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LoL: Interview mit Enrique "xPeke" Cedeño-Martinez

Die härtesten Gegner, das perfekte Einstiegesalter für den eSport und Profi-Tipps vom Weltmeister!
Autor: Ulrich Wimmeroth
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Enrique "xPeke" Cedeño-Martinez

Enrique "xPeke" Cedeño-Martinez

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Gerade einmal 24 Jahre jung und bereits mehrfacher League of Legends-Weltmeister: Die steile Karriere des Spaniers Enrique "xPeke" Cedeño-Martinez ist in mehrfacher Hinsicht beeindruckend. Wir haben uns während der Fantasy Basel 2016 mit dem charismatischen eSport-Profi über seine bodenständigen Zukunftspläne, die Arbeit als Manager seines eigenen Teams und der harten Konkurrenz aus Fernost unterhalten.
Enrique, wie bist du eigentlich zu League of Legends gekommen?
Ich bin einfach fasziniert von dem Spiel. Ich habe vor fünf Jahren in meinem Heimatland Spanien angefangen, professionell LoL zu spielen. Zu dieser Zeit hatten wir nur eine ganz kleine Hardcore-Szene und die Medien haben das Thema eSport komplett ignoriert. Das hat sich in den letzten drei Jahren glücklicherweise geändert. Es wird viel mehr über das Thema berichtet, tritt mehr in die Öffentlichkeit. Wir haben in Spanien eine professionelle Liga bekommen und konnten in Wettbewerben antreten. Das ist mit ein Grund, dass ich die Möglichkeit hatte, mein Können in internationalen Turnieren unter Beweis zu stellen. Und so meine Liebe zum Spielen, zu einem Beruf machen durfte.
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Mit 30 brauchst du auch nicht mehr mit LoL anzufangen!
xPeke
xPeke spielt auch gerne Counterstrike

xPeke spielt auch gerne Counterstrike

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Hast du ein paar Tipps für uns, um ein richtig guter League of Legends-Spieler zu werden?
Du musst das Spiel einfach lieben! Und natürlich Tag und Nacht spielen. Jede Minute deiner Zeit investieren, um besser zu werden. Du musst einfach alles andere in deinem Leben in die zweite Reihe stellen und Interessen opfern. Das klingt hart, aber das ist der einzige Weg, es an die Spitze zu schaffen. Wenn der Zeitpunkt kommt, dass du eigentlich gerne mit deinen Freunden raus möchtest, aber dann doch vor dem Bildschirm bleibst: Das ist dann genau der Punkt, der über deine Karriere entscheidet. Am besten wäre es, wenn man so mit 16 bis 20 Jahren spätestens, mit dem Spielen von League of Legends beginnt. Das ist das Alter, wenn man sowieso gerne Videospiele spielt, die Zeit hat ganz in einem Spiel aufzugehen und wirklich pausenlos zu zocken. Zehn Stunden am Stück, dann eine kurze Pause und gleich wieder ran. Ich glaube mit 30 hat man sein Limit erreicht, hat einfach nicht mehr die Reflexe, die es braucht und kann nicht mehr mit den jüngeren Konkurrenten mithalten. Also: Unbedingte Liebe zum Spiel und nicht älter als 23 oder 24 Jahre, das wäre meine Einschätzung.

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Was würdest du an diesem Punkt deiner Karriere noch als deine größte Herausforderung ansehen?
Besser als die Koreaner sein! (lacht). Die League of Legends-Liga ist in Regionen unterteilt, Amerika, Europa, Südostasien usw. Korea dominiert einfach. Die Teams mögen auf den ersten Blick gar nicht so stark aussehen, aber wenn es um Turniere geht, dann gewinnen die einfach. Die letzten drei Meisterschaften sind nach Korea gegangen, die sind einfach unglaublich starke Turnierspieler. Also meine größte Herausforderung: Die Koreaner schlagen können.
Seit 2014 ist xPeke Manager seines Teams Origen

Seit 2014 ist xPeke Manager seines Teams Origen

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Außer League of Legends: Gibt es noch andere Spiele, die du besonders gerne magst?
Auf jeden Fall. League of Legends verlangt natürlich sehr viel Zeit und Hingabe. Um auf dem Maximum Level zu spielen, musst du einfach deine ganze Zeit mit dem Spiel verbringen. Aber ich spiele auch sehr gerne FIFA und Counterstrike. Ich glaube, wenn ich die Zeit hätte zu üben und an Turnieren teilzunehmen, wäre ich ein richtig guter Counterstrike-Spieler. Wenn ich jetzt damit anfange, würde ich wohl sehr lange brauchen, um an der Spitze mitspielen zu können. Aber es macht mir richtig viel Spaß.
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Ich könnte mir gut vorstellen, später ein eigenes Restaurant zu haben!
xPeke
Hast du dir eigentlich Gedanken gemacht, wie es für dich nach der eSport-Karriere weitergehen könnte?
Es ist mir völlig klar, dass ich nicht ewig eSportler sein kann. Ich arbeite seit Ende 2014, als ich Fnatic verlassen habe, als Manager meines eigenen spanischen LoL-Teams Origen. Das macht mir sehr viel Spaß und ist auch eine zeitraubende Aufgabe. Und nein, die Gerüchte um meinen Abtritt als Manager, sind nicht wahr. Ich denke aber natürlich darüber nach, was ich machen werde, wenn ich ganz aus dem eSport aussteige. Ich koche zum Beispiel sehr gerne. Ich könnte mir gut vorstellen irgendwann in meinem eigenen Restaurant in der Küche zu arbeiten. Das würde mir sehr viel Freude machen.
xPeke im Red Bull-Interview

xPeke im Red Bull-Interview

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