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Red Bull Faster 2026: Das Trackmania-Turnier kehrt zurück – mit Samifying
Red Bull Faster geht in die nächste Runde. 2026 trifft sich die weltweite Trackmania-Elite in Amsterdam und der Österreicher Samifying ist wieder mit dabei.
Über den Autor
Das härteste Trackmania-Event der Welt geht in die nächste Runde: Red Bull Faster ist zurück und bringt am 16. Mai 2026 die acht besten Fahrer:innen des rasanten Racing-Games im AMAZE in Amsterdam auf die große Bühne. Mit dabei: der österreichische Content Creator und Rennfahrer Samifying. Alles, was du über das Event, den Zeitplan und den Tiroler wissen musst.
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Red Bull Faster 2026 trailer
Check out the Red Bull Faster Trailer for 2026!
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Was ist Red Bull Faster?
Red Bull Faster ist das Trackmania-Turnier von Red Bull und es ist alles andere als gewöhnlich. Keine Standard-Strecken, keine Kompromisse. Alle Maps sind eigens für das Event gebaut: custom, kompromisslos, auf maximale Geschwindigkeit und Präzision ausgelegt. Wer hier antritt, bekommt Strecken zu sehen, die es nirgendwo sonst gibt. Entworfen, um die Grenzen des Machbaren in Trackmania auszuloten.
Das Konzept ist simpel und brutal zugleich: Wer nicht zu den Schnellsten gehört, fliegt raus. Von Zehntausenden Teilnehmern schafft es nur eine Handvoll bis ins Finale und dort starten die besten Trackmania-Spieler:innen der Welt direkt gegeneinander. Kein Glück, keine zweite Chance. Nur Geschwindigkeit, Technik und die Nerven, beides im entscheidenden Moment abzurufen.
Das macht Red Bull Faster zu mehr als einem Turnier. Es ist ein globaler Stresstest für die Trackmania-Community. Offen für jeden, der gut genug ist, und gnadenlos für alle, die es nicht sind.
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Red Bull Faster 2026: Datum, Ort, Format
Das Grand Finale von Red Bull Faster 2026 findet am 16. Mai 2026 im AMAZE Amsterdam, Niederlande statt. Der Weg dorthin beginnt aber bereits Anfang April. Online und offen für jeden, der gut genug ist. Über zwei Stages erfolgt die Qualifikation, die erste ist noch bis zum 19. April geöffnet, danach folgt die Knockout-Stage mit neuen Strecken.
Der komplette Zeitplan
Track Release Stage 1 – 3. April, 19:00 Uhr
Drei neue Custom Maps gehen online. Das Startzeichen für den globalen Qualifikationsprozess und der Moment, auf den die Community seit Wochen wartet. Ab hier zählt jede Hundertstel.
Stage 1 – 3. bis 19. April | Online
Solo Time Attack auf drei Maps. Die Aufgabe: die schnellste kumulative Zeit über alle drei Strecken erzielen. Weltweit kämpfen Tausende Spieler um dieselben Leaderboard-Plätze. Nur die 100 schnellsten kommen weiter. Wer hier nicht liefert, ist raus, bevor das Turnier richtig beginnt.
Track Release Stage 2 – 19. April, 19:00 Uhr
Drei weitere Maps werden freigeschaltet. Das Niveau steigt, die Anforderungen auch. Wer Stage 1 überlebt hat, bekommt ab sofort keine Gnade mehr.
Stage 2 – 2. Mai | Online
Knockout-Heats auf den drei neuen Maps, gespielt in mehreren Runden. Das Format ist knallhart: Aus den verbliebenen 100 Spielern qualifizieren sich nur die besten acht für das World Final in Amsterdam. Jeder Fehler, jede verlorene Sekunde kann das Ende bedeuten.
Track Release Stage 3 – 5. Mai, 19:00 Uhr
Zwei finale Custom Maps werden veröffentlicht. Die Finalteilnehmer bekommen knapp zwei Wochen, um sich auf die Strecken einzuschießen und die werden sie brauchen.
Stage 3 / Grand Final – 16. Mai | AMAZE, Amsterdam
Das Finale. Live vor Ort im AMAZE Amsterdam treten die acht besten Trackmania-Spieler:innen der Welt gegeneinander an. Gespielt wird im klassischen esports Cup Mode: 1vs1vs1vs1-Battles, eine Strecke, ein Sieger. Kein Netz, kein doppelter Boden – nur der schnellste Fahrer oder die schnellste Fahrerin gewinnt.
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Samifying: Der Tiroler, der die Besten jagt
Wer Samifying noch nicht kennt, hat etwas verpasst. Der 26-jährige Österreicher aus Tirol hat sich in wenigen Jahren von einem YouTube-Creator zu einem ernstzunehmenden Trackmania-Konkurrenten entwickelt und ist bei Red Bull Faster ein bekanntes Gesicht. Auch 2026 geht er erneut am Start. Seine Geschichte ist die eines Spielers, der sich durch schiere Hartnäckigkeit und Tausende Stunden Training in die Weltspitze vorgekämpft hat.
Ich war mein ganzes Leben schon kompetitiv unterwegs und mag es, gegen andere anzutreten.
Das Trackmania-Profil des Tirolers ist beeindruckend: Master Rang 1, bester Österreicher im Rennspiel-Hit von Ubisoft, einer der 200 besten Fahrer:innen der Welt. Dabei fing alles bereits im Jahr 2018 an - mit dem Game Geometry Dash.
Von Geometry Dash zu Trackmania
Sams Karriere begann mit Geometry Dash im Jahr 2018. Gameplay- und Lore-Videos rund um den 2D-Plattformer brachten ihm Millionen Views auf YouTube ein und legten den Grundstein für seinen Kanal. Doch was ihn wirklich antreibt, war nie der Ruhm. Es war immer der Wettbewerb. „Ich war mein ganzes Leben schon kompetitiv unterwegs und mag es, gegen andere anzutreten. Generell versuche ich immer, mein Bestes zu geben und mich auch selbst zu challengen", sagt er.
Den Weg zu Trackmania ebnete ihm ein Video des Creators Wirtual. „Das schaut super aus, das muss ich probieren", das war Sams erster Gedanke. Fünf Jahre später ist er dem Spiel noch immer nicht entkommen. Und das aus gutem Grund: Trackmania ist für ihn kein gewöhnliches Rennspiel, sondern ein endlos tiefes System aus Physik, Technik und Präzision.
Bei Red Bull Faster, da spielen alle. Also, die Besten der Besten sind da dabei.
„Wäre Trackmania einfach nur ein Racing-Sim, hätte es mich überhaupt nicht interessiert. Es ist ein bisschen crazier, es gibt unzählige Techniken und Mechaniken, die Physik-Engine ist was ganz Eigenes. Bugs, Glitches, Exploits, es gibt so viel zu bedenken, um am Ende das eine Tausendstel aus der Strecke zu kitzeln." Trotz fünf Jahren intensiver Beschäftigung mit dem Spiel hat Sam das Gefühl, noch immer am Anfang zu stehen, was ihn gleichzeitig antreibt und fasziniert.
Der Aufstieg von Samifying
Samifyings Durchbruch als Wettkampfspieler kam 2024 und er kam gleich doppelt. Zuerst die offizielle Trackmania-Winterkampagne: ein Wettbewerb über 25 Tracks, bei dem die Leaderboards nach 90 Tagen eingefroren werden und nur die konstantesten Fahrer ganz oben stehen bleiben. „Mit meinem Skill-Level hatte ich theoretisch unter den Bestplatzierten nichts zu suchen", gibt Sam ehrlich zu. Doch nach knapp 400 Stunden hartem Training stand er ganz oben. Als Gewinner der Winterkampagne 2024. Über Nacht war Samifying nicht mehr nur ein YouTuber, sondern ein Spieler, den die Community ernst nehmen musste.
Kurz darauf folgte Deep Dip 2, eines der berüchtigtsten Events der Trackmania-Geschichte. Ein brutaler Ausdauertest, bei dem Tausende Spieler:innen aus aller Welt gegeneinander antraten. Von über 24.000 Teilnehmern schafften es weltweit nur 10 ins Finish – Samifying war einer davon, auf Platz 8. Zwei Topresultate in einem Jahr, die seinen Status in der Community für immer verändert haben.
Red Bull Faster ist für Samifying mehr als ein weiteres Turnier es ist die Bühne, die er braucht. „Bei Red Bull Faster spielen alle. Also, die Besten der Besten sind da dabei. Etwa der sechsfache World Champion Carl Jr." Genau das ist der Reiz. Jede Gelegenheit, gegen die Stärksten der Welt zu fahren, ist für ihn ein Schritt nach vorne. Unabhängig vom Ergebnis.
Realistisch bleibt er dabei trotzdem. Er hat bislang deutlich weniger Zeit in Trackmania investieren können als die besten Profis der Welt. Der Grund: Samifying ist erst mit der 2020er-Version von Ubisoft eingestiegen, während Veteranen die Reihe seit ihrer Entstehung im Jahr 2003 kennen.
Der Rückstand in Sachen Erfahrung ist real. aber er hält Sam nicht zurück. Im Gegenteil: „Deswegen ist es schon mal wichtig für mich, dass ich überhaupt mithalten kann." Dass er das kann, hat er bereits bewiesen. Bei Red Bull Faster 2026 bekommt er die nächste Chance, es erneut zu zeigen. Aktuell liegt er auf Platz 6 der Leaderboards (Stand: 15. April 2026) und hat damit gute Chancen, sich erneut für das Finale zu qualifizieren. Nach Platz 26 im vergangenen Jahr will der Tiroler in 2026 weiter oben landen.
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Red Bull Faster 2026: Wie kann ich mitmachen?
Die Online-Qualifikation ist offen für alle. Kein Voranmelden, keine Einladung erforderlich. Ab dem 3. April gehen die ersten drei Maps live, und ab diesem Moment zählt ausschließlich die Zeit auf dem Leaderboard. Wer konstant genug fährt und sich unter die schnellsten 100 Spieler weltweit schiebt, kommt in Stage 2. Von dort qualifizieren sich die besten acht für das Grand Final in Amsterdam. Der Einstieg ist einfach – aber nur die Allerbesten kommen durch.