Die unBRAKEable-Challenge jetzt auf Rouvy.
Fixed Gear

Virtuell radfahren mit Rouvy: So hart wie die echten Pässe (oder härter)

© Rouvy
Die Online-Trainingsplattform Rouvy hat die Radwelt im Sturm erobert: Die Athleten fahren am Bildschirm real abgefilmte Strecken, der Smarttrainer simuliert in Echtzeit Steigung und Luftwiderstand.
Autor: Stefan Michelveröffentlicht am
Irgendwann war sie da, die Idee: Wie wäre es, wenn man das reichlich vorhandene POV-Filmmaterial von den berühmten Alpenpässen oder der Ironman-Radstrecke auf Hawaii als virtuelles Trainingsgelände aufbereiten würde? Die Brüder Petr und Jiri Samek, leidenschaftliche Rennvelofahrer und IT-Spezialisten, hatten schon einiges an digitalen Trainingshilfen entwickelt und auf den Markt gebracht. Die Kombination von real gefilmten Bildern und ikonischer Radstrecken mit animierten, digitalen Overlays sollte ihre erfolgreichste Erfindung werden. Als Rouvy App ermöglicht sie ein wirklichkeitsnahes Raderlebnis, angereichert mit Echtzeit-Informationen, welche die Realität nicht bietet.
Stell dich jetzt auf Rouvy der unBRAKEable-Challenge und fahre die Pässe der legendären Schweiz-Tour von Patrick Seabase von zu Hause aus:
Der endgültige Durchbruch gelingt Rouvy 2020, das Jahr, in dem mehr Rennen abgesagt als durchgeführt werden und mehr Kilometer auf Rollentrainern zurückgelegt werden als jemals zuvor; auf Rouvy sind es über 62 Millionen. Die Tour de Suisse findet in jenem Jahr als The Digital Swiss Five auf Rouvy statt, am Start ausschliesslich Profis der Worldtour Teams. 2020 messen sich Radsportlerinnen und -sportler aus allen Ecken der Welt in insgesamt über 25‘000 Rouvy-Rennen.

Die erste Fahrt mit Rouvy: Das musst du wissen

Um Rouvy mit all seinen Vorzügen nutzen zu können braucht man einen Smarttrainer, also ein Indoor Bike, dessen variabler Pedalwiderstand elektronisch angesteuert wird und der seinerseits Geschwindigkeits- und Wattwerte an eine App übermittelt. Denn das ist der Clou von Rouvy: Wenn man von der Ebene in die Steigung fährt, wird das Treten schwerer, während die Landschaft langsamer vorbeizieht – wie auf dem richtigen Bike eben.
Die Alternative bei Schlechtwetter: Indoor-Cycling
Die Alternative bei Schlechtwetter: Indoor-Cycling
Damit dies funktioniert, verbindet sich Rouvy über Bluetooth oder ANT+ mit dem Smarttrainer. Wer eine herkömmliche, analoge Rolle hat, kann Rouvy ebenfalls nutzen – man braucht dann aber einen Speed Sensor am sich drehenden Rad. Zudem muss man dann den Widerstand an der Rolle manuell verstellen. Auf dem Bildschirm erscheint jeweils ein Aufruf, wenn es Zeit dafür ist.
Es empfiehlt sich, die Route vor dem Start herunterzuladen. So läuft das Bild immer geschmeidig mit, während es beim Streaming auch mal zu Unterbrüchen kommen kann, was einen jäh aus der Augmented Reality reisst.
Was man auf Rouvy geleistet hat, lässt sich auf das eigene Strava-Account übertragen, wie auch auf diverse weitere Training Apps, z.B. Trainingpeaks, RunKeeper, Ride with GPS etc. Auch der umgekehrte Weg ist offen, Aktivitäten lassen sich von Strava und anderen Plattformen auf Rouvy übertragen.
Tim Johnson wärmt sich vor seinem Rennen beim  Providence Cyclo-Cross Festival in Providence, USA, am 5. Oktober 2014 auf.
Auch Profis setzen auf Indoor Cycling

Augmented vs. Virtual Reality: die zwei Seiten von Rouvy

Rund 250 Augmented Reality Routen stehen auf Rouvy zur Verfügung. Sie bieten das volle Programm: Der eigenen Avatar ist sichtbar, ebenso andere Fahrer, zudem ziehen Angaben zu Steigung, Strecke und mehr als animierte Strassenschilder, Torbogen, Banden etc. vorbei. Man kann sich für die gewählte Strecke einen virtuellen Trainingspartner aussuchen, je nach Laune einen, der einen über sich hinauswachsen lässt oder einen Gemütlicheren, der einen daran erinnert, dass man an diesem Tag nur Grundlagenausdauer trainieren wollte.
Screenshot der Rouvy-App vom Simplon-Pass während der unBRAKEable-Challenge.
Auch den Simplonpass gibt es detailgetreu auf Rouvy
Tausende weiterer Strecken bieten mit dem Video ebenfalls ein realistisches Raderlebnis. Nur Overlays gibt es auf dieser Strecke nicht, man sieht als weder sich selbst noch andere Rouvy User. Es fühlt sich an, als führe man frühmorgens an einem Werktag und habe die Strasse für sich. Auch schön.

Mentale Härte: Vom Leiden im Stillstand

Manche Rouvy User berichten, bekannte Anstiege fühlten sich viel härter an, wenn man sie auf Rouvy fährt. Dazu ist zu sagen, dass die IT-Ingenieure hinter der App mit physikalischen Berechnungen der realen Belastung so nahe kommen wie nur irgendwie möglich. Selbst der Luftwiderstand wird einkalkuliert und ebenso der Windschatten, sofern andere Sportler auf der Strecke sind und man das Draften in den Optionen aktiviert hat. Dass sich Rouvy Rides manchmal knackiger anfühlen, ist psychologisch begründet. So realistisch die Darstellung auf dem Bildschirm ist, man kämpft sich eben doch im Stillstand den Berg hoch. So trainiert Rouvy neben den Beinen auch die mentale Härte.

Social Ride: Mit Freunden fahren, ohne das Haus zu verlassen

Man kann sich auf Rouvy auch verabreden. Der Kumpel ist dann zwar nur eine unermüdlich tretende Pixelfigur, aber man kann ja gleichzeitig telefonieren und so das gemeinsame Erlebnis geniessen. Definitiv steigert es den Trainingsfleiss und die Leistungsbereitschaft, wenn man am Bildschirm sieht, dass der Kollege in die Pedale tritt.
Patrick Seabase auf dem Track Bike am Aufstieg zum St. Gotthard, Schweiz, beim Drek zu "unBRAKEable" am 1. September 2020.
Fester Blick nach vorne: Patrick Seabase am Gotthard-Pass.

Die Welt auf deinem Hausberg

Rouvy bietet seinen Usern die Möglichkeit selber Videos von Strecken zusammen mit den GPS-Daten hochzuladen. So zeigst du der weltweiten Cycling Community deinen Hausberg oder deine Lieblingsrunde. Es ist ein witziges Erlebnis, wenn man einen ein Indonesier auf den Voralpenpässen des Zürcher Oberlands antrifft oder man gemeinsam mit einer Finnin durch die Anden pedalt.

Aufsteigen mit Rouvy – Challenges und Trainingsprogramme

Rouvy bietet neben Routen und Rennstrecken auch Trainingsprogramme, die jeder Rennvelofahrerin und jedem Freizeit-Racer helfen, noch besser zu werden. Den Extra-Motivationsschub bieten verschiedene Challenges, bei denen man bestimmte Routen fahren muss. Wer mehr will, steigt in ein Trainingsprogramm ein, bei dem man Stufe um Stufe aufsteigt, wobei auf jedem Level Belohnungen locken, so etwa reduzierte Rouvy-Abo-Gebühren oder Rabatte bei Sportartikelherstellern. Da lohnt es sich doppelt, den inneren Schweinehund nach Feierabend zu überwinden.
Noch nichts von "unBRAKEable" gehört? Dann schau dir jetzt den Film mit Patrick Seabase an, der auf einem Fixed Gear Bike an einem Tag 8‘500 Höhenmeter zurücklegt:
Fixed Gear · 24 Min
UnBRAKEable
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