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Was ist Red Bull SoundClash?
So viel mehr als nur eine Show! Der Red Bull SoundClash entstand im Jahr 2006 in Holland. Das Konzept? Ein musikalischer Battle, der zwei Künstler auf zwei Bühnen in mehreren Rounds gegenüberstellt, wobei die Live-Interpretation und der Sinn fürs Warm-Up die Schlüssel zu den Herzen des Publikums sind. Den Saal zum Kochen bringen, ist eine Kunst für sich und umso mehr, wenn der Sieger mit einem Applaus-Barometer bestimmt wird. Tatsächlich entscheidet das Publikum, wer der beiden Kontrahenten seine Performance besser meistert, und das in einem ultra-interaktiven Konzert.
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Wieso ist die Show einzigartig?
Beim Red Bull SoundClash geht es darum, in den verschiedenen Runden einen Gewinner festzulegen. Remix von Hits, neue, noch nie gehörte Songs und Überraschungsgäste stehen auf dem Programm, um die Gunst des Publikums für sich zu gewinnen. Wenn auch von Land zu Land unterschiedlich, hier sind ein paar Features, die wir auch in der Schweiz erwarten können. «The Cover»: Wie der Name schon sagt, müssen die Künstler in dieser Runde einen fremden Hit auf ihre Art und Weise covern, wobei sie hier die Gelegenheit haben, instrumentale oder gesangliche Überraschungen zu liefern. Beim «Takeover» darf man sich auf ordentliche Kehrtwendungen freuen: Ein Künstler performt einen seiner Hits und mitten im Song übernimmt sein Gegenüber und interpretiert ihn auf seine Art – natürlich mit dem Ziel, das Original zu übertreffen. In der Runde «The Clash» interpretieren die Künstler drei ihrer Songs neu und in einem völlig anderen Stil – Pop, Rock, Funk, Soul, Reggae, Electro…der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die vierte, aber nicht minder wichtige Runde, «The Wildcard» kann das Blatt noch im letzten Moment wenden: Jeder Künstler darf einen oder mehrere Überraschungsgäste auf die Bühne holen und die Menge so richtig anheizen. Sobald einer der beiden Künstler zum Champion erkoren wurde, findet auf der gleichen Bühne ein riesiges Abschlusskonzert statt, denn so ein Ereignis muss gebührend gefeiert werden.
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Welche Künstler treten gegeneinander an?
Wenn du das Intro gelesen hast, kennst du bereits die Antwort. Aber bleib trotzdem noch da, es lohnt sich. 2013 arbeiteten die beiden Persönlichkeiten der Genfer Hip-Hop-Szene, Danitsa und Di-Meh, zum ersten Mal zusammen und brachten den Hit «Good Coffee» raus.
Genau ein Jahrzehnt später stehen sich die Sängerin und der Rapper wieder gegenüber – diesmal aber als Kontrahenten auf der Bühne der Arena de Genève. Und es ist ganz schön viel passiert in dieser Zeit.
Nach mehreren EPs veröffentliche Danitsa 2017 ihr erstes Album «Ego» und eroberte damit nicht nur die Herzen des Publikums, sondern auch das der Kritiker. Mit «Captain», der Speerspitze der Platte, gewann die Schweizerin zwei wertvolle Auszeichnungen: die Goldene Schallplatte und den Swiss Music Award. Nach zwei Jahren Pause und einem kreativen Trip in alle Ecken der Welt, darunter Los Angeles, kehrt Danitsa mit der LP «Sycle» Ende 2021 zurück. In den 13 Titeln setzt sie auf einen Querschnitt der Genres – zwischen Reggae-Klängen, die sie so liebt und sonnigem Pop, als neues Segment in einer bereits erfüllten Karriere. Und auch wenn man von Di-Meh spricht, ist der Begriff produktiv nicht übertrieben: Seit 2013 realisierte der Meister ein Projekt pro Jahr. Im Jahr 2020 erlebte er windstille Momente mit nur ein «paar» Featurings, die für ein bisschen Fleisch am Knochen sorgten. Mc Dimelo stürzte sich in den Album-Modus und komponierte «Mektoub» und dessen Neuauflage, die schliesslich ein Jahr später das Licht der Welt erblickten. Nach einer Rap Platte mit Raï-, Elektro- und Afrobeat-Einflüssen kehrt Di-Meh 2022 mit dem reinen Boom bap Produkt «OV3» zu seinen Wurzeln zurück. Ein Mix-Tape, das einmal mehr die Vielseitigkeit des Künstlers unter Beweis stellt und ihn als Fahnenträger der neuen helvetischen Welle bestätigt.