1. Großbritannien in genau 75 Worten*
* 2024 ist die 75. Saison der F1-Weltmeisterschaft
2. Der britische GP in sechs Bildern
3. Max Verstappen splittet die Briten
Silverstone war manchmal ein Kampf, brachte aber mehr Tafelsilber für Max.
© Getty Images/Red Bull Content Pool
Der britische Grand Prix hatte den 20 Fahrern und 10 Teams alle möglichen Herausforderungen zu bieten: Das 52-Runden-Rennen begann im Trockenen, wurde von Regen heimgesucht, trocknete wieder ab, dann kam der Regen erneut und das Rennen endete letztlich im hellen Sonnenlicht auf einer abtrocknenden Strecke. Es war ein Test, bei dem es darauf ankam, einen kühlen Kopf zu bewahren und die richtigen Entscheidungen zu treffen, und Verstappen und Oracle Red Bull Racing schafften es bis auf 1,465 Sekunden, genau das perfekt zu machen.
Vom vierten Startplatz aus kämpfte sich der Niederländer in Runde 1 auf den dritten Platz vor und war in der Lage, zuzuschlagen, als er, Hamilton und Norris in den Runden 38 und 39 an die Box kamen. Die beiden Briten setzten für die letzten 14 Runden auf weiche Reifen, der Niederländer entschied sich für harte Reifen... und dann kam es, wie es kommen musste: Verstappen überholte Norris vier Runden vor Schluss. Dann blieb also nur noch Hamilton, der mit 3,2 Sekunden Vorsprung führte.
Verstappens Pace war beeindruckend, aber ihm gingen einfach die Runden aus, um Hamilton noch wirklich gefährlich zu werden. Durch seinen fünften Podiumsplatz in Silverstone wuchs sein Vorsprung in der Meisterschaft zur Halbzeit der Saison jedoch auf 84 Punkte.
Pérez' Wochenende begann mit Verspätung - er überließ sein Auto dem Führenden der F2-Serie, Isack Hadjar, für das erste Training am Freitag. Der Sonntag wurde aber zu einem Tag, an dem es alleine darum ging, das Beste aus einem schlechten Blatt zu machen, nachdem er sich im Qualifying gedreht hatte und die Samstagssitzung nur auf Platz 19 beendete.
Das Team entschied sich, dem Boliden des Mexikaners einen neuen Motor zu spendieren, was einen Start in der Boxengasse erforderlich machte. Pérez legte vier Boxenstopps ein, konnte sich aber nur bis auf Platz 17 vorarbeiten. Damit fiel er in der Meisterschaftswertung auf den sechsten Platz zurück, während Oscar Piastri von McLaren 12 Punkte für seinen vierten Platz erhielt und nach vor rückte.
Verstappen und Pérez fuhren in Silverstone in einer auffälligen Sonderlackierung, die von einem Mitglied von The Paddock im Rahmen der Forever Rebl-Kampagne des Teams entworfen wurde, mit der 20 Jahre Red Bull in der Formel 1 gefeiert werden. Das Design des RED Bull, der in Stallion Red lackiert und von Chalaj Suvanish aus Thailand entworfen wurde, war inspiriert von der kultigen Sonderlackierung "The Camo Bull" von 2015, die bei den Vorsaisontests verwendet wurde.
4. Tsunoda erkämpfte sich Punkte
An einem Tag, an dem es viele Möglichkeiten gab, das Rennen zu verderben, lieferten Visa Cash App RB und Yuki Tsunoda, als es darauf ankam, ein gutes Ergebnis ab und beendeten ihre drei Rennen andauernde Punktedürre auf Platz 10.
Tsunoda blieb auf Kurs, während Ferrari mit Charles Leclerc ein strategisches Risiko einging, um sich in die Top 10 zu manövrieren, und in den sauren Apfel beißen musste. Der Japaner war von Startplatz 13 aus ins Rennen gegangen, er holte zum ersten Mal in den letzten drei Rennen in Silverstone Punkte.
Tsunodas Punkt trug dazu bei, dass RB den sechsten Platz in der Konstrukteurswertung mit vier Punkten Vorsprung vor Haas behielt, die acht Punkte sammelten, nachdem Nico Hülkenberg zum zweiten Mal in Folge Sechster wurde.
5. Diese Zahl solltest du dir merken
107: Verstappens zweiter Platz war sein 107. Podestplatz, womit er Alain Prost und Fernando Alonso überholt und die viertmeisten Podestplätze in der Geschichte der Formel 1 errungen hat.
6. Wort aus dem Fahrerlager
An einigen Stellen sah es nicht gut aus ... aber wir haben die richtigen Entscheidungen getroffen. Es hätte viel schlimmer kommen können, aber wir sind trotzdem auf dem Podium gelandet, worüber ich sehr glücklich bin.
7. Die Statistiken, die zählen
Top 5 - Fahrergesamtwertung
Position
Pilot
Team
Punkte
Abstand
1
Max Verstappen
Oracle Red Bull Racing
255
-
2
Lando Norris
McLaren
171
-84
3
Charles Leclerc
Ferrari
150
-105
4
Carlos Sainz
Ferrari
146
-109
5
Oscar Piastri
McLaren
124
-131
Top 5 -- Konstrukteurswertung
Position
Team
Punkte
Abstand
1
Oracle Red Bull Racing
373
-
2
Ferrari
302
-71
3
McLaren
295
-78
4
Mercedes
221
-152
5
Aston Martin
68
-305
8. Abseits der Rennstrecke
In was für einem Wettbewerb, fragst du dich? Persönlich gestaltete, maßgeschneiderte Seifenkistenrennen auf einer Strecke mit so unterschiedlichen Hindernissen und Herausforderungen wie einem (vorgetäuschten) Schneesturm, der großen kanadischen Überquerung, einer Schikane und einer Reihe von Walzen...
Wenn das für dich nach Spaß und einem Rezept für fragwürdige Taktiken und jede Menge Geplänkel klingt, hast du natürlich recht. Wer vom Oracle Red Bull Racing-Duo oder dem Visa CashApp RB-Duo war am schnellsten unterwegs? Schau dir das Video unten an, um es herauszufinden.
11 Min
F1-Fahrer beim Seifenkistenrennen in Montreal
Die F1-Piloten Max Verstappen und Sergio Pérez treten in Seifenkisten gegen Yuki Tsunoda und Daniel Ricciardo an.
9. Nächster Stopp? Was muss ich wissen?
Runde 13 (Ungarn), 19. bis 21. Juli
Name der Rennstrecke/Ort: Hungaroring, Budapest
Länge/Runden: 4,381 km, 70 Runden
Ausgetragene Grands Prix/Debüt: 38, 1986
Erfolgreichster Fahrer: Lewis Hamilton (acht Siege)
Erfolgreichstes Team: McLaren (11 Siege)
Rennrückblick 2023: 1. Max Verstappen (Oracle Red Bull Racing), 2. Lando Norris (McLaren), 3. Sergio Pérez (Oracle Red Bull Racing)
10. Erlebe die Welt von Red Bull Motorsports
Es ist eine Zusammenarbeit, die ein mächtiger Katalysator für positive Veränderungen war, eine, die das Bewusstsein, die Verbundenheit und die Bildung in der gesamten Rennsportgemeinschaft gefördert hat: die Partnerschaft von Oracle Red Bull Racing mit Racing Pride, die sich für die Förderung der LGBTQ+-Integration in der Motorsportindustrie einsetzt.
In den letzten 12 Monaten haben ORBR und Racing Pride zusammengearbeitet. Botschafter:innen von Racing Pride haben regelmäßig den Red Bull Technology Campus in Milton Keynes besucht, um mit internen LGBTQ+-Inklusionsbeauftragten (der Employee Resource Group des Teams) und ihren Verbündeten über ihre persönlichen Erfahrungen als LGBTQ+-Personen, die im Motorsport arbeiten, zu sprechen.
Das Bewusstsein innerhalb der Red Bull Technology Group wurde geschärft, mit dem Ziel, einen einladenden und inklusiven Arbeitsplatz zu schaffen. Außerhalb des Campus hat das Team Mitglieder:innen der LGBTQ+-Community in der Red Bull Racing-Familie willkommen geheißen, indem es eine Diskussionsrunde beim Großen Preis von Australien unterstützte, eine Gruppe von Racing Pride-Botschafter:innen, Community Champions und -Mitglieder:innen beim Großen Preis der USA in Austin in der Garage des Teams unterbrachte und zahlreiche andere Initiativen startete.
Hier erfährst du mehr über die Partnerschaft von Oracle Red Bull Racing mit Racing Pride.
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