Ryu, Ken und Chun-Li posieren
© Capcom
Gaming

30 Jahre Street Fighter II - 30 Fakten zum Fighting Game-Meilenstein

Die World Warriors werden 30 Jahre alt. Wir feiern das mit 30 Fakten zu Street Fighter II!
Von: Matthias Regge (@PrinnyTonic)
4 min readPublished on
1991 erschien Street Fighter II - The World Warrior in den japanischen Arcades und revolutionierte damit das Genre der Fighting Games. Es dauerte nicht lange bis Gamer auf der ganzen Welt sich mit Hadokens, Sonic Booms und Shoryukens vermöbelten. Bis heute ist der Titel ein fester Bestandteil der Videospiel-Geschichte. Wir haben euch ein paar Fakten über den Genre-Großvater zusammengesucht, um den Anlass entsprechend zu feiern.
1. Es war das erste Fighting Game mit einem komplett einzigartigem Cast, mit unterschiedlichen Moves, das man gegeneinander spielen konnte.

Das Original Red Bull

Red Bull Energy Drink

Red Bull Energy Drink
2. Das Combo-System war eigentlich ein Bug, wurde aber dann als Feature behalten. Spätere Versionen des Spiels haben dann auch den Combo-Zähler eingeführt.
3. Es gab eine total überzogene Bootleg-Version. Diese trug wegen dem bunten Title-Screen den Namen "Rainbow Edition".
4. Die Beliebtheit der Rainbow Edition zeigte Capcom, dass Spieler gerne einen flotteren Spielablauf bevorzugen. Als Reaktion wurde Street Fighter II Turbo auf den Markt gebracht.
5. Insgesamt gibt es 7 Versionen von Street Fighter II: The World Warrior, Champion Edition, Turbo, Super, Super Turbo, HD Remix und Ultra.
6. Guile ist der einzige Charakter, der bis heute keine neuen Special Moves bekommen hat
7. Die roten Hadokens waren ein Easter Egg ohne spezielle Funktion.
Ryu wirft einen Feuerball auf seinen Gegner

Rote Hadokens hatten früher keine besonderen Eigenschaften

© Capcom

8. Später wurden rote Hadokens zu einem eigenen Special Move: Shakunetsu Hadoken.
9. Das Auto, das man in den Bonusrunden zerlegt ist ein Lexus LS400.
10. Ryus Victory-Nachricht "You must Defeat Shenlong to stand a chance" war eine Fehlübersetzung und sollte heißen: "You must defeat my Dragon Punch to stand a chance."
11. Viele dachten wegen diesem Fehler, das Shenlong ein spielbarer Charakter ist, den man umständlich freischalten muss.
12. Dies führte dazu, dass später Akuma als geheimer Charakter eingeführt wurde.
Akuma stellt sich dem Boxer Balrog

Akuma war ein geheimer Bossgegner und extrem stark

© Capcom

13. Akuma wurde wegen seiner extremen Spielstärke in amerikanischen Turnieren verboten. In Japan jedoch nicht. Es wurde aber durchaus verpönt ihn als Kämpfer zu wählen.
14. Chun Li ist eine der ersten, ikonischen Video Game-Heldinnen.
15. Final Fight war als Nachfolger zu Street Fighter angedacht. Letztendlich wurde daraus aber eine eigene Reihe, die jedoch später Charaktere mit dem Street Fighter-Universum teilt.
Wer jetzt schon Lust hat noch weiter in die Welt von Street Fighter einzutauchen, sollte sich unbedingt die Red Bull Dokumentation "The Art of Street Fighting" ansehen.

49 Min

The Art of Street Fighting

Die besten "Street Fighter V" Spieler der Welt bereiten sich auf den Kampf ihres Lebens beim Red Bull Kumite vor.

Deutsch +6

16. Im Westen wurden ein paar Charakternamen im Vergleich zum japanischen Original getauscht. In Japan heißt M. Bison Vega, Vega heißt Balrog und Balrog heißt M. Bison.
17. Die Namen wurden vermutlich geändert, um einer Klage vorzubeugen, da der Name Mike Bison natürlich an den Boxer Mike Tyson anlehnt.
18. Aus diesem Grund nennen Turnierspieler diese Charaktere manchmal Dicator (M. Bison), Boxer (Balrog) und Claw (Vega), um eine internationalen Verwirrung zu vermeiden.
19. Das Design von M. Bison basiert auf dem Gefängniswärter aus dem Manga Rikie-Oh.
Ein muskulöser Mann mit Mütze und düsterem Blick

Washizaki aus Rikie-Oh dient als Inspiration für M. Bison

© Tetsuya Saruwatari

20. Charakter-Designer Akira Yasuda war so versessen darauf, Chun-Lis Beine perfekt darzustellen, dass das Spiel fast seine Deadline verpasst hat.
21. Mattel wollte Capcom verklagen, da der blonde Sunny-Boy Ken zu sehr an Barbies Freund mit dem selben Namen erinnerte.
22. Auch wenn sich die meisten nur an den miesen Realfilm erinnern, es gibt auch einen sehr guten, animierten Street Fighter II-Anime.
Das Plakat für Street Fighter II - The animated Movie zeigt Ryu, Ken und M. Bison

Street Fighter II - The animated Movie ist eine echte Perle

© Group TAC

23. Der Street Fighter-Realfilm, der auf Street Fighter II basiert, gab vielen Charakteren volle Namen. So heißt Sagat hier Victor Sagat.
24. Ein Charakter, der extra für diesen Film eingeführt wurde ist Captain Sawada. Er tauchte kurz darauf auch im Street Fighter Cartoon auf.
25. Im Spiel zum Film kann man Sawada auch als Kämpfer wählen.
Sawada tritt gegen Ken an

Sawada war ein spielbarer Charakter in Street Fighter - The Movie: The Game

© Capcom

26. Der Cartoon hatte übrigens eine fragwürdige Qualität.
27. In der ersten Version, The World Warrior, war Guile der spielstärkste Charakter. So griff auch Spieler-Legende, und Red Bull-Athlete, Daigo "The Beast" Umehara zu diesem Kämpfer, bevor er später Balrog und Ryu spielte.

11 Min

Mind of a Beast

Daigo Umehara steht seit Jahren an der Weltspitze des Street Fighter-eSports, liebt aber immer noch jede neue Herausforderung.

Englisch +5

28. Street Fighter II war so beliebt, dass der Umstand, das Nintendo den Titel vor Sega auf ihrer Konsole haben konnte einen großen Unterschied im Kampf der beiden Firmen gemacht hat.
29. Da das erste Sega Mega Drive-Gamepad nur 3 Knöpfe hatte, musste man mit “Start” zwischen Punches und Kicks umschalten. Später erschein ein Pad mit 6 Knöpfen.
30. Guile’s Theme passt nach wie vor zu allem!

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