Daniel Ricciardo in der Gischt von Barcelona
© Getty Images / Red Bull Content Pool
F1

Snow-Run in Barcelona: Die coolsten Fotos vom Formel 1-Wintertest

Max Verstappen fährt mit Heiligenschein – Toto Wolff will ihn mit der Kettensäge entfernen. WTF??? Tja, die F1-Saison 2018 hat begonnen... Die ersten 4 Testtage sind absolviert. Eine Bilanz.
Autor: Eugen Waidhofer
2 min readveröffentlicht am
Klingt seltsam, ist aber so: Über die gefahrenen Zeiten hat in Barcelona kaum jemand geredet. Wetterbedingt waren sie einfach zu wenig aussagekräftig. Der Vollständigkeit halber – das waren die Schnellsten:
  • Tag 1: Daniel Ricciardo (RB14-TAG Heuer) – 1:20,179
  • Tag 2: Sebastian Vettel (Ferrari SF71H) – 1:19,673
  • Tag 3: Fernando Alonso (McLaren MCL33-Renault) – 2:18,545
  • Tag 4: Lewis Hamilton (Mercedes W09) – 1:19,333
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Die Königsklassen im Schnee? Da war doch schon mal was... genau:

Grosses "Halo" um den neuen Cockpit-Schutz

Weitaus mehr Emotionen als die Rundenzeiten hat der neue Cockpitschutz "Halo" (englisch für Heiligenschein) ausgelöst, der auf dem Circuit de Catalunya seine rennmässige Premiere feierte. Und das Ding spaltet die Formel 1-Welt, die Begeisterung hält sich in sehr engen Grenzen:
Das ist das hässlichste Ding, das leider je auf ein Auto gekommen ist. Würde man mir eine Kettensäge geben, würde ich es absägen.
Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff
Wenn ein Fahrer von schweren Verletzungen verschont bleibt, weil der Halo ein herumfliegendes Rad abfangen kann, dann müssen wir nicht weiter diskutieren.
Toro Rosso-Teamchef Franz Tost
Neu ab 2018: der umstrittene Heiligenschein
Neu ab 2018: der umstrittene Heiligenschein
Für mich als grösseren Fahrer ist Halo definitiv nicht ideal.
Max Verstappen (Red Bull Racing)
Es ist sehr störend. Hässlich. Einfach peinlich und nervig.
Kevin Magnussen (Haas)
Es ist kein Schmuckstück, aber weniger schlimm als erwartet.
Sebastian Vettel (Ferrari)
Es ist ein Graus in das Auto einzusteigen und wieder herauszukommen. Mein Overall ist bereits eingerissen.
Pierre Gasly (Toro Rosso)
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Rundenrekorde: Die Formel 1 pfeift auf Motorschäden

Und sie laufen und laufen und laufen... gemeint sind die Motoren in der F1-Saison 2018. Kein einziger Fahrer blieb während der 4 Testtage wegen eines technischen Problems auf der Strecke liegen. Ein Grund dafür ist das Reglement, das sich im Vergleich zum Vorjahr fast nicht geändert hat. Keine neue Entwicklungen = kein Grund für Probleme ;-)
Den absoluten Rekord hat übrigens Pierre Gasly geschafft, der mit seinem Toro Rosso alleien am Donnerstag 147 Runden abspulte – und das ausgerechnet mit einem Honda-Motor, der im Vorjahr als reichlich unzuverlässig galt...