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5 Dinge, die uns am neuen Zelda besonders gefallen

© Nintendo
Offene Spielwelt, mehr Rollenspiel und Kochkurse: Das kann The Legend of Zelda: Breath of the Wild!
Autor: Ulrich Wimmerothveröffentlicht am
Alles neu, aber doch so vertraut: Der ganz grosse Abräumer auf der diesjährigen Electronic Entertainment Expo in Los Angeles, war der grünberockte Prinzessinnenretter Link. In dem kommenden Hyrule-Abenteuer, das für die Nintendo Wii U und die noch mysteriöse NX-Konsole erscheinen wird, bieten die Entwickler einiges auf. Eine riesige offene Spielwelt, einen Helden der nicht nur kämpfen, sondern auch Schwimmen, Klettern und Fliegen kann, einen Tag- und Nachtwechsel, Klimazonen und, und, und. Ist das noch ein Legend of Zelda? Und ob es das ist! Wir haben die Demo stundenlang gezockt und immer wieder Neues entdeckt. Hier sind fünf Gründe, warum ihr euch auf The Legend of Zelda: Breath of the Wild freuen könnt.
Die Spielwelt ist einfach riesig.
Die Spielwelt ist einfach riesig.

1. Die offene Spielwelt

Zu Beginn des Spiels erwacht Link aus einem hundertjährigen Schlaf. Das sollte an Ruhepause für den Helden aber auch genügen, denn es geht um nichts Geringeres, als Hyrule vor dem Untergang zu bewahren. Obwohl, wenn ihr die Ruinen in der Gegend so betrachtet, viel scheint von dem ehemals blühenden Reich nicht übrig zu sein. Was wohl geschehen ist? Das können wir noch nicht sagen, wohl aber welche unglaubliche Dimension die Spielwelt haben wird. Ihr befindet euch auf einem Plateau, Wälder und Wiesen soweit das Auge reicht. Am Horizont sind Berge zu erkennen. Und ja, die könnt ihr erreichen. Auch sofort, wenn ihr wollt. Ihr braucht euch nicht um die Geschichte zu kümmern, die euch sanft von einer wichtigen Aufgabe zu Nächsten führt. Ihr könnt einfach losrennen und alles erkunden, was ihr seht. Prinzipiell könnt ihr sogar direkt auf den Endgegner treffen, aber wer will das schon? Breath of the Wild ist für Geniesser, nicht unbedingt für Speedrunner.
Minutenlang rennen wir einfach geradeaus, ignorieren die Wildtiere und feindlich gesinnten Bokblins. Dabei vergeht die Zeit, nicht nur in der realen Welt, auch in Hyrule. Jede Minute entspricht einer Stunde, es gibt einen Tag- und Nachtwechsel, der auch Auswirkung auf die Bewohner der Fantasywelt hat. Wir gelangen in eine schneebedeckte Zone, ohne Ladepause oder einem Zwischengegner, der uns den Weg versperrt. Es gibt keine bislang sichtbaren Einschränkungen in eurer Bewegungsfreiheit und der begehbare Teil der Demo, stellt nur einen Bruchteil der virtuellen Gesamtwelt ohne Grenzen dar. Hyrule ist riesig.
Mit dem Floss kommt ihr auch an entlegene Stellen.
Mit dem Floss kommt ihr auch an entlegene Stellen.

2. Spannende Rollenspielelemente

Von The Legend of Zelda aus dem Jahr 1986, bis zu The Legend of Zelda: Tri Force Heroes, dem bislang letzten Spiel der Reihe, eigentlich passt der Stempel Action-Adventure als Genredefinition perfekt. Eine Übersicht über alle Spiele findet ihr übrigens in unserer grossen Übersicht Wählt das beste Zelda Spiel aller Zeiten. Und selbstverständlich ist Breath of the Wild, ein wildes Action-Abenteuer. Aber eines, dass sich kräftig an klassischen Rollenspielelementen bedient. So könnt ihr diesmal eine Vielzahl an Waffen und Ausrüstungsgegenständen finden. Und zwar nicht einfach einen Bogen oder ein Schwert, sondern sehr viele unterschiedliche Modelle. Alle haben ihre Vor- und Nachteile und nutzen sich mit der Zeit ab. Wenn ihr das erste Mal im Schnee steht, werdet ihr feststellen, dass euer ikonisches grünes Leibchen vielleicht schick aussieht, aber so gar nicht vor der Kälte schützt. Also müsst ihr euch warme Kleidung besorgen oder wenigstens schnell ein Feuer machen, sonst verliert ihr Ausdauer und Energie. Auch das Kampfsystem wurde kräftig erweitert und verfeinert. Ihr könnt eine Rolle machen, euch ducken, parieren und wenn ihr im richtigen Augenblick zuschlagt, auch einen Zeitlupeneffekt auslösen, bei dem die Gegner sich stark verlangsamen. Um einen Überraschungsangriff zu starten, müsst ihr euch leise bewegen. Eure Lautstärke wird am Bildschirm durch eine lila Linie angezeigt. Schlägt diese heftig aus, seid ihr einfach zu laut und verscheucht Beutetiere oder macht Feinde auf euch aufmerksam.
Ein wenig Magie ist auch dabei.
Ein wenig Magie ist auch dabei.

3. Kochen, Klettern, Rutschen

Link ist zu einem echten Alleskönner geworden. Nicht nur Rennen und Kämpfen, nein jetzt wird auch kräftig geklettert, geschwommen und auf dem eigenen Schild einen Abhang hinunter geschlittert. Grundsätzlich könnt ihr alles erklimmen oder erreichen, wenn da nicht eure Ausdaueranzeige wäre. Die verbraucht sich bei euren Aktionen und hindert euch an Gewaltakten. Wenn ihr also ganz hoch hinaus auf einen Gipfel wollt oder eine Insel weit in einem Meer erreichen, dann geht das nur, wenn ihr zwischendurch ein Plätzchen zum Verschnaufen findet. Sonst gibt es Lebensenergieabzug. Ein ganz wichtige Fähigkeit ist das Kochen. Brennholz sammeln, Wasser in einen Topf, Feuer anzünden und eure eigenen Rezepte aus erjagtem Fleisch, Kräutern, Pilzen und Obst anrichten. Das Ergebnis: Ein Menü oder ein Trank, der eure Lebensgeister auffrischt. Warum das wichtig ist? Weil ihr beim niedermähen von Gras keine Herzen mehr findet. Da haben wir auch erst einmal ganz entsetzt geschaut. Ist aber so.
Der Bokblin ist bald keine Gefahr mehr.
Der Bokblin ist bald keine Gefahr mehr.

4. Treue Begleiter

Ihr geht nicht alleine auf Abenteuerreise. Mit dabei ist euer treues Pferd Epona, wenn ihr The Legend of Zelda: Ocarina of Time gespielt habt, dann kennt ihr euer hilfreiches Reittier ja schon. Zwar könnt ihr euch auch ganz gut zu Fuss fortbewegen, aber die weiten Strecken sind doch auf dem Rücken von Epona viel besser zu bewältigen. Zumal das treue Tier auch im vollen Galopp von alleine Hindernissen ausweicht. So könnt ihr euch beispielsweise ganz ungestört darauf konzentrieren, mit Pfeil und Bogen Bösewichte niederzustrecken oder einfach die Gegend bei einem Ausritt geniessen.
Aber da geht noch mehr, wenn ihr den Wolf-Link-amiibo habt, könnt ihr euch einen weiteren Begleiter auf euren Reisen herbeirufen. Wolf-Link ist ein zäher Bursche und greift automatisch eure Feinde an. Allerdings verfügt er auch über eine eigene Herzleiste, ist diese leer, dann wird eine Zwangspause für 24 Stunden verordnet. Erst dann könnt ihr ihn wieder rufen, in dem ihr das amiibo an den Kontroller der Wii U haltet.
Mehr als 100 Schreine gilt es zu erkunden.
Mehr als 100 Schreine gilt es zu erkunden.

5. Unglaublich viel zu entdecken

Eine grosse, weite Welt ist ja schön und gut, aber es muss auch was zu sehen geben. Aber da braucht ihr euch keine Sorgen zu machen, an jeder Ecke von Hyrule gibt es ein Geheimnis, eine Ruine, eine Schatzkiste oder einen von über einhundert Schreinen. Dabei handelt es sich um Dungeons, in denen ihr Aufgaben und Rätsel lösen sollt oder einfach gegen Bösewichte antretet. Zur Belohnung gibt es mysteriöse Kristalle und magische Fähigkeiten. Beispielsweise die Kraft, Gegenstände mit einer Art Magnetzauber zu bewegen oder Wasser zu Eis erstarren zu lassen. Je mehr Schreine ihr meistert, desto umfangreicher wird die Auswahl an Fähigkeiten. Und je mehr Fähigkeiten ihr besitzt, desto mehr Geheimnisse könnt ihr entdecken. Wenn ihr irgendwo einen Schatz vermutet, aber nicht mit Epona oder einfach zu Fuss hingelangt, dann solltet ihr nach einem Hilfsmittel Ausschau halten. Es gibt unter anderem einen Paraglider, mit dem ihr euch von Anhöhen stürzen könnt und ein Floss, dass euch sicher über Meere bringt.