Surfen
Australian Open of Surfing: De Souza/Moore siegen
Trotz widriger (kleiner) Bedingungen holen Adriano De Souza und Carissa Moore in Manly den Sieg.
Adriano De Souza und Carissa Moore gewannen gerade den Sechs-Sterne-Event Australian Open of Surfing. Adriano konnte im Finale die Angriffe von Julian Wilson erfolgreich abwehren, und Carissa setzte sich im Kampf um den ersten Platz gegen Alessa Quizon durch.
Außer am ersten Tag des Wettbewerbs zeigte sich der Sommer an der Ostküste nicht von seiner besten Seite und steuerte nicht sehr viel zur Party bei. Doch die weltbesten Surfer sind deshalb die weltbesten Surfer, weil sie selbst im Nichts aufblühen. Trotz praktisch nur kniehohen Wellen legten die Teilnehmer eine klasse Show hin. Der Finaltag brachte dann zum Glück etwas aufregendere Bedingungen.
Adriano und Julian waren während des Events besonders aufgedreht. Es war daher keine Überraschung, die beiden im Finale gegeneinander antreten zu sehen. Adriano startete gut und bekam zweimal acht Punkte. Julian konnte ihm danach nicht das Wasser reichen.
„Es ist ein super Gefühl, als erster Brasilianer die Hurley Australian Open of Surfing zu gewinnen!”, sagte Adriano. „Ich habe so viel Respekt vor Julian Wilson, er ist die Nummer sechs der Welt und der beste Surfer im Event. Ich hatte Glück, dass er im Finale ein paar Mal von der Welle fiel. Es war toll, die Unterstützung der anderen Brasilianer im Event und der Fans am Strand zu spüren. Das ist für mich ein perfekter Start für mein Jahr.”
Carissa Moore lag nach der Hälfte des Finales der Damen hinter Alessa Quizon zurück, als eine rechtsbrechende Welle kam. Carissa nahm sie und hielt bei ihren Turns genug Tempo und Flow, um 9,43 Punkte zu holen und Alessa zu toppen. Damit hatte Carissa den Sieg in der Tasche.
„Ich hatte nicht erwartet, hier zu gewinnen“, sagte Carissa. „Es ist schon eine Weile her, dass ich ein Trikot anhatte und es hat Spaß gemacht, wieder einen Contest zu surfen. Aber heute Morgen wurde ich nervös und musste mich selbst daran erinnern, mich zu entspannen und einfach Spaß zu haben. Am Ende waren die Bedingungen heute gut und die Wellen richtig klasse. Ich bekam im Finale 9,43 Punkte, und es war eine wirklich tolle Welle, aber die Punktzahl hatte ich nicht erwartet. Nach dem Speed-Floater habe ich am Ende noch versucht, beim letzten Turn alles zu geben, und ich freue mich total, dass ich danach noch mal hochgepoppt bin.“
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