Gaming
Street Fighter bietet eine stetig wachsende Palette an interessanten Charakteren. Bei all den Fightern ist es nicht immer leicht den Überblick zu behalten oder seinen Favoriten zu finden. Aus diesem Grund stellen wir euch die Street Fighter in unserem Guide einmal im Detail vor.
Heute gibt es Tipps und Tricks zum Sunny-Boy der Reihe: Ken Masters.
01
Wer ist Ken?
Ken ist ein leichtfüßiger Kämpfer, der viel auf Offensive setzt. Gepaart ist dies mit einer sehr selbstsicheren Art. Ken ist sich seiner Fähigkeiten bewusst und lässt dies seine Gegner auch oft durch Provokation spüren.
Seine Kampfkunst-Karriere begann unter dem Shotokan-Karate-Meister Gouken, an der Seite von Ryu. Letzterer war nicht nur sein Trainingspartner, sondern wurde auch schnell zu seinem besten Freund und später größter Rivale.
Im Vergleich zu Ryu, der einen nomadischen, minimalistischen Lebensstil verfolgt, ist Ken ein Mitglied einer Milliardärsfamilie. Mittlerweile ist er verheiratet und hat ein kleinen Sohn. Die Interaktionen mit seiner Familie zeigen, dass Ken ein guter Mensch ist, der sich sehr um seine Mitmenschen sorgt. Auch wenn das aufgrund seiner explosiven Persönlichkeit nicht immer zu erkennen ist.
Der rote Gi wurde im Kontrast zum weißen Anzug von Ryu gewählt, um auch die emotionale, leidenschaftliche Seite von Ken zu reflektieren.
Come on! Let's turn up the heat!
49 Min
The Art of Street Fighting
Die besten "Street Fighter V" Spieler der Welt bereiten sich auf den Kampf ihres Lebens beim Red Bull Kumite vor.
02
Kens erster Auftritt
Technisch gesehen, war Ken bereits im ersten Street Fighter spielbar. Er war die Spieler 2-Variante von Ryu. Bis auf den unterschiedlichen Look, waren die beiden Kämpfer allerdings identisch.
Ken feierte sein wirkliches Debüt in Street Fighter II - The World Warriors. Mit Ryu als Protagonist des Titels, sollte den Spielern auch noch ein spielerischer Gegenpol mit ähnlichem Moveset geboten werden. Denn in dieser Version war es im VS-Modus nicht möglich, denselben Charakter wie der Gegner zu wählen.
03
Brennende Leidenschaft für den Kampf
Ein Merkmal, das im Laufe der Jahre immer mehr Teil von Ken wurde, ist Feuer. Anfangs steckte er seine Gegner nur mit starken Versionen seines Dragon Punches, dem Shoryuken, oder dem Shoryureppa in Flammen; in Street Fighter V wurde dieser Aspekt noch einmal verstärkt.
Flammen sind ein klarer Bestandteil von Kens Design geworden. Egal ob in seinen Special-Moves, seiner Critical Art oder seinen V-Triggern - Feuer gehört zu seinem Auftritt dazu. Dies unterstreicht seine Persönlichkeit als Hitzkopf und hebt seine Art des Shotokan-Karate noch mehr von dem ruhigen, kontrollierten Stil von Ryu ab.
04
Kens Spielstil
Mittlerweile ist Ken eine offensivere Version von Ryu. Er behält dabei viele Werkzeuge, die ihm eine ähnliche Spielfeldkontrolle wie sein Rivale geben: Die Kombination aus Hadouken und Shoryuken ist der essenzielle Shoto-Spielplan, der dafür sorgen soll, dass Gegner über den Feuerball springen, nur um sie dann mit dem Uppercut aus der Luft zu fischen.
Allerdings besitzt er wesentlich mehr Moves, die ihm dabei helfen den Druck auf seinem Kontrahenten aufrecht zu halten. In Street Fighter V sind die Winkel seines Hurricane Kicks zum Beispiel wesentlich aggressiver als die von Ryu. Sein V-Skill 1 ist ein kurzer Sprint nach vorne, um schnell die Lücke zum Gegner zu schließen.
Die Unterschiede zwischen Ryu und Ken mögen für Einsteiger recht subtil wirken, besonders in früheren Spielen der Reihe, als die Differenzierung der beiden Kämpfer noch nicht so eindeutig war. Prinzipiell bietet Ken einen Option für Spieler, die den Spielstil von Ryu mögen, aber einen Charakter mit etwas mehr Ausdruckskraft bevorzugen.
3 Min
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05
Ikonische Special-Moves
Shoryuken
Der Dragon Punch von Ken ist zu seinem Symbolbild geworden. Er ist kraftvoller im Vergleich zu dem von Ryu und manche Versionen des Moves treffen mehrere Male. Das macht den Shoryuken von Ken zu einem perfekten Combo-Ender.
Dabei verliert er natürlich nicht sein Funktion als exzellenter Anti-Air. Da Ken allerdings seltener den Kampf auf mittlere Distanz sucht, findet er in diesem Sinn weniger Anwendung als bei Ryu.
Ken-Spieler nutzen den Shoryuken aber oft Defensiv. Als Wake-Up-Option oder Reversal, um die Rollen zu tauschen und sich selbst wieder ans Steuer der Offensive zu setzen. Oft ein Move mit viel Risiko, kann ein gut platzierter Dragon Punch das Match schnell drehen. Der Reversal-Shoryuken ist mittlerweile ein Synonym für Ken, und Teil seines “Flowchart-Gameplans”.
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Shippuu Jinrai Kyaku
Auch wenn der Name dieses Angriffs vielen wenig sagen wird, so ist es vermutlich einer der bekanntesten Super-Moves aller Zeiten. Er ist einer von drei möglichen Super Arts, die Ken in Street Fighter III: Third Strike auswählen kann.
Und es ist dieser Move, mit dem Daigo Umehara seinen Gegner Justin Wong im ikonischen EVO-Moment 37 zum Abschluss der spielentscheidenden Combo trifft.
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Bekannte Ken-Spieler
Yusuke “Momochi” Momochi
Der Japaner Momochi war vor allem in der Street Fighter IV-Ära für seinen Ken bekannt. Auch in Street Fighter V hat er, vor allem zu Beginn, meist zu dem hitzigen Blondschopf gegriffen.
2014 konnte er mit Ken den ersten Capcom Cup gewinnen. Er setzte sich hier im Grand Final gegen Xian aus Singapur durch.
Fun Fact: Momochi ist ein Nachfahre der berühmten Ninja-Familie aus Iga, Japan.
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