Alpines Skifahren

Streiflichter: Anekdoten zum härtesten Skirennen

The Red Bulletin präsentiert: 75 Fakten, Zitate und Geschichten zur Streif. Ein Vorgeschmack.
Autor: The Red Bulletinveröffentlicht am
Aksel Lund Svindal rockt die Streif (2013)
Aksel Lund Svindal rockt die Streif (2013)
1. „Ich hatte durchaus Todesangst-Gefühle.“
Stephan Eberharter über sein Streif-Debüt 1991
2. „Das soll die schwerste Abfahrt der Welt sein? Da geht es doch zweimal sogar bergauf.“
Hermann Maier, 1999
3. „Is eh lei a Einbahnstraßn. Da kimmt da koana entgegn.“
Werner Grissmann zu einem leicht bangen Hansi Hinterseer, bevor dieser 1975 auch zur Abfahrt antrat
4. „Ich hatte die Hose­n voll.“
Fritz Strobl zu seiner ersten Streif-Fahrt
5. „Man muss sich nur am Start überwinden, danach kann man eh nicht mehr stoppen.“
Fritz Strobl klingt nach seinem Sieg im Jahr 2000 schon anders.
6. „Meines Erachtens sind die alle ein bisschen lebensmüde.“
Boris Becker, Tennis­legende und Streif-Fan
7. „Die Streif ist wie ein guter Actionfilm – bis zum Schluss spannen­d.“
Arnold „I’ll be back“ Schwarzenegger, Kitzbühe­l-Dauergast
8. „Als ich das erste Mal am Start stand, hätte ich das Starthaus am liebsten wiede­r nach hinten verlassen. Aber ich wollte auch nicht derjenige sein, der mit der Gondel ins Tal fährt.“
Didier Cuche, fünffacher Streif-Sieger
2 Min
Streif – One Hell of a Ride
9. „Monaco ist das verrückteste Formel-1- und Kitzbühel das verrückteste Abfahrtsrennen – beide führen den Menschen an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit.“
Niki Lauda, lebendes F1‑Denkmal
10. „Für die Streif reiche­n 95 Prozent nicht. Du musst alles geben können, um sie zu fahren. Sonst wirft sie dich ab.“
Erik Guay, trotz 100 % reichte es 2013 nur für Platz zwei auf der Streif.
11. „Bei Olympia kann es auch einen Zufalls­sieger geben. Auf der Streif gewinnen ­immer die Besten.“
Aksel Lund Svindal, ­Abfahrtsweltmeister und Super-G-Olympiasieger. Sein bestes ­Ergebnis auf der Streif: ein zweiter Platz 2014
12. Die Streif ist nach jenem Bauern benannt, der die Alm seinerzeit bewirtschaftete. Allerdings: Der Bauer schrieb sich Straiff.
13. Der Ursprung des Hahnenkammrennens ist ein Werbelauf des Kitzbüheler Wintersportvereins. Der wählte einen Termin Ende März, um der Welt zu demonstrieren, dass am Hahnenkamm Skifahren auch dann noch möglich ist, wenn in ­anderen Wintersportorten schon der Frühling Einzug gehalten hat.
14. 1950 beginnt der Kitzbüheler Ski Club mit der Ausschreibung des 12. Hahnenkammrennens. Wie er damals auf die Zahl 12 kommt, kann heute niemand ­erklären – Historikern zufolge stimmt diese Zählung nämlich nicht.
15. Der erste Gewinner auf der heutigen Abfahrtsstrecke über die Streif ist 1937 der Kitzbüheler Thaddäus Schwabl. Auf seinen Holzski benötigt er 3:53,1 Minuten.
Ab Sonntag, dem 15. Januar 2017, kannst du in der spektatkulären Doku "Streif - One Hell Of A Ride" einen Blick in die Köpfe der Weltklasse-Athleten und hinter die Kulissen des gefürchtetsten Skirennens der Welt werfen - schau dir den Film kostenlos und so oft du möchtest auf Red Bull TV an.