Bike
Startschuss zur ÖKK Bike Revolution 2023: am Monte Tamaro im Tessin stieg ein internationales Teilnehmer:innen-Feld in die Pedale, um beim ersten Rennen der XC-Serie wichtige Punkte mit Blick auf den Gesamtsieg zu holen.
Schaue jetzt noch einmal die Eliterennen der Tamaro Trophy auf Red Bull TV:
Hier noch einmal im Überblick alles, was du am Wochenende verpasst hast:
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Die Siegesserie
Die Italienerin Martina Berta (Santa Cruz Rockshox Pro Team) ist nicht nur amtierende italienische Meisterin, sie holte in der noch jungen Saison 2023 bereits ihren fünften Rennsieg. Von Anfang an setzte sich die 25-Jährige in der Spitzengruppe des Rennens fest und setzte sich schliesslich in der Mitte des Rennens ab. Zum Schluss stand ein ungefährdeter Sieg mit über 23 Sekunden Abstand.
02
Das dominante Comeback
Bei den Herren dominierte der Schweizer Mathias Flückiger (Thömus maxon) eine Woche nach seinem Comeback in Gränichen das Rennen nach Belieben - und holte damit im zweiten Saisonrennen den zweiten Sieg.
Über zwei-einhalb Minuten lagen im Ziel zwischen Flückiger und dem zweitplatzierten Vital Albin. Welten also. Ein klares Ausrufezeichen des Olympiazweiten von Tokio in Richtung Weltcup-Konkurrenz.
03
Der Pechvogel des Wochenendes
... ist auf jeden Fall die Niederländerin Anne Terpstra (GHOST Factory Racing). Als eine der grossen Favoritinnen ins Rennen gegangen, setzte sie sich schon früh in der ersten Runde deutlich von ihren Konkurrentinnen ab.
Doch dann nahm das Unglück seinen Lauf: bei einer Abfahrt punktierte sie sich ihren Hinterreifen. Diagnose: Plattfuss. Mit diesem Handicap musste Terpstra bis zum Servicepoint weiterfahren, um das Bike zu wechseln. Am Ende stand ein, unter diesen Umständen sensationeller, siebter Rang im Schlussklassement.
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Der solide Saisonstart
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Die Überraschungen
Bei den Männern sorgte Luca Schätti (Bike Team Solothurn) für eine kleine Überraschung, in dem er sich den dritten Platz im Eliterennen schnappte. Den Dritten der U23 Weltmeisterschaft 2022 sollte man demnach auch in der Eliteklasse auf dem Zettel haben.
Die starken Auftritte von Nicole Koller (GHOST Racing) und Ronja Blöchlinger (Liv Factory) sind ebenso eigentlich weniger handfeste Überraschungen, als ein erstes Aufzeigen der jungen Fahrerinnen in Richtung internationale Spitze.
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Die Schweizer Weltcup-Hoffnungen
Neben Flückiger und Forster war Vital Albin (Thömus maxon) als ein Favorit ins Rennen am Monte Tamaro gegangen. Auch wenn es zum Schluss für Platz 2 reichte - der grosse Abstand zu Teamkollege Flückiger zeigt, dass bis zum Start der Weltcup-Saison noch Arbeit nötig sein dürfte.
Bei den Damen präsentierte sich Sina Frei (Specialized Racing) in starker Frühform und holte sich souverän den zweiten Platz. Für die, als Weltranglisten-Erste ins Rennen gegangene, Alessandra Keller (Thömus maxon) und Lina Indergand (Liv Factory) reichte es letztlich "nur" für Platz 5 und 6.
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