Lars Forster mit vollem Fokus bei der Abfahrt
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MTB

Tamaro Trophy: Das war der spektakuläre Start in die ÖKK Bike Revolution

Im Tessin startete die Bike Revolution in die Saison 2023 - mit einem internationalen XC-Teilnehmerfeld. Während bei den Männern der Sieg in der Schweiz blieb, ging er bei den Frauen nach Italien.
Autor: Martin Seebacher
3 min readPublished on
Startschuss zur ÖKK Bike Revolution 2023: am Monte Tamaro im Tessin stieg ein internationales Teilnehmer:innen-Feld in die Pedale, um beim ersten Rennen der XC-Serie wichtige Punkte mit Blick auf den Gesamtsieg zu holen.
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Hier noch einmal im Überblick alles, was du am Wochenende verpasst hast:
01

Die Siegesserie

Die Italienerin Martina Berta (Santa Cruz Rockshox Pro Team) ist nicht nur amtierende italienische Meisterin, sie holte in der noch jungen Saison 2023 bereits ihren fünften Rennsieg. Von Anfang an setzte sich die 25-Jährige in der Spitzengruppe des Rennens fest und setzte sich schliesslich in der Mitte des Rennens ab. Zum Schluss stand ein ungefährdeter Sieg mit über 23 Sekunden Abstand.
02

Das dominante Comeback

Bei den Herren dominierte der Schweizer Mathias Flückiger (Thömus maxon) eine Woche nach seinem Comeback in Gränichen das Rennen nach Belieben - und holte damit im zweiten Saisonrennen den zweiten Sieg.
Mathias Flückiger bei der ÖKK Bike Revolution in Tamaro.

Mathias Flückiger dominierte das Eliterennen der Herren nach Belieben.

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Über zwei-einhalb Minuten lagen im Ziel zwischen Flückiger und dem zweitplatzierten Vital Albin. Welten also. Ein klares Ausrufezeichen des Olympiazweiten von Tokio in Richtung Weltcup-Konkurrenz.
03

Der Pechvogel des Wochenendes

... ist auf jeden Fall die Niederländerin Anne Terpstra (GHOST Factory Racing). Als eine der grossen Favoritinnen ins Rennen gegangen, setzte sie sich schon früh in der ersten Runde deutlich von ihren Konkurrentinnen ab.
Doch dann nahm das Unglück seinen Lauf: bei einer Abfahrt punktierte sie sich ihren Hinterreifen. Diagnose: Plattfuss. Mit diesem Handicap musste Terpstra bis zum Servicepoint weiterfahren, um das Bike zu wechseln. Am Ende stand ein, unter diesen Umständen sensationeller, siebter Rang im Schlussklassement.
04

Der solide Saisonstart

Lars Forster bei der ÖKK Bike Revolution in Tamaro.

Der Start von Lars Forster in die Saison war durchaus solide.

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05

Die Überraschungen

Bei den Männern sorgte Luca Schätti (Bike Team Solothurn) für eine kleine Überraschung, in dem er sich den dritten Platz im Eliterennen schnappte. Den Dritten der U23 Weltmeisterschaft 2022 sollte man demnach auch in der Eliteklasse auf dem Zettel haben.
Die starken Auftritte von Nicole Koller (GHOST Racing) und Ronja Blöchlinger (Liv Factory) sind ebenso eigentlich weniger handfeste Überraschungen, als ein erstes Aufzeigen der jungen Fahrerinnen in Richtung internationale Spitze.
Fahrer bei der ÖKK Bike Revolution in Tamaro.

Von wegen "mediterran": beim Rennen kämpften die Fahrer mit der Witterung.

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06

Die Schweizer Weltcup-Hoffnungen

Neben Flückiger und Forster war Vital Albin (Thömus maxon) als ein Favorit ins Rennen am Monte Tamaro gegangen. Auch wenn es zum Schluss für Platz 2 reichte - der grosse Abstand zu Teamkollege Flückiger zeigt, dass bis zum Start der Weltcup-Saison noch Arbeit nötig sein dürfte.
Bei den Damen präsentierte sich Sina Frei (Specialized Racing) in starker Frühform und holte sich souverän den zweiten Platz. Für die, als Weltranglisten-Erste ins Rennen gegangene, Alessandra Keller (Thömus maxon) und Lina Indergand (Liv Factory) reichte es letztlich "nur" für Platz 5 und 6.
07

Ergebnisse

ÖKK Bike Revolution

Ergebnisse der Tamaro Trophy

Zum Event

26

Mär

Platz

Person

Resultat

Punkte

1

Mathias Flückiger (SUI)

1:31:08,5

250

2

Vital Albin (SUI)

+2:32,4

200

3

Luca Schätti (SUI)

+2:47,0

160

4

Juri Zanotti (ITA)

+3:05,6

150

5

+3:13,9

140

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