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Es sind diese wenigen Sekunden vor dem Start, die beim Wings for Life World Run jedes Jahr aufs Neue für Gänsehautstimmung sorgen: 13.500 Menschen standen Schulter an Schulter beim Flagship Run in Wien am Start und ließen die riesige rot-weiß-rote Österreich-Fahne über die Menge wandern – Emotionen pur. Die riesige Community zeigte sich auch bei den 179 App Run Events im ganzen Land.
Es war ein unglaublich emotionaler Tag. Der magischste Moment war der Start, aber ich hatte die ganze Zeit über Gänsehaut. Ich bin so dankbar und demütig für die vielen Menschen, die unsere Mission unterstützen und uns dabei helfen, dass wir in der Rückenmarksforschung weiterkommen. Ich möchte mich im Namen des Wings for Life Teams bei all unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern, aber auch Volunteers bedanken
Egal ob in Wien, auf dem Red Bull Ring, im Salzburger Volksgarten oder irgendwo zwischen Bergen und Seen: Überall war dieser besondere Wings for Life World Run Spirit spürbar. Weltweit gingen 346.527 registrierte Teilnehmer aus 192 Nationen gleichzeitig an den Start und sammelten gemeinsam unglaubliche 9,2 Millionen Euro für die Rückenmarksforschung. Jeder einzelne Euro fließt zu 100 Prozent in die Forschung, um eine Heilung für Querschnittslähmung zu finden.
Beim Flagship Run in Wien lief Andreas Vojta beeindruckende 67,32 Kilometer und holte sich damit nicht nur den Sieg in der Österreich-Wertung, sondern auch den 3. Platz weltweit hinter dem globalen Champion Jo Fukuda aus Japan, der in Fukuoka mit 78,95 Kilometern einen neuen Weltrekord aufstellte. Bei den Damen überzeugte Lemuela Wutz mit 46,07 Kilometern auf ganzer Linie. Den globalen Titel bei den Frauen holte sich mit der neuen Weltrekordmarke von 62,25 Kilometern Mikky Keetels aus den Niederlanden beim Flagship Run in Breda (Niederlande).
„Ich kann jedem nur gratulieren, dass das heute durchgezogen hat. So eine Atmosphäre pusht richtig. Es ist ein geiles Gefühl. Ich bin stolz auf mich und jeder kann stolz auf sich sein, der heute mitgemacht hat“, erklärte Andreas Vojta nur wenige Minuten nach seinem Sieg.
Schloss Schönbrunn wird zur emotionalen Bühne
Schon am Samstag war klar: Dieses Wochenende wird etwas Besonderes. Rund um Schloss Schönbrunn, vor dem erstmalig der Flagship Run in Wien gestartet wurde, herrschte Festival-Stimmung. Tausende Teilnehmer strömten ins Event Village, machten Fotos vor dem Catcher Car, holten sich Autogramme von Anna Gasser oder bestaunten die spektakuläre MTB Trial Show von Tom Öhler. Spätestens als folkshilfe am Abend die Bühne betrat, war die Stimmung am Siedepunkt.
Am Sonntagvormittag stieg dann die Nervosität – und gleichzeitig die Vorfreude. Beim „Servus die Wadln“-Warm-up wurde gemeinsam gelacht, getanzt und sich auf den großen Moment vorbereitet. Kurz vor 13 Uhr stieg dann sichtlich die Spannung, bis Anita Gerhadter und Wolfgang Illek von Wings for Life den Startschuss gaben. Dreißig Minuten später begann mit dem Catcher Car der wohl emotionalste Teil des Rennens. Olympiasiegerin Anna Gasser und Paralympics-Legende Reini Sampl nahmen die Verfolgung auf und begleiteten tausende Läufer bis zu ihren ganz persönlichen Finisher-Momenten – oft mit schweren Beinen, aber fast immer mit einem Lächeln im Gesicht.
Red Bull Athleten mittendrin
Auch heuer waren wieder zahlreiche Red Bull Athleten am Start, um für die zu laufen, die es nicht können. So waren u.a. Thomas Morgenstern, Lukas Müller, Johannes Lamparter, Valentina Höll, Alexander Rončević und Stephanie Venier in Wien beim Flagship Run dabei. Matthias Walkner mischte sich gemeinsam mit Profis vom EC Red Bull Salzburg um Team Captain Thomas Raffl beim App Run Event im Salzburger Volksgarten unter die Menge und Marcel Hirscher wählte dieses Jahr wieder die Option individuell mit der App beim größten Lauf der Welt dabei zu sein. Als Team Captain eines eigenen Teams motivierte er genauso wie Dominic Thiem oder Thomas Morgenstern & Lukas Müller seine Fans, um mit ihnen gemeinsam wertvolle Spendengelder für die Rückenmarksforschung zu sammeln.
Ich bin super happy, wieder beim Wings for Life World Run dabei zu sein – noch dazu an dieser wunderschönen neuen Location und bereits zum fünften Mal als Catcher Car-Fahrerin. Für mich ist der Lauf ein absoluter Fixtermin, weil man als Sportlerin etwas zurückgeben und seine Plattform für einen guten Zweck nutzen kann.
Ganz Österreich wurde zur Laufstrecke
Noch nie war der Wings for Life World Run in Österreich so präsent wie 2026. Mit 179 App Run Events wurde praktisch das ganze Land zur Laufstrecke. Von Vorarlberg bis ins Burgenland kamen Menschen zusammen, um gemeinsam Teil dieser Bewegung zu sein. Besonders emotional wurde es einmal mehr im Zillertal, wo Wings for Life Mitgründer Heinz Kinigadner zusammen mit seinem Sohn Hannes an den Start ging. Genau diese Geschichten sind es, die den Wings for Life World Run jedes Jahr so besonders machen. Denn am Ende geht es hier um weit mehr als Zeiten oder Kilometer: Es geht um Hoffnung, um Zusammenhalt und um dieses Gefühl, gemeinsam etwas bewegen zu können.
Das war richtig cool. Der Start war unglaublich, so viele schöne Emotionen. Der Wings for Life World Run 2027 kann kommen
Forschung, die Hoffnung schenkt
Seit dem ersten Wings for Life World Run 2014 sind weltweit bereits über 2,2 Millionen Menschen für die gute Sache gelaufen, gegangen oder gerollt. Gemeinsam wurden dabei knapp 70 Millionen Euro gesammelt und zahlreiche Forschungsprojekte sowie klinische Studien ermöglicht, die entscheidende Fortschritte auf dem Weg zur Heilung von Querschnittslähmung vorantreiben.
Save the Date: 9. Mai 2027
Der nächste Wings for Life World Run findet am 9. Mai 2027 statt. Die Anmeldung öffnet am 4. November 2026 auf wingsforlifeworldrun.com Du willst dabei sein? Dann registriere dich jetzt schon vor und erhalte eine Erinnerung, wenn es soweit ist.