Radsport
Tom Pidcock jagt mit fast 100 km/h eine legendäre Alpenabfahrt hinunter
Radsportstar Tom Pidcock meistert die atemberaubende Abfahrt über die Rossfeld Panoramastraße in Rekordtempo. Erlebe seinen spektakulären Husarenritt auf der bayerischen Alpenstraße!
Der britische Radprofi Tom Pidcock hat seine Fans wieder einmal mit einer waghalsigen Hochgeschwindigkeitsabfahrt durch die bayerischen Alpen verblüfft. Ein neues Video zeigt ihn mit Geschwindigkeiten von fast 100 km/h auf der kurvenreichen Rossfeld Panoramastraße in Süddeutschland. Schau dir das Video auf dem YouTube-Kanal von Red Bull Bike an.
Im packenden Video wird der zweifache Olympiasieger Tom Pidcock von keinem Geringeren als dem Rallye-Dakar-Sieger 2018, Matthias Walkner, begleitet. Auf dem Motorrad folgt Walkner dem Briten dicht über die 6 Kilometer lange, dramatische Abfahrt und fängt jeden Moment mit der Kamera ein. Das Filmmaterial zeigt steile Gefälle, enge Haarnadelkurven und spektakuläre Ausblicke – doch es sind Pidcocks unglaubliche Geschwindigkeit und präzise Kontrolle, die diese Abfahrt so besonders machen.
Es ist nicht das erste Mal, dass Pidcock mit einer seiner Rad-Abfahrten für Aufsehen sorgt. Im Jahr 2023 wurde ein Video auf Safa Brians populärem YouTube-Kanal veröffentlicht, das den jungen Briten zeigt, wie er den Tuna Canyon in Los Angeles mit Vollgas hinunterfährt. Das Video wurde weit über Radsportkreise hinaus geteilt und festigte Pidcocks Ruf als einer der furchtlosesten und technisch begabtesten Abfahrer in diesem Sport.
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Wer ist Tom Pidcock?
Mit gerade einmal 25 Jahren gilt Tom Pidcock längst als einer der vielseitigsten und furchtlosesten Fahrer im Profi-Radsport. Bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 verteidigte er eindrucksvoll seinen Mountainbike-Titel – trotz eines frühen Reifenschadens fuhr er erneut zu Gold. Bekannt für seinen nahtlosen Wechsel zwischen Straßenrennen, Cyclocross und Mountainbike, begeistert Pidcock mit technischem Feingefühl und einem unberechenbaren, offensiven Rennstil, der ihn zu einem Ausnahmeathleten macht.
In diesem Jahr belegte er bei seinem ersten Giro d'Italia den 13. Platz in der Gesamtwertung und erntete viel Lob für seine Beständigkeit und Kletterstärke. Eine herausragende Leistung war der vierte Platz auf der Bergetappe nach Castelnovo di Monti - ein Ergebnis, das sein Potenzial als Grand-Tour-Teilnehmer deutlich machte.
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Für welches Team fährt Tom Pidcock?
Pidcock fährt aktuell für Q36.5, das in der Schweiz ansässige Profiteam, dem er Ende 2024 nach seinem Ausscheiden bei Ineos Grenadiers beitrat. Obwohl das Team dieses Jahr nicht an der Tour de France teilnimmt, sagt Pidcock, dass die Pause ihm die Möglichkeit gibt, sich neu zu orientieren, bevor er 2026 zur Tour zurückkehren will. Sein nächstes großes Ziel ist die Vuelta a España im August.
"Ich mag es, alles miteinander zu kombinieren, weil es unterschiedliche Fähigkeiten mit sich bringt und mich frisch hält", sagt Pidcock über seinen multidisziplinären Ansatz im Spitzenradsport. "Ich genieße es, auf ein Mountainbike zu steigen, ohne speziell zu trainieren, und dann zu gewinnen. Ich mag es, der Außenseiter zu sein, der Typ, der nicht wirklich ein Mountainbiker ist, aber ziemlich gut darin ist."