Am 9. September 2023 powern sich Luka Kovačič, Andrea Verona und Patrick von Känel vom Team Red Bull beim Red Bull Dolomitenmann in Lienz, Österreich, durch die intensive Staffel
© Philipp Carl Riedl / Red Bull Content Pool
Adventure Racing

Red Bull Dolomitenmann 2025 – die Strecke

Vier Disziplinen und unendlich viele Herausforderungen: Beim Red Bull Dolomitenmann zeigt sich am Boden, in der Luft und im Wasser, wer die härtesten Athlet:innen unter der Sonne sind.
Autor: Günter Baumgartner
4 min readPublished on
Der Hauptplatz in Lienz wird zur Arena des härtesten Teambewerb der Welt, die Dolomiten werden zur Bühne und die Natur selbst zum Gegenspieler. Zum 38. Mal fordert der Red Bull Dolomitenmann am 6. September 2025 den internationalen Extremsportler:innen alles ab, was Körper, Kopf und Teamgeist hergeben.
Der Red Bull Dolomitenmann ist kein gewöhnlicher Bewerb – er ist ein Mythos, der seit Jahrzehnten Extremsportler:innen aus aller Welt in die Osttiroler Berge lockt. Hier zählt nicht nur, wer am schnellsten läuft, fliegt, fährt oder paddelt, sondern wer bereit ist, bis an seine absoluten Grenzen zu gehen. Jeder Schritt, jeder Höhenmeter, jeder Pedaltritt und jeder Schlag des Paddels fordert den Teilnehmer:innen alles ab: Ausdauer, Technik, Mut und Teamgeist. Egal ob Profi oder Amateur, 16 Jahre jung oder 65 Jahre alt: Wer beim Red Bull Dolomitenmann antritt, weiß, dass hier nur eines zählt – gemeinsam über sich hinauszuwachsen.
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Vier Disziplinen. Ein Mythos.

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Red Bull Dolomitenmann 2024 Highlights

Es sind nicht nur die 2.000 Höhenmeter im Berglauf, die schweißtreibenden Uphills und die spektakuläre Downhill-Action am Mountainbike oder die reißende Strömung der Isel, die den Red Bull Dolomitenmann zur absoluten Challenge für die Athlet:innen verwandelt – es ist die Kombination aus diesen vier Disziplinen, die diesen Bewerb zum wohl härtesten Teamrennen der Welt macht.
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Berglauf

2022 nimmt Dominik Landertinger am Red Bull Dolomitenmann teil

Dominik Landertinger geht beim Red Bull Dolomitenmann bis zum Limit

© Philipp Carl Riedl / Red Bull Content Pool

Übergabe: Die Bergläufer:innen übergeben an die Paragleiter:innen

Übergabe: Die Bergläufer:innen übergeben an die Paragleiter:innen

© Lukas Pilz / Red Bull Content Pool

Der Kampf um jeden (Höhen-)Meter: Der Auftakt in den Red Bull Dolomitenmann ist brutal und legendär zugleich. Vom Hauptplatz in Lienz auf 674 Metern Seehöhe starten die Bergläufer:innen um 10.00 Uhr los. 12 Kilometer Distanz klingen machbar – doch mit 2.000 Höhenmetern wird der Lauf zum ultimativen Härtetest. Das Ziel liegt am Kuhbodentörl auf 2.441 Metern, wo die Luft dünner und die Beine schwerer werden. Manche Passagen sind so steil, dass nur noch der Einsatz aller vier Gliedmaßen hilft. Wer nach 1,5 bis 2,5 Stunden das Ziel erreicht, hat nicht nur einen Gipfel erklommen, sondern hat für sein Team eventuell bereits den Grundstein für einen erfolgreichen Red Bull Dolomitenmann gelegt.
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Paragleiten

Aaron Durogati races at Red Bull Dolomitenmann in Lienz, Austria on September 6, 2014.

Aaron Durogati makes haste after landing

© martinlugger.com/Red Bull Content Pool

Best of Red Bull Dolomitenmann 2024

Best of Red Bull Dolomitenmann 2024

© Mirja Geh / Red Bull Content Pool

Es geht nicht nur ums Fliegen: Nach dem Gipfelsieg geht es in die Luft – aber nicht gleich. Die Paragleiter übernehmen vom Bergläufer – und selbst für sie beginnt der Wettkampf mit einem fordernden Lauf zu ihrem eigentlichen Startplatz. Über steiles, unwegsames Gelände geht es, ehe der Gleitschirm sich über den Dolomiten öffnet. Der erste Flug führt über ein markantes Pylon-Manöver, bevor die Zwischenlandung auf der Moosalm ansteht. Hier zeigt sich, wer sein Material wirklich beherrscht. Der Gleitschirm wird geschultert, erneut steht eine herausfordernde Laufstrecke an, bevor der zweite Start erfolgt. Technisches Können, Präzision und Ausdauer – hier zählt jedes Detail. Danach gleiten die Teilnehmer:innen ins Lienzer Dolomitenstadion, wo sie das Zepter an die Mountainbiker übergeben.
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Mountainbike

2024 nimmt Benjamin Karl am Red Bull Dolomitenmann in Lienz, Österreich, teil.

Benjamin Karl bezwingt das schroffe Gelände des Red Bull Dolomitenmanns

© Mirja Geh / Red Bull Content Pool

Alban Lakata mit Vollgas durch die Dolomiten.

Alban Lakata mit Vollgas durch die Dolomiten.

© Sebastian Marko / Red Bull Content Pool

Tragend zum Gipfel, rasend ins Tal: Die dritte Disziplin des härtesten Teambewerb der Welt lässt die Teilnehmer:innen auf das Mountainbike steigen – und wieder absteigen. Auch hier geht es um Kondition, starke Beine, Technik und Speed. Nach der Stadionrunde führt die Bike-Strecke Richtung Hochstein. Über Trails, Forstwege und steile Rampen sammeln die Athlet:innen Kilometer und mächtig viele Höhenmeter, ehe der berüchtigte „Russensteig“ erreicht wird. Dort ist Schluss mit Fahren, jetzt ist man selbst der Motor und das Mountainbike wird geschultert. Hier kann man richtig viel Boden gut machen – oder Zeit im Kampf um die Spitzenplätze beim Red Bull Dolomitenmann verlieren, bevor es nach 19 Kilometern Uphill wieder bergab geht. Aber auch die Downhillstrecke ab der Hichstienhütte hat es in sich: Abwärts geht es über die Ski-Alpin Herrenabfahrtsstrecke H2000: Hochsteinkreuz, Sternalm, ‚Damenstart’ bis zur Moosalm. Über 13 Kilometer rasen die Fahrer:innen über Waldwege, Trails Richtung Iseltal/Pfister zurück ins Tal. Schnelligkeit trifft auf absolute Kontrolle – Fehler machen ist hier keine Option. Die Mountainbiker:innen rasen über Waldwege und Schotterstraßen dem Ziel im Schotterwerk Glanz entgegen, wo schon die Kanuten warten, die das große Finale einläuten.
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Wildwasserkajak

Im kalten Wasser geht es noch einmal heiß her

Im kalten Wasser geht es noch einmal heiß her

© Red Bull Content Pool / Christopher Kelemen

Auch zu Fuß müssen die Kajakfahrer:innen bis ins Ziel Gas geben

Auch zu Fuß müssen die Kajakfahrer:innen bis ins Ziel Gas geben

© Lukas Pilz / Red Bull Content Pool

Der Kampf mit den Elementen: Am Schluss wartet die Isel – wild, unberechenbar und gnadenlos. Die Kajakfahrer:innen steigen am Schotterwerk ein und stürzen sich in eine acht Kilometer lange Wildwasserregatta mit Flussdurchquerungen, Stromaufwärtspassagen, Eskimorollen und anderen Überraschungen, die den Sportler:innen alles abverlangen. Auf der Strecke befinden sich klassische Kajaktore sowie Bojen mit Pfeilen, die die Fahrtrichtung anzeigen. Besonders spektakulär wird der neue Sprung-Einstieg, bevor es in den finalen Showdown geht. Die Kajakfahrer:innen müssen ihre Boote dann nach rund 40 Minuten Wildwasser-Action auf den letzten Metern über den Südtirolerplatz in Richtung Ziel am Hauptplatz in Lienz tragen. So schnell wie möglich, denn es kann sich auf den letzten Metern noch entscheiden, wer ganz oben am Stockerl steht und welche Teams sich beim Red Bull Dolomitenmann in die Siegerliste eintragen können.

Teil dieser Story

Red Bull Dolomitenmann

Am 6. September 2025 findet der 38. Red Bull Dolomitenmann in Lienz statt. Es wartet die ultimative Challenge für Extremsportler: Red Bull Dolomitenmann 2025

Benjamin Karl

Benjamin Karl zählt zu den erfolgreichsten österreichischen Snowboardern aller Zeiten. Mit Olympiagold, Weltmeistertiteln und Weltcupsiegen über zwei Jahrzehnte hinweg hat er Geschichte geschrieben.

ÖsterreichÖsterreich

Paul Verbnjak

Paul Verbnjak verbindet Ausdauer, Leidenschaft und Fokus auf höchstem Niveau – ein Skibergsteiger, der jeden Aufstieg zur Bühne macht.

ÖsterreichÖsterreich

Nouria Newman

Die französische Kajakfahrerin Nouria Newman verbindet eine erstaunliche Geschicklichkeit beim Spielen auf Wildwasser mit einem unendlichen Durst, neue Horizonte zu entdecken.

FrankreichFrankreich

Patrick von Känel

A regular competitor at Red Bull X-Alps, Switzerland’s Patrick von Känel is a paragliding pro with wins and world records in his sights.

SwitzerlandSwitzerland

Luka Kovacic

Der Bergläufer Luka Kovačič hat zahlreiche Red Bull 400-Events gewonnen und ist berühmt dafür, den höchsten Gipfel Sloweniens in nur 30 Minuten zu erklimmen.

SloveniaSlovenia

Aaron Durogati

Der Italiener Aaron Durogati, der regelmäßig an den Red Bull X-Alps teilnimmt, ist vor allem für Gleitschirmfliegen, Adventure Racing und Speedriding bekannt.

ItalyItaly