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WRC 6: Das müsst ihr über das Rallye-Spiel wissen!
Splitscreen, Super Special Stages und Sébastien Chardonnet zeigt im Video das perfekte Rennen.
1. Mit der offiziellen Lizenz zum Rasen
Für Fans wichtig: Dank der offiziellen Lizenz der FIA World Rally Championship sind alle 14 WRC-Events, von der Rallye Monte-Carlo bis zur Rally Australia, im Spiel enthalten. Dazu alle Teams und Fahrer sowie Teile der WRC 2 und Junior WRC Belegschaft. Man muss ja nicht gleich in die Königsklasse einsteigen und braucht vielleicht auch etwas Zeit zu üben. Überhaupt versteht sich WRC 6 nicht als reine Hardcore-Simulation, wie beispielsweise die Konkurrenz von DiRT Rally. Im Amateur-Modus sind reichliche Fahrhilfen zuschaltbar, dass auch Lenkrad-Legastheniker Spaß haben können und kein unnötiger Frust aufkommt. Lernt ihr die Beherrschung der Fahrzeuge und kennt das Layout der Pisten, werdet ihr schnell zum Profi-Piloten und macht euch auf dem Weg zum virtuellen Weltmeister. Ein Tipp: Achtet auf die Anweisungen des Beifahrers, die Pacenotes, das Gebetbuch der Fahrer, ist ein wichtiges Hilfsmittel für den Sieg.
2. Authentische Fahrzeugmodelle und verbesserte Grafik
Ein Hauptkritikpunkt an WRC 5 aus der Community war die altbacken wirkende Optik. „Das resultierte aus dem Kompromiss, in kurzer Zeit ein Spiel entwickeln zu müssen, das auch auf PlayStation 3 und Xbox 360 zur Verfügung stehen sollte“, erklärt uns Alain Jarniou. Mit dem Ballast der alten Konsolengeneration brauchte man sich aber nun nicht mehr zu befassen. Und die Konzentration auf PC, PS4 und Xbox One erlaubte eine erheblich verbesserte Grafik, die besonders in 4K auf einem Gaming-PC für eine beeindruckende realitätsnahe Optik sorgt. Auch die meisten Fahrzeugmodelle wurden mit Hilfe von Konstruktionsunterlagen der Hersteller generalüberholt und wirken nun wesentlich authentischer.
3. Die Super Special Stages
„Mit den Strecken ist das so eine Sache“, merkt Jarniou an. „Man kann keine 50 Kilometer-Piste originalgetreu umsetzen und erwarten, dass der Spieler eine Stunde konzentriert vor dem Bildschirm sitzt.“ Aus diesem Grund, handelt es sich bei den Meisterschaftsstrecken um eine komprimierte Version des Originals. Die wichtigsten Landmarks, Wahrzeichen, sind erhalten, der Rest wird auf eine spielverträgliche Länge zwischen 4 und 12 Kilometern gekürzt. Das gilt aber nicht für die Super Special Stages, beispielsweise die Arena Panzerplatte auf dem Truppenübungsplatz Baumholder. Als Teil der ADAC Rallye Deutschland, geht es in einem knallharten Zeitrennen über die berüchtigte Piste. Enge Kurven, Schikanen, ein Kopf an Kopf-Rennen der Fahrer. Diese Strecken wurden akribisch den Originalen nachempfunden und sind eine ganz besondere Herausforderung.
4. Der lokale Splitscreen-Modus
Wenn ihr nicht ganz alleine eure Rennen bestreiten wollt, lohnt sich ein Blick auf den Mehrspielermodus. Hier gibt es eine Neuigkeit zu vermelden, die dem Spielspaß einen ordentlichen Boost verpasst. Es wurde ein lokaler Splitscreen-Modus integriert und ihr könnt euch gemütlich auf der Couch mit einem Freund duellieren. Das haben wir natürlich ausprobiert und ehrlich: Soviel Laune hatten wir das letzte Mal bei einem Mario Kart-Turnier.
5. Sébastien Chardonnet
Der junge Rallyefahrer stand auch für WRC 6 wieder als Berater zur Verfügung. Seine Aufgaben beschränkten sich aber nicht nur darauf, das authentische Fahrgefühl der virtuellen Boliden zu beurteilen und seine Kenntnisse der Strecken für die Umsetzung zur Verfügung zu stellen. Chardonnet hat auch sämtliche Pacenotes, das Gebetbuch der Fahrer, für alle Pisten entworfen. Was ihr also von eurem Beifahrer hört, sind die echten Kommentare für die Strecke, die auch die Profis nutzen. Wir haben Sébastien gebeten, uns einmal sein Können an der Konsole zu beweisen und die Super Special Stage Panzerplatte für zu meistern. Das beeindruckende Ergebnis könnt ihr in dem Video sehen.





