So läufts's: Mit diesen Profi-Tipps wirst du fit für den nächsten Lauf
Fitnesstracker, Laktatmessung, Leistungsdiagnostik – ist das wirklich nötig?
Nein, Hobbysportler sollten beim Laufen eher darauf achten: Wie fühle ich mich, habe ich genug getrunken, gut gegessen? So sammelst du Erfahrungen, lernst deinen Körper kennen und merkst, was er braucht und wie er nach zwei, fünf oder zehn Kilometern reagiert. Vertraut auf euer Gefühl, statt euch von Uhren oder Leistungen anderer verrückt machen zu lassen.
Wie wird das Lauftraining auf Dauer nicht langweilig?
Abwechslung reinbringen. Mal am Laufband trainieren, die Tartanbahn für schnelle Läufe nutzen, einen Trail Run einbauen oder mit dem Zug rausfahren und in der Natur rennen.
Ich finde die Heatmaps auf der App Strava genial. Man sieht auf einen Blick, welche Strecken in der Umgebung beliebt sind, und kann sich ganz leicht neue Routen zusammenstellen – sehr praktisch auch im Urlaub.
Wie schafft man es, die eigene Laufleistung zu steigern?
Wenn du fünf Kilometer in einem gewissen Tempo schaffst und noch Reserven hast, peil nicht direkt die zehn an, sondern spiel ein bisschen mit der Distanz. Etwa mit gezielten Technikeinheiten, Tempowechseln oder Intervallläufen: eine Minute schnell, drei Minuten langsam als Recovery. So steigert man sich behutsam und stetig – sonst steigt nur die Verletzungsgefahr.
Wenn man merkt, die Beine machen zu, kann man dann noch irgendwas tun?
Und nach dem Training?
Ich mache mir immer einen Recovery Shake mit meinen Lieblingsfrüchten und ordentlich Ingwer, auf den schwöre ich wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung. Es gibt nämlich den „Open-Window-Effekt“ in den ersten ein bis drei Stunden nach hoher Belastung. In dem Zeitfenster reagiert der Körper besonders sensibel. Infektionsprophylaxe ist da wichtig.
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