Dominic
Thiem
Geburtsdatum | 3 September 1993 |
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Geburtsort | Lichtenwörth, Austria |
Alter | 32 |
Nationalität | Österreich |
Karriere Start | 2011 |
Disziplinen | Tennis |
Thiem fing bereits mit sechs Jahren an, Tennis zu spielen - kein Wunder, hegt doch seine gesamte Familie eine große Leidenschaft für den Sport: Seine Eltern sind beide Tennistrainer und auch sein Bruder konnte sich der familiären Bestimmung nicht entziehen. Sein Potential und sein Talent wurden Thiem damit sozusagen in die Wiege gelegt. Mit 18 betrat er dann mit dem Generali Open in Kitzbühel zum ersten Mal die große Bühne des Tennissports, die er seitdem ordentlich aufmischt. Hier seine Erfolge im Verlauf:
Seinen ersten großen Sieg feierte Thiem 2011 im Rahmen der ATP World Tour gegen seinen Landsmann Thomas Muster. Von da an setzte eine regelrechte Siegesserie ein. 2012 gewann er vier ITF-Future-Turniere, während er 2013 drei Challenger-Titel oben drauf setzte. Bereits 2014 war er unter den Top 100 der ATP zu finden. Im selben Jahr schaffte er es in die zweite und dritte Runde der Masters 1000 Events in Indian Wells, Miami, Barcelona und Madrid, wo er mit dem damaligen Weltranglisten Dritten Stan Wawrinka zum ersten Mal einen Spieler der Top-10 besiegte.
Mit seinem ersten Titel in einer ATP World Tour im Jahr 2015 arbeitete sich Thiem auf Rang 31 vor, bevor er im Folgejahr den Spanier Nicolás Almagro in Buenos Aires besiegte und sich Platz 15 sicherte. Sein Hunger war aber noch lange nicht gestillt: 2016 gelang es ihm, sich in die Top-10 der Weltrangliste zu spielen, nachdem er es ins Halbfinale der French Open schaffte.
Thiems ungebremste Spielfreude bekam kurz darauf auch die Schweizer Tennislegende Roger Federer zu spüren, der dem Österreicher im selben Jahr klein beigeben musste - damit war der erste Titel eines Österreichers bei einem Tour-Level-Tournament gesichert!
2017 legte er mit seinem zweiten ATP 500-Titel in Rio de Janeiro einen drauf und erlangte sein erstes Masters 1000 Finale in Madrid. Platz 4 unter den besten 100 der Welt war damit nur mehr Formsache - und spätestens jetzt war allen klar: Dominic Thiem gehört zu den ganz Großen!
Im Folgejahr sicherte er sich seinen 11. Sieg im ATP Open in St. Petersburg. Er schaffte es zudem, in Madrid ein weiteres Mal ins Finale einzuziehen und erreichte darüber hinaus sein erstes Grand Slam-Endspiel bei den French Open. Damit rechtfertigte er seinen Top-10-Platz auch im Jahr 2018.
2019 gelangen ihm dann seine bisher größter Coups: Er besiegte das legendäre Tennis-Ass Rogerer Federer im Finale des BNP Paribas Open in Indian Wells, krallte sich den Titel und holte sich zudem den 4. Platz unter den Top-100 der Welt zurück.
In Spanien gewinnt Dominic Thiem dann 23 Jahre nach Thomas Muster das ATP-500-Turnier in Barcelona nach einem Sieg im Finale gegen den Russen Medwedew.
Im Finale der China Open in Peking des ATP-500-Turniers besiegt Dominic den Griechen Stefanos Tsitsipas und sichert sich seinen vierten Saisontitel.
Damit ist Dominic Thiem genau dort, wo er hingehört: unter den besten Tennisspielern dieser Welt!