mir erwartet habe, vor allem die Challenges, bei denen etwas zu tragen war, waren richtig hart.
Dominik Landertinger, Ex-Biathlet
Auch Snowboarder Benjamin Karl, der bereits zum dritten Mal am Start mit dabei war, legte eine Top-Zeit von 51 Minuten und 15 Sekunden vor und belegte damit den 15. Platz.
Benni Karl und sein Gegner: Die legendären Milchkandln
Benni Karl und sein Gegner: Die legendären Milchkandln
Den Sieg in der Masterklasse der Herren holte schlussendlich der aus Stumm im Zillertal kommende Thomas Hollaus mit einer Zeit von 47 Minuten und 29 Sekunden.

Powerfrau Geli Egger

Bei den Damen bewies die aus Ellmau am Wilden Kaiser stammende Geli Egger am meisten Kraft und Ausdauer und siegte mit einer Top-Zeit von 53 Minuten und 34 Sekunden. Damit holte sich die 50-jährige neben der tagesschnellsten Damenzeit auch gleichzeitig den Titel in der Masterklasse.
Ich war das erste Mal dabei und es hat mir super gefallen. Ich habe eigentlich nicht gewusst, was auf mich zukommt. Und im Endeffekt war dann doch das Laufen eigentlich die härtere Challenge. Das Besondere am Red Bull Almauftrieb ist wirklich die Abwechslung, das macht das Event besonders cool!
Geli Egger, Siegerin Damen Masters
And the winners are ... Geli Egger & Manuel Innerhofer
And the winners are ... Geli Egger & Manuel Innerhofer
Die allgemeine Damenklasse gewann Christina Jahnel aus Vöcklabruck, die eine Zeit von 55 Minuten und 46 Sekunden vorlegte. Die Teamwertung entschied das Team rund um die Siegerin Geli Egger für sich, die mit ihren Kollegen Ilse Arnold, Christoph Mitterhofer und Roland Döttlinger mit einer Durchschnittszeit von 53 Minuten und 54 Sekunden den Titel holten.
HIER geht's zur Red Bull Almauftrieb Event-Page auf Facebook.
Offizieller Locationpartner: www.mayrhofen.at
Offizieller Ausstattungspartner: www.salewa.com
Offizieller Handelspartner: www.intersport.at
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