Klettern

Hotel Supramonte: durch die legendäre Kletterroute

Zwei Schweizer durchklettern Sardiniens berühmt-berüchtigte Route. Hier erzählen sie von ihrem Abenteuer.
Autor: Kim Vega
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Im Hotel Supramonte
Im Hotel Supramonte
Roger Schäli and Jonas Schild haben schon so einiges zusammen erlebt. Erst kürzlich fuhren sie in ihrem Bus nach Sardinien. Auf dem Plan stand «Hotel Supramonte» - 8b, 400m, 11 Seillängen. Für Roger Schäli geht ein Traum in Erfüllung. Vor einigen Jahren wollte er die Linie bereits klettern. Eine Verletzung zwang ihn leider zum Abbruch des Unterfangens. Dieses Mal hat aber alles geklappt:
Es fühlt sich an, als wäre ich nun einen Schritt weiter in meinem Klettern. Es war ein Test: Schaffe ich diese grosse, schwere Route? Die Antwort ist 'ja' - das gibt mir Selbstsicherheit.
Roger Schäli
Die grosse Erleichterung kam allerdings nicht, als der Gipfel endlich erreicht war. Denn der Abstieg ist nicht zu unterschätzen.
Wer so eine Route klettert, der ist oben zwar euphorisch und erleichtert. Richtig geniessen kann man es aber erst, wenn man zurück beim Auto ist. Der Abstieg ist nämlich anspruchsvoll. Zurück beim Bus waren wir erleichtert, glücklich - und sehr müde.
Roger Schäli

Was ist Hotel Supramonte?

Der Supramonte liegt in der Hochebene Barbagia, dem zweithöchsten Gebirge Sardiniens. Er gilt als legendäre Kletterroute, die Kletterer rund um den Globus anzieht.