10 LoL-Champions um die Ladder hochzuklettern

© Riot Games
Autor: Pieter van Hulst & Alexander Amon
Kommst du nicht über Silber? Keine Chance auf Platin? Dann bist du hier richtig. Wir zeigen dir 10 Champions, mit denen du sicher Elo sammeln wirst.
Du schaffst mit Kalista ein 10-0-5 aber trotzdem verlierst du das Spiel? Ein Spiel in LoL fängt bei der Charakterwahl an und wir haben die 10 besten Champions für die aktuelle Meta ausgesucht, um solo-queue zu spielen.
Bevor wir zu den Champions kommen sollte klar sein, dass man natürlich ein Basiswissen der einzelnen Figuren mitbringen muss, um Chancen auf den Sieg zu haben. Dann aber könnt ihr euer Team zum Sieg führen, auch wenn das Team gar nicht so gut spielt. Wir haben Champions aus allen Bereichen ausgewählt, aber manche tragen das Team mehr als andere. Aber genug geredet - los gehts!

10. Alistar

Alistar kann ein Spiel drehen
Alistar kann ein Spiel drehen
Als Supporter in Solo-queue geht es darum dem eigenen Team Sichtbarkeit der Map zu gewähren und den Gegnern diese zu entreissen. Den Rest könnt ihr entscheiden. Manche roamen gerne, andere bleiben an ihren ADCs dran. Alistar kann beides gut. Wenn euer Damage Dealer gut klar kommt, dann macht die Midlane unsicher. Alistar zu beherrschen heißt zu wissen, wann man angreift bzw. eingreift. 

9. Kha’zix

Das Wichtigste beim Jungeln ist, dass ihr die Camps so schnell wie möglich platt macht. Im direkten Jungler-Vergleich hat der die Nase vorn, der am Ende seine Camps als Erster gecleared hat. Kha`zix ist nicht nur ein toller Camp-Clearer, er ist zu Beginn des Matches auch gut in Auseinandersetzungen mit einem oder mehreren Gegnern. Euer Ziel sollte immer sein, den gegnerischen Jungler auszuschalten. Mit Level 3 ist aufgrund eurer Fähigkeiten ein guter Zeitpunkt.

8. Corki

Corki’s Package wird euch in Team-Fights helfen
Corki’s Package wird euch in Team-Fights helfen
Das Tolle an Corki ist, dass ihr in sowohl in der Mid- als auch in der Bottom-Lane spielen könnt. Er ist auch im Late-Game brauchbar und seine Packages ("Hextech-Munition") machen ihn immer stärker. Im niedrigen Elo passiert viel auf der Midlane und viele Spieler stehen dort nur rum. Gute Ziele für eure Raketen. Außerdem kann Corki sowohl Einzelziele schnell töten, als auch Burst-Damage austeilen. Mit eurem ersten Package solltet ihr die Bottom-Lane unsicher machen. Corki ist einfach super vielseitig.

7. Zac

Zac ist aktuell ein starker Pick. Er ist nicht nur ein brauchbarer Tank, sondern bringt auch viel CC mit. Mit einem gut platzierten Slingshot und einem drangehängten Ultimate, kann Zac einen Teamfight sehr schnell für sich entscheiden. Er ist in jeder Phase des Spiels stark und sollte immer die Backline bevorzugen. Zac kann nämlich auch gut auf sein Team aufpassen. Wenn eure Backline schweren Schaden nimmt, dann Ultimate zünden und damit den gegnerischen Champion in eine für euch bessere Position rücken.

6. Talon

Talon kann auf der Top- oder Midlane gespielt werden oder als Jungler. Auf Level Zwei ist er wohl am stärksten und am unvorhersehbarsten im Spiel. Speziell auf niedrigen Elo-Stufen, wenn eure Gegner nichts von eurem Burst wissen. Wenn ihr einmal den Vorteil habt, nutzt ihn konsequent auf den anderen Lanes auch aus. Ein Beispiel: wenn ihr den Lead in der Toplane habt, dann könnt ihr die Midlane ganken, indem ihr über die feindliche Raptor Wall hüpft. So bekommt ihr eine gute Position zwischen dem feindlichen Midlaner und seinem Turm. 
Talon bringt viel Schaden ins Team und kann richtig gespielt viele Matches entscheiden.

5. Tryndamere

Tryndamere unterscheidet sich sehr zu den anderen Champions in der Liste. Als Toplaner funktioniert er am besten. Sein Ziel ist es, den gegnerischen Nexus down zu bekommen. Wenn er seine Ragebar voll bekommt, dann ist er zu Beginn der Partie sehr stark, aber am effektivsten ist er eindeutig im Late-game, wenn er Türme innerhalb von Sekunden niederreißen kann. 
Tryndamere sollte immer da sein, wo der Feind nicht ist und so einen unaufholbaren Vorsprung ausbauen. Auch top: die Gegner werden immer mit zwei Champions versuchen euch aufzuhalten, was eurem Team mehr Räume gibt.
Ach ja, im Ult nimmt Tryndamere keinen Schaden und kann so einfach aus einem Gank flüchten. 

4. Aurelion Sol

Die Bottom-lane ist sein zuhause
Die Bottom-lane ist sein zuhause
Genau wie Talon kümmert sich Aurelion Sol wenig um Mauern. Er fliegt mit beeindruckender Geschwindigkeit über jedes Hindernis. Sein Spielstil sollte immer ähnlich sein: roamen und für Unruhe sorgen. Aurelion Sol kann eine Lane innerhalb von Sekunden pushen, wenn ihr ihn mit euren Minions mitlaufen lasst. Ab Level zwei könnt ihr gut roamen und eure Feinde mit einem Überraschungs-Gank in der Top- oder Bottom-Lane begrüßen. 
Wenn ihr kein Mana mehr habt, gehts zurück in die Base. Im Late-Game immer euren Stun auspacken - die feindlichen Laner werden euch vermeiden wollen.

3. Twisted Fate

Twisted Fate ist hart zu spielen, speziell in stressigen Situationen, aber wenn ihr in meistert, bereichert er jedes Team. Seine Stärken liegen in seiner Fähigkeit zu pushen und in seinem Ultimate. Nach Level sechs wird es einfacher eure Lane zu pushen und andere Lanes zu roamen. Es ist wichtig, dass ihr bis zu diesem Zeitpunkt überlebt. 
Gebt acht auf Champions wie Fizz, die euch zu Beginn hart kontern. Im Late Game sollte man Twisted Fate als ADC spielen. Seine Auto-Attacken sind top, speziell mit einer Lich Bane im Gepäck.

2. Varus

Guter Schaden und Crowd-Control
Guter Schaden und Crowd-Control
In der aktuellen Meta ist Varus stark im niedrigen Elo. Seine Pfeile treffen ihr Ziel recht einfach und ab Level sechs kann er die feindliche Bot-Linie gut crowd controlen. Das macht Ganks zunächst recht einfach. Im Late-Game verliert Varus ein wenig an Effizienz, weil er an Schaden verliert, verglichen zu Champions wie etwa Caitlyn. Der Trick ist eure Gegner schon vor dem eigentlichen Kampf zu schwächen und euch dann im Scharmützel auf das richtige Ziel zu konzentrieren.

1. Quinn

Quinn ist stark in der Top Lane und im Dschungel. Ihre Beweglichkeit ist top und im eins gegen eins ist sie eigentlich nur im frühen Spielverlauf anfällig. Gegen Tanks ohne Distanzangriffe hat sie immer die Überhand. Auch gegen den feindlichen Jungler sollte sie immer eingesetzt werden. Wenn ihr dann die ersten Kills gesammelt habt, könnt ihr euch eigentlich jedem Champion entgegen stellen. 
Quinn bleibt aber ein ADC, also nehmt euch für anderen Assassinen in Acht, die euch one-shoten können. Versucht zu erahnen, wo sich das feindliche Team befindet und reagiert mit gezielten Ganks darauf.