Formula Racing

F1-Road-Trip der Extraklasse: “Checo” Pérez im RB7 von New York nach Miami

Im neuen Edit von Oracle Red Bull Racing nimmt der mexikanische Pilot die Route von New York über Florida, um ein paar erste Runden auf der Grand Prix-Strecke in Miami zu drehen.
Autor: Alan Smithee
3 min readPublished on
Sergio Pérez von Oracle Red Bull Racing performt auf der neuen Grand Prix-Strecke von Miami, 2022.

Oracle Red Bull Racing nimmt die ersten Runden auf dem GP-Track.

© Chris Tedesco

Wir stecken mitten drin in der Formel 1-Saison 2022, während die Spannung rund um eine neue Rennstrecke stetig ansteigt: Am Wochenende vom 6. bis zum 8. Mai steht der Große Preis von Miami auf dem Rennkalender - und wir können es kaum noch erwarten. "Race to Miami" heizt die Vorfreude weiter an; dem kann sich auch der Oracle Red Bull Racing-Pilot Sergio "Checo" Pérez nicht entziehen. Sein Enthusiasmus (und die Straßengeräusche von Manhattan) sorgen in der Kommunikation mit Team-Chef und CEO Christian Horner für ein Missverständnis, womit sich Checo aufmacht, um innerhalb eines Tages von New York nach Miami zu gelangen.
Sergio Pérez neben gelben Taxis auf den Straßen von New York in "Race To Miami", 2022.

Der RB7 von Red Bull Racing unterwegs in New York.

© Chris Tedesco

Ganz im Sinne der Avengers trommelt der Mexikaner seine Red Bull Racing-Boxencrew mit einem lautstarken "Assemble!" zusammen, während er im Rennanzug aus dem Hotel auf die dunklen Straßen von New York läuft. Auf der Wall Street trifft er dann auf sein Team, inklusive F1-Auto, das wie gewohnt bereit steht, um für jede Menge Action zu sorgen. Ein Problem gibt es da aber noch - es ist dunkel da draußen. Plötzlich erhellt ein Lichtstrahl die Straßen: Ein vertrautes Crew-Mitglied im Helikopter leuchtet Checo den Weg. Problem gelöst!
Sergio Pérez von Oracle Red Bull Racing auf der Wall Street in seinem RB7 für "Race To Miami", 2022.

Das Rennen nach Miami beginnt an der Wall Street.

© Chris Tedesco

Der RB-Pilot rast durch die Straßen der Stadt, während die aufgehende Sonne die Sicht maßgeblich verbessert. Er navigiert sich durch die Stadt, nimmt die FDR, passiert Chinatown (mit dem obligatorischen Road-Trip Boxenstopp für einen Red Bull-Piloten), fährt die 5th Avenue runter (mit einem tatsächlichen F1-Boxenstopp) und gelangt schnell auf die Manhattan Bridge, um die Metropole zu verlassen. Christian bemerkt Checos Road-Trip via Social-Media und versucht ihn zu kontaktieren, aber keine Chance: Der Mexikaner hat sein Smartphone im Hotelzimmer vergessen.
Sergio Pérez von Oracle Red Bull Racing auf der 5th Avenue in New York während der Dreharbeiten zu "Race To Miami", 2022.

Der RB7 auf der 5th Avenue in New York

© Chris Tedesco

Nächster Halt: die Florida Everglades, wo Checo durch das Sumpfland rast, die Orientierung verliert und auf einen grantigen Einheimischen trifft: einen drei Meter langen Alligator. Ein sehr viel freundlicher Landsmann, der professionelle Wakeboarder und Barfuß-Wasserskiläufer Parks Bonifay, eilt zur Rettung und weist Checo den Weg nach Miami. In einem Einsitzer-Fahrzeug gestaltet sich das aber gar nicht so einfach...und schon brechen die Surf-Sounds los! Es ist das vermutlich erste Mal, dass ein F1-Auto einen Barfuß-Wasserski-Läufer zieht. So etwas kann auch nur in Florida passieren...
Sergio Pérez von Oracle Red Bull Racing in den Florida Everglades während der Dreharbeiten zu "Race To Miami", 2022.

Die Florida Everglades.

© Chris Tedesco

Sergio Pérez zieht den Wasserskifahrer Parks Bonifay mit seinem RB7 während der Dreharbeiten für "Race To Miami", 2022.

Parks Bonifay auf Wasserskier hinter dem RB7 von Oracle Red Bull Racing.

© Chris Tedesco

Checo kommt in Miami an und besucht das berühmte Calle Ocho in Little Havana, wo die Boxencrew den RB7 wieder auf Hochglanz poliert. Mit einigen weiteren Anweisungen des Miami Dolphins-Spielers Byron Jones braust Checo den MacArthur Causeway hinunter, an mehreren angedockten Schiffen vorbei. Und endlich kommt er am Miami International Motordrome an, der Heimat des Großen Preises von Miami - der noch in Arbeit und geschlossen ist.
Ohne große Umschweife ruft Checo seine Boxencrew, die ein weiteres Mal den Tag rettet, die Tore öffnet und dem Mexikaner damit die Chance gibt, die ersten Runden auf der brandneuen Strecke zu drehen. Die Pace und der Sound des Autos beeindrucken den professionellen Tennisspieler Reilly Opelka und die Skateboarder Jamie Foy und Zion Wright. Doch Christian hat Checo endlich erreicht und ruft ihn in das Hard Rock Stadium, wo sie sich über den Großbildschirm des Spielfelds der Miami Dolphins endlich unterhalten können. Das Missverständnis ist aus dem Weg geräumt, Checo macht sich auf den Weg nach Hause und blickt auf einen atemberaubenden Road-Trip zurück. Es mag abgedroschen klingen, doch "Race To Miami" beweist ein weiteres Mal: Der Weg ist das Ziel!
Sergio Pérez im RB7 während der Dreharbeiten zu "Race To Miami", 2022.

Der RB7 macht sich für die Heimfahrt bereit.

© Chris Tedesco