Die amerikanische Skifahrerin Lindsey Vonn in Aktion beim FIS Ski Alpin Weltcup in Tarivsio, Italien.
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Alpine Skiing

Lindsey Vonns Comeback: Zwischen Dominanz und Rückschlägen

Als älteste Frau auf dem Weltcup-Podium startet Skilegende Lindsey Vonn ihr Comeback – mit dem großen Ziel einer letzten Medaille. Doch dann bremst eine Verletzung ihre inspirierende Rückkehr.
Autor: Benjamin Saldias // Clemens Burghofer
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Lindsey Vonns Comeback in den alpinen Skirennsport ist eine der eindrucksvollsten Geschichten, die der Profisport je geschrieben hat.
Weniger als ein Jahr nach einer Teil-Knieoperation im April 2024 hat die Rekordhalterin aus den USA die Skiwelt erneut überrascht: Die 41-Jährige holte sich im Dezember 2025 mit einer herausragenden Leistung in St. Moritz ihren ersten Sieg beim Saisonauftakt in der Abfahrt und ließ im Januar einen weiteren Abfahrtssieg in Zauchensee, Österreich, folgen.
Für die Alpin-Queen schien zunächst alles nach einem perfekten Comeback auszusehen. In der Saison 2025/26 kehrte Lindsey Vonn eindrucksvoll in die Weltspitze zurück und war auf bestem Weg zu weiteren Erfolgen. Doch innerhalb weniger Wochen änderte sich alles schlagartig. Am 30. Januar 2026 stürzte Vonn bei einem Rennen in der Schweiz schwer und zog sich einen Kreuzbandriss zu -- eine Verletzung, die Sportler:innen normalerweise für mehrere Monate außer Gefecht setzt.
Trotz der Diagnose entschied sich Vonn, ihr Land in Milano-Cortina 2026 zu vertreten. Die Trainingsläufe absolvierte sie erfolgreich, doch im Rennen kam es zum nächsten Unglück: Gleich zu Beginn ihres Laufs prallte sie gegen ein Tor und erlitt einen komplizierten Bruch des linken Schienbeins. Sie musste sofort mehrfach operiert werden und steht nun vor einer etwa einjährigen Rehabilitationsphase.
Auch wenn eine derart schwere Verletzung viele dazu bringen würde, ihre Entscheidung zur Teilnahme zu hinterfragen, bereut Vonn nichts. In einem Statement schrieb sie: "Ich habe das geschafft, was die meisten in meinem Alter und mit einem teilweisen Knieersatz für unmöglich hielten -- die Rückkehr in den Weltcup. Diese Erinnerungen werde ich für immer behalten, und ich bin dankbar für jede einzelne davon. Jeder Moment war unglaublich. Jeder Moment war es wert."
Ich bin angekommen und habe getan, was die meisten in meinem Alter für unmöglich hielten. Jeder Moment war es wert!
Hier ist ein Rückblick auf die wichtigsten Momente von Vonns Comeback - eine Zeitleiste ihrer inspirierenden Rückkehr zum alpinen Skisport und ihres Weges zurück zur Genesung.
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Positiv bleiben nach dem Sturz bei den Spielen

Nach dem Sturz wurde Vonn mehrfach an ihrem gebrochenen Bein und Knöchel operiert. Sie verriet sogar, dass sie kurz davor standen, ihr Bein amputieren zu müssen. Doch trotz der Schmerzen und des wochenlangen Krankenhausaufenthalts ließ sie sich nicht unterkriegen und teilte ihren Followern in den sozialen Medien mit, dass sie "nichts bereut".
Vonn muss nun mindestens ein Jahr warten, bis ihre Knochen vollständig verheilt sind. Erst danach kann sie sich möglicherweise der Operation ihres gerissenen Kreuzbandes unterziehen, das sie nur wenige Wochen vor den Winterspielen verletzt hatte. Trotz dieser langen Ausfallzeit plant sie bereits ihr Rehabilitationsprogramm und zeigt sich entschlossen, während des gesamten Genesungsprozesses positiv zu bleiben.
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Aus 83 mach 84

L-R: Kajsa Vickhoff Lie, Lindsey Vonn und Jacqueline Wiles verspritzen Champagner auf dem Podium beim FIS Apline Skiing World Cup am 10. Januar 2026 in Zauchensee, Österreich.

An Szenen wie dieser werden wir uns nie satt sehen.

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Am 10. Januar hat Vonn einen weiteren Weltcupsieg errungen, um ihre unglaubliche Karrierebilanz auszubauen und ihren Rekord als älteste Skifahrerin um weitere 29 Tage zu verlängern. In Zauchensee, Österreich, lag sie mit einer Zeit von 1.06,24 Minuten 0,37 Sekunden vor der Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie.
Es war ihr vierter Podiumsplatz in vier Abfahrtsrennen in dieser Saison und sie ist nach wie vor auf dem besten Weg, die Kristallkugel zu gewinnen. Dahinter lauert aber bereits ihre nächste Verfolgerin, die 22-jährige Emma Aicher.
Meine Gedanken waren: "Ich könnte Letzte oder Erste sein. Aber das ist jetzt egal, ich werde mein Bestes geben".
Im Gespräch mit TNT Sports nach dem Rennen sagte Vonn: "Ehrlich gesagt dachte ich, dass ich mit meiner Startnummer keine Chance hätte, weil es so viel Schnee gibt und es bei Nummer sechs nicht wirklich eine Spur gab. Ich musste mit meiner Linie viel riskieren, um wirklich im Rennen zu bleiben. Ich denke, ich habe meinen Plan wirklich gut umgesetzt und bin mit einer guten Intensität ins Rennen gegangen. Eigentlich dachte ich, dass ich keine Chance hätte, also habe ich einfach richtig Gas gegeben. Meine Gedanken waren: 'Ich könnte Letzte oder Erste sein. Aber das ist jetzt egal, ich werde mein Bestes geben'".
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Weiter auf dem Weltcup-Podium

Nur eine Woche, nachdem sie mit 41 Jahren in St. Moritz Geschichte geschrieben hat, konnte Vonn in Val d'Isere, Frankreich, mit zwei dritten Plätzen in der Abfahrt und im Super-G den Schwung auf dem Podium beibehalten.
Lindsey Vonn im Zielbereich von St. Moritz.

Vonn setzte ihre unglaubliche Podiumsform fort.

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Bei der Abfahrt am Samstag auf dem berühmten französischen Berg lag Vonn bei zahlreichen Abschnitten der Strecke in Führung, doch im unteren Teil der Strecke fuhr sie in einer Kurve zu weit und beendete das Rennen schließlich auf dem dritten Platz, nur 0,35 Sekunden hinter der Siegerin Cornelia Hütter.
Im Super-G am Sonntag gab es zwar keine größeren Fehler, aber Vonn beendete das Rennen erneut mit +0,35 Sekunden Rückstand auf die spätere Siegerin, die Italienerin Sofia Goggia, mit einem weiteren beeindruckenden dritten Platz, der die Amerikanerin nun an die Spitze der Abfahrtsweltcup-Wertung, auf Platz drei der Super-G-Punkte und auf Platz fünf der Gesamtweltcup-Wertung brachte.
"Alles in allem bin ich nicht enttäuscht von meinem Skifahren", sagte Vonn. "Gestern habe ich einen Fehler gemacht, heute ging es einfach ein bisschen in die falsche Richtung, aber es war nicht wirklich ein Fehler, also bin ich zufrieden. Es ist wirklich schwer, immer auf dem Podium zu stehen, also blicke ich mit einem Lächeln nach vorne."
Dann kam folgende Nachricht - was für ein unglaubliches, verfrühtes Weihnachtsgeschenk!
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Mit 41 Jahren Weltcuprennen gewinnen

Lindsey Vonn hört die US-Nationalhymne, nachdem sie das Abfahrtsrennen beim FIS Alpinen Skiweltcup in St. Moritz, Schweiz, am 12. Dezember 2025 gewonnen hat.

Lindsey Vonn kehrte in St. Moritz aufs oberste Treppchen zurück.

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Vor dem 12. Dezember 2025 hielt die Schweizer Ski-Legende Didier Cuche den Rekord als ältester Sieger eines Rennens im FIS Alpine Ski World Cup. Seit seinem Super-G-Erfolg im Februar 2012 in Crans-Montana galt seine Bestmarke von 37 Jahren und 192 Tagen. Mit ihrem Sieg im ersten Abfahrtsrennen der Saison 2025/26 übertraf Lindsey Vonn diesen Rekord deutlich: Im Alter von 41 Jahren feierte sie ihren 83. Weltcupsieg. Zuvor war Federica Brignone die älteste Gewinnerin eines Weltcuprennens gewesen, als sie im März 2025 mit 34 Jahren in La Thuile triumphierte.
Bei ihrem historischen Erfolg setzte sich Vonn mit 0,98 Sekunden Vorsprung vor der Österreicherin Magdalena Egger durch – der einzigen Fahrerin, die innerhalb einer Sekunde blieb. Für die US-Amerikanerin war es der erste Weltcupsieg seit ihrem Triumph im März 2018 in Åre.
Lindsey Vonn fährt während des Abfahrtsrennens beim FIS Alpinen Skiweltcup in St. Moritz, Schweiz, am 12. Dezember 2025.

Vonn war in bestechender Topform in St. Moritz.

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Ich glaube, ich weiß jetzt, wie schnell ich bin.
Im Gespräch mit dem Schweizer Fernsehen sagte sie: "Es war ein unglaublicher Tag, ich könnte nicht glücklicher sein. Ich bin ziemlich emotional. Ich habe mich diesen Sommer gut gefühlt, aber ich war mir nicht sicher, wie schnell ich bin. Ich glaube, ich weiß jetzt, wie schnell ich bin."
Am nächsten Tag fügte sie ihrem Comeback einen weiteren Podiumsplatz hinzu - sie wurde Zweite im zweiten Abfahrtsrennen mit nur 0,24 Sekunden Vorsprung.
Am Sonntag verpasste Vonn in St. Moritz mit dem vierten Platz im Super-G nur knapp einen weiteren Podiumsplatz und rundete damit ein bemerkenswertes Wochenende in der Schweiz ab. Da sie für ihren harten Wettkampf bekannt ist, hielt sie sich mit ihrer Einschätzung zurück: "Ich wusste, dass ich schnell fahren würde, aber wirklich weiß man es erst nach dem ersten Rennen. Es fühlte sich so gut an."
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Auf dem Cover des TIME Magazins erscheinen

Während die Vorbereitungen für ihre Saison 2025-26 und einen letzten Auftritt bei den Winterspielen in Mailand-Cortina auf Hochtouren laufen, hatte Vonn einen ereignisreichen Oktober! Sie feierte nicht nur ihren 41. Geburtstag, sondern wurde auch zum Coverstar des renommierten amerikanischen Nachrichtenmagazins TIME.
Auf dem Titelblatt des TIME-Magazins zu erscheinen, ist eine außergewöhnliche Auszeichnung – und Lindsey Vonn zeigte sich auf ihrem Instagram-Account sichtlich stolz über diese Ehre. "Ich bin nur ein Mädchen aus Minnesota, das schnell Ski fahren wollte, aber dieses Cover bedeutet, dass ich in meinem Leben viel mehr getan habe als nur schnell Ski zu fahren. Ich verfolge immer noch meine Träume, gehe immer noch an meine Grenzen und glaube immer noch an das, was möglich ist. Ich hoffe, dass sich die Leute, die das lesen, an eines besonders erinnern: Gib dich niemals auf!"
Am 28. Oktober nahm Vonn auch am Team USA Media Summit in New York City teil, wo sie ihre Pläne für die ersten Runden des FIS Alpinen Skiweltcups vorstellte und ihre Hoffnung äußerte, die USA ein letztes Mal in Mailand-Cortina zu vertreten.
Nachdem sie in Copper Mountain in Colorado trainiert hat, will sie vom 10. bis 14. Dezember in St. Moritz am Weltcup teilnehmen und in Cortina die Abfahrt, den Super-G und die Kombination bestreiten, falls sie für das Team USA nominiert wird.
"Das hängt von den Resultaten ab, aber das ist mein Plan", sagte Vonn auf der Bühne. "Es gibt keine Welt, in der ich glücklich damit wäre, mich nicht für die Spiele zu qualifizieren, aber ich glaube nicht, dass das in Frage kommt."
"Ich glaube nicht, dass ich dieses Comeback gemacht hätte, wenn die Spiele nicht in Cortina gewesen wären", fügte sie hinzu. "Wenn es woanders gewesen wäre, hätte ich wahrscheinlich gesagt, dass es sich nicht lohnt. Aber für mich hat Cortina etwas Besonderes, das mich immer wieder anzieht, und jetzt hat es mich ein letztes Mal zurückgezogen."
Es gibt keine Welt, in der ich glücklich damit wäre, mich nicht für die Spiele zu qualifizieren, aber ich glaube nicht, dass das in Frage kommt.
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Ein überwältigender zweiter Platz in Sun Valley

Nach den Weltmeisterschaften arbeitete Vonn für den Rest der Saison 2024-25 weiter hart an ihrem Comeback, wobei sie sowohl ermutigende Ergebnisse als auch Rückschläge in Kauf nahm, um sich von Rennen zu Rennen zu verbessern. Im März wurde sie in Sun Valley für ihren unermüdlichen Einsatz belohnt. Beim letzten Super-G-Rennen der Saison belegte sie einen überragenden zweiten Platz hinter der Schweizerin Lara Gut-Behrami und wurde damit die älteste Frau, die beim FIS Ski Alpin Weltcup je auf dem Podium stand.
Lindsey Vonn (USA) beim FIS Ski Alpin Weltcup am 21. März 2025 in Sun Valley, Idaho, Vereinigte Staaten.

Mit Platz 2 in Sun Valley wurde Vonn zur ältesten Frau am Weltcup-Podium.

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Ich wusste, dass ich es schaffen kann: Ich weiß, dass ich den Speed habe.
Vonn, die 28 Super-G-Siege und fünf Super-G-Titel auf ihrem Konto hat, sagte danach: "Endlich kam alles zusammen. In dieser Saison gab es immer wieder Anzeichen für gute Ergebnisse, aber ich habe immer mal wieder einen Fehler gemacht. Heute hat es gereicht, um auf das Podium zu fahren. Es war zwar keine perfekte Fahrt, aber wenigstens habe ich keine Fehler gemacht wie so oft in dieser Saison. Und ich wusste, dass ich es schaffen kann: Ich weiß, dass ich den Speed habe."
Zur Rückkehr von ihrer langen Knieverletzung fügte sie hinzu: "Es ist wirklich emotional, denn so sehr ich diese Reise auch liebe, sie war nicht einfach. Heute ist es das alles wert."
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Ein Monat voller Hürden – und Vonns eiserner Wille zum WM-Erfolg

Der Januar stellte für Lindsey Vonn eine echte Bewährungsprobe dar. Sie kämpfte hart darum, ihre Stabilität auf der Strecke zurückzugewinnen und wieder in die Top 10 vorzustoßen. Bei den Weltcuprennen in Cortina und Garmisch-Partenkirchen kam sie zu Sturz, in ihren übrigen Starts verpasste sie die Spitzenränge – doch von Entmutigung keine Spur.
Breezy Johnson, Lauren Macuga, Lindsey Vonn während des Super-G-Rennens der Frauen im FIS Ski Alpin Weltcup auf der Karl Schranz Rennstrecke in St. Anton, Österreich.

Vonn mit ihren US-Teamkolleginnen.

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Vor ihrem ersten Einsatz bei den diesjährigen Weltmeisterschaften teilte Vonn auf Social Media, dass sie mit einer Erkältung oder Grippe zu kämpfen habe. Doch sie gab sich kämpferisch: "Keine Sorge, ich lasse mich von so etwas nicht aufhalten – nicht nach allem, was ich durchgemacht habe, um hierherzukommen.“ Gleichzeitig deutete sie an, dass ihr Blick bereits nach vorn gerichtet ist: „Wenn morgen nicht alles passt, ist das okay. Ich habe noch 368 Tage, um es herauszufinden“ – ein klarer Hinweis auf ihr Ziel, es ins nächste US-Olympiateam zu schaffen.
Mit ihrem typischen Kampfgeist und unerschütterlicher Entschlossenheit konzentrierte sich Vonn darauf, jeden Moment ihres Comebacks zu genießen – und gab ihren Fans damit allen Grund, hoffnungsvoll auf die kommende Saison zu blicken.
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St. Anton: 4. Platz im Super-G - das Podium in greifbarer Nähe

Am Sonntag, den 11. Januar, belegte Vonn in St. Anton einen beeindruckenden vierten Platz im Super-G und lag nur 1,24 Sekunden hinter der Siegerin, ihrer Landsfrau Lauren Macuga, die ihren ersten Weltcupsieg feierte. Stephanie Venier aus Österreich und Federica Brignone aus Italien komplettierten das Podium.
Lindsey Vonn winkt den Zuschauern in Beaver Creek zu: Die US-Skifahrerin kehrt zum FIS-Weltcup zurück.

Lindsey Vonn begrüßt ihre Fans in Beaver Creek

© Dustin Satloff/U.S. Ski and Snowboard/Getty Images

Jetzt muss ich nur noch die letzten 10-15 Prozent rausholen, und ich weiß, dass ich das kann.
"Das war ein wirklich guter Schritt nach vorne", sagte Vonn. "Ich war heute ein bisschen aktiver, aber die Bedingungen waren nicht einfach. Ich habe einige ziemlich große Fehler gemacht, deshalb bin ich sehr stolz auf meinen vierten Platz. Ich bin auch sehr stolz auf meine Teamkollegin Lauren". Vonn fügte hinzu, dass sie sich auf das nächste Rennen freut: "Mein Setup wird jeden Tag besser, mein Selbstvertrauen ist da. Jetzt muss ich nur noch die letzten 10-15 Prozent rausholen, und ich weiß, dass ich das kann."
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St. Anton: Abfahrt - 6. Platz - die Skiwelt staunt

Am Vortag belegte Vonn in der Abfahrt in St. Anton den sechsten Platz, ihre erste Weltcup-Abfahrt seit fast sechs Jahren. Sie platzierte sich hinter der Italienerin Federica Brignone, der Schweizer Newcomerin Malorie Blanc und der tschechischen Starläuferin Ester Ledecká und zeigte dabei sowohl Können als auch pure Entschlossenheit.
"Ich weiß, dass ich schneller sein könnte, aber für mein erstes Abfahrtsrennen seit sechs Jahren war das ein ziemlich guter Start", sagte Vonn. "Das Training war gut, aber im Rennen war ich manchmal langsam und manchmal schnell. Es hat Spaß gemacht. Ich liebe es, wieder am Start zu sein. Ich fühle mich in der Abfahrt etwas sicherer und wohler als im Super-G, und ich kenne diesen Hang wirklich gut."
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St. Moritz: Die Rückkehr an die Spitze - immer noch hungrig

Im Dezember belegte Vonn beim Super-G in St. Moritz in der Schweiz bei ihrem ersten FIS Alpinen Weltcuprennen seit fast sechs Jahren den 14 Platz. Sie überquerte die Ziellinie in 1:16,36 Minuten und lag damit nur 1,18 Sekunden hinter der Siegerin Cornelia Hütter aus Österreich.
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Beaver Creek - ein Schritt nach vorne

Lindsey Vonn in den Farben des US-Ski-Teams beim FIS-Weltcup in Beaver Creek 2024.

Vonn feierte ihr Comeback in Beaver Creek

© Gabriele Facciotti/Red Bull Content Pool

Bei ihren Trainingsläufen in Beaver Creek zeigte Vonn stetige Verbesserungen und demonstrierte mehr Selbstvertrauen und Geschwindigkeit. Ihre Trainingsleistungen wurden von Fans und Experten gleichermaßen gelobt.
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November 2024: Aus Gerüchten wird Realität

Als Vonn im November auf Social Media eine Rückkehr andeutete, indem sie postete: "Also, ab nach Colorado... Ich hoffe, der Anzug des US-Ski-Teams passt noch", waren die Reaktionen gemischt. Einige bezweifelten, dass sie mit 40 Jahren noch einmal auf höchstem Niveau antreten kann, vor allem nach ihrer Knieoperation. Ihre Ergebnisse beweisen jedoch ihr Engagement und ihre überragenden Fähigkeiten.
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Sommer 2024: Harte Arbeit und Vorbereitung

Den ganzen Sommer über hat Vonn hart trainiert und sich der Fitness und der Vorbereitung auf den Schnee gewidmet. Sie arbeitete mit Top-Trainern zusammen, um ihre Kraft und ihr Selbstvertrauen auf der Piste wiederherzustellen.
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April 2024: Knieoperation - ein entscheidender Moment

Im April 2024 unterzog sich Vonn einer Knieoperation, ein entscheidender Schritt auf ihrem Weg zum Comeback. Der Eingriff ermöglichte es ihr, zum ersten Mal seit Jahren wieder ohne chronische Schmerzen Ski zu fahren und legte den Grundstein für ihre bemerkenswerte Rückkehr zum Leistungssport.

Teil dieser Story

Lindsey Vonn

Alpine skiing legend Lindsey Vonn is as determined and inspiring as ever. After retiring from one of the sport's greatest careers in 2019, she's returned to the World Cup and to the top of the podium.

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