esports

Tipps und Tricks vom Champion 2019 für das diesjährige Red Bull Solo Q

© Marcelo Maragni/Red Bull Content Pool
Falls du deine Fähigkeiten in der Red Bull Solo Q Arena in diesem Jahr unter Beweis stellen willst, solltest du dir vom letztjährigen 1v1 Meister helfen lassen.
Autor: Ben Sillis / Alex Felekiveröffentlicht am
In einem Spiel wie League of Legends wird Talent immer eine Rolle spielen, in den Top-Ligen der Welt wird es allerdings immer dem Aspekt des Teamworks und der Strategie untergeordnet sein. Auch die geschicktesten Maus-Klicker der Welt können kein Worlds gewinnen, wenn sie nicht von einem kongenialen Team begleitet werden.
Doch falls du der Meinung bist, dass dir kein anderer Spieler im Gameplay von LoL das Wasser reichen kann, haben wir genau das richtige 1 gegen 1 Turnier für dich: Red Bull Solo Q.
Tristan 'Jumong' Cote-Lalumiere, Gewinner des letzten Solo Qs und erfahrener LCS Spieler (zusamen mit FlyQuest und Echo Fox) erzählt uns worauf es ankommt.
"Es war im Mai 2019 als ich von dem 1v1 Turnier in Montreal gehört habe, da fing auch an den Modus zu spielen", erinnert sich Cote-Lalumiere. "Ich reiste dorthin und absolvierte die Qualifikationsrunden mit nur einem Spielverlust, denk ich. Es war ein sehr angenehmes Turnier und die Leute waren sehr upgechillt drauf. Meistens spielte ich mit Varus und Lucian - soweit ich mich erinnern kann".
Obwohl Jumong zu dieser Zeit Abstand von der Wettkampf-Kultur nehmen wollte, bereut er es nicht an dem neuartigen Turnier teilgenommen zu haben. Schließlich brachte ihm der Sieg eine ordentliche Stange Geld und Trips zum Finale nach Brasilien als auch zu Riot Games' All Star Event nach Las Vegas ein. Ein weiterer Triumph in seiner beachtlichen LoL Karriere.
"Es war sehr cool São Paulo zu sehen, vor allem genoß ich das Essen dort", gesteht Jumong. "Ich war überrascht so ein großes Publikum dort anzutreffen, doch aufgrund meiner Erfahrung war ich nicht nervös dort zu spielen."
Wer sollte bessere Tipps für den heftigen 1v1 Modus haben, als der amtierende Champion. Ein kleiner Fehler kann bei diesem Wettbewerb entscheidend sein, und kein Teamkamerad kann aushelfen. Es gilt so nah wie möglich an der Perfektion spielen - und das beginnt schon mit der Championauswahl.
Jumong plays in the Red Bull Player One tournament in 2019
In Solo Q gibt es nur dich und dein Gegenüber
"Im letzten Jahr waren Syndra, Irelia, Heimerdinger und Pantheon sehr gute non-ADC Picks", so Cote-Lalumiere. "Eigentlich suchte ich mir vier, fünf Champions aus, die sich relativ gleich spielten und bannte die Picks, die gegen sie guten Konter boten".
Die Meta in League of Legends ist natürlich von Jahr zu Jahr verschieden, deswegen reicht es nicht Jumongs Strategie zu kopieren und den gleichen Erfolg zu feiern. Doch einen Blick auf seine Champions und die seiner Kontrahenten zu werfen kann auf alle Fälle nur hilfreich sein.
"Ich hab seitdem Finale kein 1v1 mehr gespielt, doch ich denke die Meta ist relativ gleich, nur, dass jetzt Aphelios als starke Auswahl dazugekommen ist", sagt Cote-Lalumiere. "Es gibt nur wenige geeignete Picks für das 1v1 Spiel, was auch gut so ist, da es beim Blind-Pick-System dadurch auch weniger Varianz gibt."
"Champions mit guter 'Waveclear'-Eigenschaft sind stets eine gute Wahl beim 1v1, deswegen rate ich zu Heimerdinger und Caitlyn. Übe, worin du gut bist mit ihnen und schau dir ein paar VoDs der früheren Turniere an, um ein Gefühl für den Spielverlauf zu bekommen."
Das Red Bull Solo Q bietet dir die Chance von der Profi-Szene bemerkt und anerkannt zu werden. Doch solltet ihr von Anfang an den vollen Einsatz erbringen, vor allem, wenn ihr in Kanada seid.
"Ich werde vielleicht wieder bei den Qualifikationsrunden in Kanada dabei sein", vermeldet Jumong. Bei solch einer Konkurrenz steht fest, dass der Gewinner des Turniers es auch redlich verdient hat.
Hier geht's zur Teilnahme am Red Bull Solo Q.
A1 offizieller Technologie Partner
SteelSeries offizieller Peripherie Partner
AOC offizieller Monitor Partner
Krone Hit offizieller Medien Partner