Die Weltmeister Rhiannan Iffland und Constantin Popovici feiern mit ihren King Kahekili-Trophäen nach dem letzten Wettkampftag der Red Bull Cliff Diving World Series 2023 in Neuseeland.
© Romina Amato/Red Bull Content Pool
Cliff Diving

Iffland und Popovici holen sich die King Kahekili-Trophy

Rhiannan Iffland sicherte sich ihren siebten Titel bei den Frauen, während Constantin Popovici eine neue Ära in der Geschichte der Red Bull Cliff Diving World Series der Männer einläutete.
Autor: Lucy Debenham
11 min readaktualisiert am
01

Red Bull Cliff Diving - Auckland 2023-4: Die besten Momente

Die Red Bull Cliff Diving World Series beendete ihre 14. Saison und kürte beim sechsten und letzten Stopp in Neuseeland zwei brandneue Champions.
Carlos Gimeno springt von der 27-Meter-Plattform während der Red Bull Cliff Diving World Series 2023 in Auckland, Neuseeland, am 28. Januar 2024.

Carlos Gimeno springt während des letzten Stopps.

© Graeme Murray/Red Bull Content Pool

In einem lang erwarteten großen Finale der Red Bull Cliff Diving World Series 2023, das auf den 28. Januar 2024 verschoben wurde, waren es die Australierin Rhiannan Iffland und der Rumäne Constantin Popovici, die die Saison mit dem Gewinn der begehrten King-Kahekili-Trophäen abschlossen.
Während die unbestreitbare Dominanz der Australierin den lang ersehnten siebten Titel ihrer Karriere einbrachte, spitzte sich der Kampf bei den Männern in Neuseeland zu. Popovici und der britische Taucher Aidan Heslop lieferten sich zwei Tage lang ein hart umkämpftes Duell.

53 Min

Wachablöse

Die Red Bull Cliff Diving World Series erreicht ihren Höhepunkt beim letzten Stopp in Auckland.

Englisch

An Tag 1 lag Ifflands Hauptkonkurrentin Molly Carlson noch zurück, konnte sich aber in Runde 3 mit ihrem Inward Somersaults Half Twist auf den dritten Platz verbessern, während die Australierin Xantheia Pennisi den zweiten Platz belegte. Carlson erhöhte den Druck, als sie im Finale mit einem Schwierigkeitsgrad von 4,4 den technischsten Sprung in der Damenkategorie zeigte, konnte aber ihre Form in Auckland nicht finden und beendete den Tag nicht auf dem Podium. Damit war die Tür für Iffland weit offen, um sich ihren siebten Titel zu sichern.
Rhiannan Iffland aus Australien springt von der 21-Meter-Plattform während des letzten Wettkampftages der Red Bull Cliff Diving World Series 2023 in Auckland, Neuseeland, am 28. Januar 2024.

Rhiannan Iffland springt in Auckland zu Ruhm und Ehre.

© Dean Treml/Red Bull Content Pool

Ich bin im Moment ziemlich emotional. Es war ein harter Einstieg in den Wettkampf mit der Pause, die wir genommen haben. Ich habe trotzdem weiter trainiert und das hat sich ausgezahlt, deshalb bin ich sehr stolz.
Am zweiten Tag zeigte die Kanadierin Jess Macaulay eine herausragende letzte Leistung in ihrer World Series-Karriere und landete als Gesamtdritte auf dem Podium. Carlson war nicht in der Lage, Pennisis konstante Form über das Wochenende hinweg abzuschütteln, da die Australierin drei 8,0 Punkte erzielte. Alle Augen richteten sich jedoch auf Iffland, die sich bei ihrem letzten Tauchgang der Saison keine Blöße gab. Die Klippenspringer-Legende zeigte mit ihrer coolen, konsequenten und gelassenen Leistung eine Lektion in Sachen Leistung unter Druck. Ifflands Siegesserie endete mit ihrem 35. World Series-Sieg und der siebten King Kahekili-Trophäe.
Constantin Popovici aus Rumänien gewinnt die letzte Station der Red Bull Cliff Diving World Series 2023 in Auckland, Neuseeland am 28. Januar 2024

Constantin Popovici

© Graeme Murray/Red Bull Content Poo

Dieses Wochenende war definitiv eine der größten Herausforderungen in dieser Saison. Ich kam mit einer Verletzung hierher und wusste nicht, was mich erwarten würde. Mein Verstand sagte: 'Du musst kämpfen', und das habe ich getan.
Bei den Männern waren es Catalin Preda, Aidan Heslop und Wildcard Carlos Gimeno, die den Sprint um das Podium anführten. Popovici konnte bei seinem ersten Tauchgang nur zwei 6,0 und eine 6,5 erreichen, während Heslop und Preda jeweils drei 9,0 Punkte erzielten, was ihm den 10. Gesamtrang einbrachte. Eine deutlich bessere Leistung in Runde 2 brachte Popovici in der Ergebnisliste nach oben, aber der Rückstand aus Runde 1 bedeutete, dass der Rumäne einen langen Weg zum Podium vor sich hatte, so dass Heslop in der Gesamtwertung die Nase vorn hatte und den Tag als Zweiter beendete.
Popovici war jedoch nicht einmal gegen einen Curveball von James Lichtenstein aus den USA oder die meisterhafte athletische Leistung von Catalin Preda gefeit. Selbst Heslop, der schon die ganze Saison über die Grenzen des Sports auslotet, konnte Popovicis Entschlossenheit nicht brechen. Er legte einen letzten epischen Sprung hin, und der Rumäne sicherte sich den Titel, bevor die letzten Runden beendet waren.
Sowohl Iffland als auch Popovici feierten als Sieger des Events und als neue Besitzer der begehrten King Kahekili Trophäe. Damit wurde ein neues Kapitel in der Geschichte des Sports aufgeschlagen, denn Iffland setzte ihre legendäre Serie fort und Popovici trug sich in die Liste der Titelträger bei den Männern ein.
Die Red Bull Cliff Diving World Series kehrt 2024 zurück, und es wird noch viel mehr adrenalingeladene Action in der Luft geben.
Alle Ergebnisse der Red Bull Cliff Diving Saison 2023 findest du hier.

Best of: Auckland 2023 in Fotos

02

Red Bull Cliff Diving - Mostar 2023: Die besten Momente

52 Min

Knackpunkt

Die kultige Brücke von Mostar fordert die Cliff Diver heraus und heizt den Kampf um den Titel beim vorletzten Stopp der Red Bull Cliff Diving World Series 2023 weiter an.

Die Red Bull Cliff Diving World Series kehrte zum achten Mal in die wunderschöne und historische Stadt Mostar in Bosnien und Herzegowina zurück. Beim vorletzten Stopp in der Saison 2023 bekamen 22.000 Zuseher drei Tage lang herausragende Sprünge und intensive Battles auf dem Board zu sehen.
James Lichtenstein performt bei Red Bull Cliff Diving 2023 in Mostar, Bosnien und Herzegowina.

James Lichtenstein aus den USA springt in Mostar von der 27m-Plattform

© Romina Amato/Red Bull Content Pool

Strahlender Sonnenschein und ein blauer Himmel sorgten für hervorragende Diving-Bedingungen und das die vollen drei Tage lang! So hitzig, wie das Wetter war, ging es auch im Bewerb zu, der für einen regelrechten Shake-Up in der Wertung sorgte. Am ersten Tag in Runde 1 zollten die Diver noch der lokalen Tradition Respekt und sprangen von der Stari Most, der ikonischen Brücke aus dem 16. Jahrhundert im Herzen der Stadt. Am zweiten und dritten Tag sorgten die Elite und die Wildcards dann für jede Menge adrenalingeladene Cliff Diving-Action!
Bei den Damen sicherte sich Molly Carlson eine frühe Führung in Runde 1 und Runde 2. Aber Rhiannan Iffland, die darauf hoffte, den World Series-Titel für diese Saison vorzeitig einzusacken, legte kräftig nach und übernahm in Runde 3 die erste Position. In einer spannungsgeladenen Finalrunde war Ellie Smart die Erste, die mit einer herausragenden Performance einen Platz auf dem Podium sicherstellte. Smart legte einen massiven Dive mit einem perfekten Entry hin, der ihr genug Punkte für den dritten Platz einbrachte. Carlson ging keine Kompromisse mehr ein und holte sich die ersten 10 Punkte des Tages und zwei 9,5 Wertungen, und das von einer niedrigeren Plattform.
Nur Iffland konnte ihrem Sieg noch gefährlich werden. Ihr finaler Dive bewegte sich jedoch in einer niedrigeren Schwierigkeitskategorie und obwohl sie diesen mit herausragender Präzision hinlegte, waren die Punkte letztlich nicht genug, um Mostar gefährlich zu werden und die King Kaheliki-Trophäe für sich zu beanspruchen. Das Ergebnis in Mostar zieht den Kampf um den Titel bei den Damen nun also bis ins Finale, das im November in Neuseeland stattfindet.
Molly Carlson performt bei Red Bull Cliff Diving 2023 in Mostar, Bosnien und Herzegowina.

Molly Carlson mit einen Rip Entry im Fluss Neretva unterhalb von Stari Most

© Romina Amato/Red Bull Content Pool

Auf diesem Podium ganz oben zu stehen, ist ein wahrgewordener Traum...Der Titelkampf hat sich bei Red Bull Cliff Diving noch nie erst beim letzten Stopp entschieden; für mich ist das eine große Sache!
Bei den Herren ging das Rennen um den Triumph in Mostar noch knapper her und die Gesamtwertung wurde vor dem Finale nach diesem Wochenende kräftig über den Haufen geworfen. Der Rumäne Catalin Preda übernahm die Führung in Runde 1 und Runde 2, während er auf seinen ersten Event-Sieg in der Saison 2023 hoffte. Der World Series-Leader Constantin Popovici, der mit einer Verletzung haderte, schaffte es damit ebenfalls nicht, den Titelkampf vorzeitig zu entscheiden und konnte nur dabei zusehen, wie Aidan Heslop und Preda technisch herausragende Dives hinlegten. Beide sicherten sich einen Platz auf dem Podium.
Doch die Herren waren noch lange nicht fertig, denn die größte Überraschung stand in Form von Wildcard Carlos Gimeno noch bevor. Gimeno schloss das Wochenende mit einem emotionalen Hoch ab: Mit seinem atemberaubenden Sprung überzeugte der spanische Diver nicht nur die Crowd sondern auch die Judges und sorgte so für seinen ersten Sieg in der Red Bull Cliff Diving World Series.
Carlos Gimeno feiert seinen Sieg bei Red Bull Cliff Diving 2023 in Mostar, Bosnien und Herzegowina.

Carlos Gimeno reagiert nach seinem Sieg in Mostar.

© Dean Treml / Red Bull Content Pool

Das ist der beste Moment in meiner sportlichen Karriere. Ich bin so glücklich, mein Traum ist endlich in Erfüllung gegangen...das ist so großartig.
Die gesammelten Ergebnisse von Red Bull Cliff Diving 2023 in Mostar holst du dir hier.
03

Red Bull Cliff Diving - Takachiho 2023: Die besten Momente

52 Min

Der heilige Sprung

Die Athlet:innen zeigen ihr Können an einem noch nie dagewesenen Ort der Red Bull Cliff Diving World Series.

Beim vierten Stopp der Red Bull Cliff Diving World Series 2023 reisten die weltbesten Cliff Diver:innen erstmals seit 2016 wieder nach Japan -- zumindest sportlich gesehen. Dieses Mal ging es in die heilige Stätte der Takachiho-Schlucht im Südwesten des Landes. In Runde 1 sprangen die Athlet:innen direkt von den Felsen über dem Manai-Wasserfall in die heiligen Gewässer des darunter liegenden Gokase-Flusses. Die restlichen Runden wurden dann von einer Plattform hoch über den schmalen Klippen der atemberaubenden Naturschlucht absolviert.
Bei den Damen zeigte Rhiannan Iffland auch nach der Halbzeitpause keine Schwächen und setzte ihre herausragende Siegesserie fort. Ihr insgesamt elfter Erfolg war eine regelrechte Machtdemonstration, die die Konkurrenz applaudierend hinnehmen musste. Molly Carlson sicherte sich nach einem hervorragenden letzten Sprung mit einer Schwierigkeit (DD) von 4,4 den hart erkämpften zweiten Platz. Die Australierin Xanethia Pennisi belegte mit einem soliden Dreifachsalto und einem Twist den dritten Platz. Damit verdrängte sie die US-Athletin Eleanor Smart knapp vom Podium.
Rhiannan Iffland bei der Red Bull Cliff Diving World Series in die Takachiho-Schlucht in Japan, 2023.

Rhiannan Iffland bei einem ihrer Sprünge in die Takachiho-Schlucht

© Suguru Saito/Red Bull Content Pool

Zwei 10er - damit bin ich natürlich super happy, aber das nächste Mal will ich noch mehr! Wenn man oben steht, spürt man einfach so viele Emotionen, aber der Moment, in dem man unten die 9 oder 10 sieht, weckt in einem das Gefühl, sofort wieder nach oben zu gehen und es noch einmal zu tun!
Bei den Herren hatte der japanische Wildcard-Athlet Kyohei Arata die Ehre, die Endrunde in seinem Heimatland zu eröffnen. Da Oleksiy Pryogorov, der Spitzenreiter des ersten Tages, verletzungsbedingt ausfiel, war der Kampf um das Podium eröffnet.
Catalin Preda vor dem Absprung der Red Bull Cliff Diving World Series 2023 in Japan.

Catalin Preda zeigt all seine Kraft auf der Plattform.

© Romina Amato/Red Bull Content Pool

Der US-Athlet James Lichteinstein zeigte einen sensationellen Sprung mit fünf Saltos. Die Judges belohnten ihr dafür mit Platz drei. Das Battle des Tages fand aber an der Spitze statt, zwischen dem "King of Consistency" Constantin Popovici und dem britischen Ausnahmentalent Aidan Heslop. Heslop sprang als Erster und zeigte einen überragenden Vierfachsalto mit 3 1/2 Twists und dem höchsten Schwierigkeitsgrad (6,2) des Wettkampfes. Popovic stand als letzter oben auf der Plattform -- die Spannung hatte ihren Höhepunkt erreicht. Der Rumäne tauchte mit einem soliden Sprung ins Wasser. Eine leichte Überdrehung kostete ihm jedoch wertvolle Punkte und schließlich den Sieg. Heslop jubelte erneut und liegt nach seinem Doppelsieg nun auf Platz zwei in der Gesamtwertung, vor Gary Hunt und hinter seinem schärfsten Kontrahenten Popovici.
Die gesammelten Ergebnisse von Red Bull Cliff Diving Takachiho 2023 holst du dir hier.
04

Red Bull Cliff Diving - Polignano a Mare 2023: Die besten Momente

52 Min

Körper und Geist

Verletzungen, Erschöpfung und die atemberaubende italienische Küste beschäftigen die Athlet:innen beim dritten Stopp der Saison.

Englisch +1

Polignano a Mare heißt die Elite-Athleten der Red Bull Cliff Diving World Series seit 10 Jahren mit offenen Armen willkommen und die 40.000 Zuseher, die sich am Strand und an den umlaufenden Klippen versammelten, erlebten ein Event, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Aidan Heslop performt bei der Red Bull Cliff Diving World Series in Polignano a Mare, Italien, 2023.

Sieger Aidan Heslop beeindruckt die Crowd.

© Dean Treml/Red Bull Content Pool

Der Brite Aidan Heslop sorgte für einen Überraschungsmoment am zweiten Tag des Herrenwettbewerbs, als seine beiden spektakulären Sprünge dafür sorgten, dass er vom 10. Auf den ersten Platz aufstieg. Sein finaler Sprung wurde mit einem Schwierigkeitswert von 6.2 beziffert und als er auf dem Wasser aufkam, wusste er, dass er den Sprung gerade bestmögliche hinbekommen hatte. Die Judges gaben ihm Recht und bewerteten seinen Sprung mit einem Score von 161,2.
Heslops starker zweiter Tag verhinderte, dass der Rumäne Constantin Popovici den dritten Sieg in Serie abräumte; er musste sich in Italien mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Auch Constantins Landsman Catalin Preda war in herausragender Form: Er sicherte sich nicht nur sein erstes Podium im Jahr 2023, sondern legte auch den besten „Dive“ des Wochenendes unter den Herren hin.
Bei den Damen lieferte Rhiannan Iffland „Business as usual“ ab; sie krallte sich den dritten Sieg in dieser Saison, der zugleich ihr zehnter World Series-Sieg in Folge ist. Die Australierin ist schlicht nicht aufzuhalten und sie führte das Feld von Beginn weg an. Daneben lieferte Molly Carlson eine tolle Performance am zweiten Tag ab, um vom sechsten auf den zweiten Platz zu springen. Xantheia Pennisi, die Paris aufgrund einer Verletzung verpasste, kehrte stärker als jemals zuvor zurück und setzte sich zum zweiten Mal auf Platz drei und pushte sich in der Gesamtwertung auf Platz sechs.
Aidan Heslop feiert nach der Red Bull Cliff Diving World Series in Polignano a Mare, Italien 2023.

Aidan Heslop feiert seinen Sieg.

© Dean Treml/Red Bull Content Pool

Das war gestern kein guter Tag, aber heute waren die Sprünge genau so, wie sie sein sollten.

Die besten Fotos aus Polignano a Mare 2023

05

Red Bull Cliff Diving - Paris 2023: Die besten Momente

52 Min

Cliff Diving ist eine Kunst

Die Red Bull Cliff Diving World Series macht in der französischen Hauptstadt halt.

Paris begrüßte 24 Cliff Diver:innen zur heiß ersehnten zweiten Ausgabe der Red Bull Cliff Diving World Series 2023. 45.000 Fans füllten den Uferrand rundum den Port Debilly, um hautnah zu erleben, wie die weltbesten Klippenspringer:innen hoch über der Seine unglaubliche Kunststücke vollbrachten. Wir haben die Highlights aus Paris.
Madeleine Bayon aus Frankreich auf der 21,5 Meter hohen Plattform, beim ersten Wettkampftag der zweiten Station der Red Bull Cliff Diving World Series in Paris, Frankreich, am 17. Juni. 2023.

Madeleine Bayon war die erste Französin in Paris und schrieb Geschichte

© Baptiste Fauchille / Red Bull Content Pool

Bei den Herren gelang Constantin Popovici nach seinem sensationellen Triumph beim ersten Stopp in Boston erneut ein gewaltiger Sprung, der das Pariser Publikum in entfesselte Begeisterung ausbrechen ließ. Der Rumäne befindet sich aktuell in absoluter Topform und hat mit seinen zwei Siegen bei den ersten beiden Stopps die Messlatte hoch gelegt. Das Rennen um die heiß begehrte King Kahekili-Trophäe ist nun offiziell eröffnet, aber eines ist klar: Constantin Popovici wird nur schwer zu biegen sein. Der Ukrainer Oleksiy Prygorov schaffte in Paris erstmals den Sprung aufs Podium, während Nikita Fedotov sich gegen Lokalmatador Gary Hunt durchsetzen konnte und Platz drei eroberte.
Bei den Damen fiel die Entscheidung beim allerletzten Sprung des Tages -- das packende Duell lautete Rhiannan Iffland gegen ihre Hauptrivalin Molly Carlson. Trotz des enormen Drucks auf der Plattform glänzte Iffland bei ihrem Sprung und tauchte in gewohnt eleganter Manier als Siegerin in die Seine ein. Molly Carlson holte nach konstanter Performance Platz zwei, was ihr Selbstvertrauen zusätzlich stärken wird. Die Deutsche Iris Schmidbauer schaffte als sensationelle Dritte zum ersten Mal in ihrer Karriere den Sprung aufs Podium.
Rhiannan Iffland auf der Plattform in Paris.

Rhiannan Iffland unmittelbar vor dem Absprung in Paris

© Dean Treml / Red Bull Content Pool

Manche Leute blühen in Drucksituationen erst so richtig auf, und ich scheine ihn zu mögen - also immer her damit!

Die besten Fotos aus Paris

06

Red Bull Cliff Diving - Boston 2023: Die besten Momente

It's on! 20.000 Fans erlebten einen sensationellen Saisonauftakt in Boston, bei dem das Tempo für einen wilden und unvorhersehbaren Ritt durch die Red Bull Cliff Diving World Series 2023 vorgegeben wurde. Wir haben alle Highlights vom Event in Boston.

53 Min

Was ist mit dem Wind?

Beim Saisonauftakt in Boston stellen sich die Athlet:innen den unbeständigen Wetterbedingungen und springen 27 Meter in die Tiefe.

Beim Event der Herren zeigte Constantin Popovici nach seiner verletzungsbedingten Abwesenheit in der letzten Saison seine Comeback-Qualitäten. Der Rumäne agierte mit enormer Präzision und Konstanz von der Plattform und wurde von den Judges mit dem ersten Perfect-Score der Saison belohnt.
Wildcard Carlos Gimeno war ebenfalls on fire und schien sich für dieses Jahr vorgenommen zu haben, die Red Bull Cliff Diving World Series ordentlich aufzumischen. Gimeno outscorte die Sprünge von Aidan Heslop und Altmeister Gary Hunt und bahnte sich seinen Weg mit einem Quint vorbei an der Konkurrenz direkt aufs Podium -- und das bei seinem Debüt.
Bei den Damen signalisierte Rhiannan Iffland von der ersten Sekunde an deutlich, dass sie gewinnen wollte. Ihre sportliche Überlegenheit demonstrierte die Titelverteidigerin dann mit einem spektakulären Schlusssprung im Hafen von Boston. Damit wehrte Iffland erfolgreich den finalen Angriff von der Kanadierin Molly Carslon ab, die mit ihrem letzten Sprung fast ins Schwarze traf.
Alle Ergebnisse vom Stopp in Boston im Rahmen der Red Bull Cliff Diving World Series 2023 gibt es hier.

Die besten Fotos aus Boston

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Red Bull Cliff Diving World Series

Die Athleten zeigen unglaubliche akrobatische Sprünge aus einer Höhe von mehr als 20 Metern und stellen dabei ihr ganzes Können unter Beweis.

18 Stopps

Molly Carlson

A relatively unknown addition when she arrived on the Red Bull Cliff Diving World Series in 2021, Molly Carlson has rapidly risen to become the main contender to record champion Rhiannan Iffland.

KanadaKanada

Rhiannan Iffland

One of the world’s best cliff divers and a serial winner on the World Series, Australia’s Rhiannan Iffland is a dominant force from the 21m platform.

AustraliaAustralia

Gary Hunt

The astonishing successes of ten-time Red Bull Cliff Diving World Champion Gary Hunt make him the most decorated athlete in his field.

FranceFrance

Constantin Popovici

A relative latecomer to the sport, Constantin Popovici has now firmly positioned himself at the top of the men’s game after winning the 2023 Red Bull Cliff Diving World Series.

RomaniaRomania

More than a Dive

Erlebe, wie die Athlet:innen während der Red Bull Cliff Diving World Series für Sprünge aus bis zu 27 Metern trainieren.

1 Staffel · 6 Folgen