Paragleiten

Red Bull Dolomitenmann 2020: Zwei Schweizer im Siegerteam

© Red Bull Content Pool / Christopher Kelemen
Der härteste Teambewerb der Welt hat seinen Seriensieger! Team "Kolland Topsport Professional" gewinnt auch den 33. Red Bull Dolomitenmann und macht das Triple voll.
Autor: Günter Baumgartnerveröffentlicht am
Adventure Racing · 2 Min
Red Bull Dolomitenmann 2020 - So sieht die Freude am Leiden aus!
97 Teams aus zehn Nationen nahmen die Anstrengungen am Samstag auf sich. Dabei war der Red Bull Dolomitenmann für viele Athleten der erste Wettkampf 2020, was die Dichte an hochdekorierten Sportlern in Lienz in ungeahnte Höhen steigen ließ. Neben dem Deutschen Kajak-Olympiasieger Ronald Rauhe stellte sich auch sein Landsmann und Weltmeister Hannes Aigner aufgrund einer Rennabsage in Tschechien beim Red Bull Dolomitenmann endlich wieder dem Wettkampf und dem gegenseitigen Kräftemessen im Wildwasser.
"Das Wetter war genial, die Originalstrecke war heute machbar, mehr kann man sich nicht wünschen."
Werner Grissmann, Organisator
„Wir sind unendlich froh und haben ein halbes Jahr wirklich harte Vorbereitungen hinter uns. Das war eine Punktlandung und am Ende ist alles gut ausgegangen", war Cheforganisator Nikolaus Grissmann im Ziel erleichtert. "Das Wetter war genial, die Originalstrecke war heute machbar, mehr kann man sich nicht wünschen. Am meisten freut es mich für die Athleten, dass der 33. Red Bull Dolomitenmann heute durchgeführt werden konnte.“
Adventure Racing · 1 Min
Red Bull Dolomitenmann 2020 - Der POV vom härtesten Teambewerb der Welt

Francesco Puppi im Berglauf der Schnellste

Gestartet wurde am Samstag auf Basis des neuen Sicherheitskonzeptes im Lienzer Dolomitenstadion und von dort aus ging es gleich auf der ersten Etappe des Red Bull Dolomitenmannes so richtig zur Sache. Der Berglauf war von der ersten Sekunde bis zum Zieleinlauf am Kuhbodentörl ein harter Kampf und extrem spannend. Am Ende war Francesco Puppi in 1:24:34 h der Erste, der die 2.000 Höhenmeter und zwölf Kilometer überwand und seinen Premierensieg feierte. Auf Rang zwei und drei reihten sich Remi Bonnet aus der Schweiz und Henri-Aimo Aymonod ein.
Berglaufsieger Francesco Puppi von Team ELK
Berglaufsieger Francesco Puppi von Team ELK

Chrigel Maurer ist in der Luft eine Klasse für sich

Die Paragleit-Einzelwertung gewann nach 2016 zum zweiten Mal die Schweizer Red Bull X-Alps Legende Chrigel Maurer, eine knappe Minute vor dem Italiener Martin Stoffner und zweieinhalb Minuten vor dessen Landsmann Tobias Grossrubatscher.
Chrigel Maurer legt für "Kolland Topsport Professional" die Basis zum Sieg
Chrigel Maurer legt für "Kolland Topsport Professional" die Basis zum Sieg
„Ich war extrem begeistert, dass das Rennen stattfinden kann, weil ich hier schon mal gewonnen habe und natürlich wieder gewinnen wollte. Mit einem kleinen Rückstand bin ich als Zweiter ins Rennen gegangen. In den heiklen Passagen, wie beim Start, gelang es mir, ruhig zu bleiben. Dann hab ich wieder attackiert und musste sogar Gas rausnehmen, damit ich auf der Moosalm zwischenlanden konnte“, schilderte Chrigel Maurer seine Leistung, die ihn zum Einzelsieg im Paragleiten führte.

Lukas Kubrican bleibt im Kajak das Maß der Dinge

Mit seinem fünften Einzelsieg in Folge sicherte sich der Tscheche Lukas Kubrican den Titel auf der Kajakstrecke und legte damit die Basis für den späteren Teamsieg von Kolland Topsport Professional. Mit einer herausragenden Leistung und nur 23 Sekunden Rückstand verpasste Harald „Hacki“ Hudetz in diesem Jahr seinen achten Einzelsieg knapp – nächstes Jahr wartet für ihn die nächste Chance! Beflügelt von dieser Aufholjagd, erreichte das Quartett von Red Bull den zweiten Gesamtrang und durfte sich über eine extrem starke Team-Leistung freuen!. Kajak-Weltmeister Hannes Aigner belegte bei seinem ersten Antritt Rang drei in der Kajak Disziplinenwertung.
Harald Hudetz sicherte Gesamtrang zwei für das Team von Red Bull.
Harald Hudetz sicherte Gesamtrang zwei für das Team von Red Bull.
"Am meisten freut es mich für die Athleten, dass der 33. Red Bull Dolomitenmann heute durchgeführt werden konnte.“
Werner Grissmann
Für das Team von Andreas Seewald reichte es als gesamt Vierte zwar nicht aufs Podest, der Deutsches sicherte sich nach quälenden 1.600 Höhenmetern aufs Hochsteinkreuz und dem Downhill über den Alban Lakata Trail aber den Einzelsieg des Red Bull Dolomitenmann im Mountainbiken. Vorjahressieger und Weltmeister Daniel Geismayr finishte in der Mountainbikewertung auf Platz zwei, der Tscheche Kristian Hynek wurde Dritter.
Snowboardweltmeister Benjamin Karl vom Team Wings for Life im MTB-Downhill.
Snowboardweltmeister Benjamin Karl vom Team Wings for Life im MTB-Downhill.
Das Wings For Life Team um die Weltmeister Dominik Landertinger und Benjamin Karl, den Kanuten Marcel Bloder und Red Bull Dolomitenmann Urgestein Wendelin Ortner, der bei jeder einzelnen der 33. Ausgaben des Red Bull Dolomitenmanns dabei war, beendete den härtesten Teamwettbewerb der Welt auf Platz 34.