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8 Dinge, die Red Dead Redemption 2 Online braucht

Was kann RDR 2 Online von dem zuweil hektischen und nicht fehlerlosen Onlinemodus in GTA V lernen?
Von: Mick Fraser / Alexander Feleki
5 min readPublished on
Was wir von RDR 2 Online wollen

Was wir von RDR 2 Online wollen

© Rockstar Games

Nachdem Rockstar Red Dead Redemption 2 diesen Oktober angekündigt hat, sind im Internet wilde Spekulationen über die möglichen Inhalte ausgebrochen. Eine Sache ist jedoch gewiss, da vom angesehenen Entwickler bereits bestätigt. Es wird einen Onlinemodus geben, der sich stark von dem im Vorgänger (RDR, 2010) unterscheiden wird.
Wenn man sich den durchschlagenden Erfolg von GTA Vs Onlinemodus ansieht, scheint es eine sichere Wette zu sein, dass sich die Entwickler davon inspirieren lassen. Das enorme Potential, das die Wildwest-Kulisse bietet, lässt eine bloße Ansammlung von „Capture the flag“ und „Deathmatch“ Modi als ziemlich unwahrscheinlich erscheinen.
Nachfolgend stellen wir euch acht Dinge vor, die wir gerne in der Onlinewelt von Red Dead Redemption 2 sehen würden.

Weniger Frust

Wenn uns die Geschichte des Online-Spielens mit dürftigen beziehungsweise wenigen sozialen Regeln etwas gelehrt hat, dann dies, dass es ein gutes Rezept für Frustration ist. Es wird immer Spieler geben, die ihren Spaß daraus ziehen, anderen Spielern das Online-Leben zu vermiesen. Wie oft wurden wir in GTA Online über den Haufen gefahren oder geschossen, weil einem anderen Spieler „einfach danach war“.
Red Dead Redemption 2 wird in dieser Hinsicht wohl kaum unterschiedlich sein: Eine freie, offene Welt, in der (potentielle) Saboteure jeglicher Art durch die Wildnis streifen. Ein strenges Regelsystem in Bezug auf das soziale „Miteinander“ ist sicherlich ein Design-technischer Drahtseilakt, doch würde er von vielen Spielern freudig begrüßt werden, die in der Onlinewelt weiter kommen wollen.
Team Revolver? Warum nicht

Team Revolver? Warum nicht

© Rockstar Games

Mehr Gruppen-Aktivitäten

Der wilde Westen war eine Ära der Bandenbildung. Es war eine Zeit, in der einsame Wölfe strauchelten während Rudel maßlose Erfolge feiern konnten. Ähnlich zu GTA V sollten sich Spieler zu Teams zusammenschließen können, um die Spielwelt zusammen zu erkunden, rare Gegenstände zu bergen und als Posse an speziellen Aktivitäten teilnehmen zu können.
Gruppen-Aktivitäten neben Schießen und Plündern wären eine willkommene Abwechslung in RDR 2. Beispielsweise könnte man eine Herde von Rindern durch gefährliches Terrain führen, Diebe abwehren und allen anderen Gefahren zum Trotz die Herde so zahlreich wie möglich an den Zielort bringen.

Heists

Viele der besten Momente von GTA Online fanden wir innerhalb der Heists. Die unterschiedlichen Phasen der Vorbereitung und Ausführung verlangten von jedem Teammitglied äußerste Konzentration, ein Fehlschlag und das Unterfangen war frühzeitig beendet. Ganz gleich welche Rolle man übernahm, ob Fluchtwagenfahrer oder Tresorknacker, es gab für jeden etwas zu tun.
In RDR 2 Online wollen wir zusammen Postkutschen überfallen, Banken ausrauben, Staatsreserven plündern oder Züge entgleisen lassen, und das als maskierte Einheit. Immerhin ist es der „wilde“ Westen und alle wollen das Gold in die Finger bekommen. Einen bewaffneten Schnellzug vom Pferdesattel aus kapern? Wo müssen wir unterschreiben?
„Hätten Sie was dagegen, kurz anzuhalten?“

„Hätten Sie was dagegen, kurz anzuhalten?“

© Rockstar Games

Gewaltlose Aktivitäten

Wir wissen, dass der wilde Westen ein gewaltsamer Ort voller Abtrünniger war. Doch es war nicht alles böse unter der Sonne. Es war ebenso eine Zeit des Fortschritts und Gedeihens, in der harte ehrliche Arbeit auch ab und zu entlohnt wurde.
Und so wäre es eine willkommene Abwechslung vom gewaltsamen Pfad abweichen zu können und beispielsweise sein Glück als Goldgräber oder Pelzhändler zu versuchen. Die genaue Aktivität spielt dabei keine so große Rolle, wichtig ist nur, dass man nicht unbedingt zur Waffe greifen muss, um Spaß in der Spielwelt zu haben.

Soziale Hubs

Der wilde Westen wäre nicht derselbe, wenn man sich nach erledigter Arbeit einen oder mehrere Drinks genehmigen könnte. Dass dies so nebenbei in eine Saloonschlägerei ausarten kann, versteht sich von selbst.
Wünschenswert wären soziale Orte, an denen man beispielsweise seine Waffenkünste unter Beweis stellen, ein paar Runden Liar’s Dice oder Poker spielen, Ausrüstung und Pferde vergleichen oder eine Posse zusammenstellen könnte. Es geht darum, einen Cowboy oder ein Cowgirl in jedem möglichen Wege nachstellen zu können.
Während GTA in und um der belebten Stadt von Los Santos angesiedelt ist, ergeben sich für die Wildwest-Welt Treffpunkte in unberührten Landschaften, spärlich verteilten Siedlungen, kargen Gebirgswelten oder lebensfeindlichen Wüsten. Die Chance an all diesen Orten mit anderen Spielern in soziale Aktivitäten zu treten, würde die Immersion in die Spielwelt nur bestärken.

Ein Bündnis-System

Verschiedene Fraktionen würden das Spielgeschehen in RDR 2 Online von einem undurchsichtigen und chaotischen Spielplatz, hin zu einer beständig fortschreitenden Welt verändern. Kopfgeld von den Pinkertons kassieren, ein neues Gebiet für die Bahngesellschaft „klären“, Raubzüge für das mexikanische Kartell ausführen...wähle die Waffe und schließe dich einer Allianz an.
Unterschiedlichste Aufträge wären denkbar, welche uns mit neuer Ausrüstung und Waffen belohnen würden. Vielleicht wäre sogar ein Stück Land für uns dabei, das wir bewirtschaften können. Hauptsache die Erfahrung kann von kontinuierlichen Zielen geleitet werden.
Viel Platz, viel zu tun.

Viel Platz, viel zu tun.

© Rockstar Games

Charakterfortschritt

Red Dead Redemption hatte ein relativ simples Entwicklungssystem für unseren Avatar parat. Mit Fortschritt wurden bessere Pferde und Waffen freigeschaltet. Der Nachfolger könnte viel von GTA Online lernen und uns erlauben, einen eigenen Charakter zu erschaffen. Ihn dann mittels Rollenspielelementen weiter zu entwickeln, so dass es unserem individuellen Spielstil gerecht wird, würde das Erlebnis noch reizvoller machen. Geübter Schlossknacker oder lautloser Meister-Assassine, es sollte uns freistehen eine Richtung einzuschlagen.
Die Verwendung von Waffen und Gegenständen könnte ebenfalls von den unterschiedlichen Werten des Charakters abhängen. Das System muss nicht überaus komplex sein, nur so sehr, dass wir das Gefühl kriegen, „etwas“ zu erreichen. „Vom Hühnerdieb zum Casinobesitzer“ wäre doch eine tolle Schlagzeile.
Hoffen auf neue Zombie-Pferde

Hoffen auf neue Zombie-Pferde

© Rockstar Games

Charakterfortschritt

Red Dead Redemption hatte ein relativ simples Entwicklungssystem für unseren Avatar parat. Mit Fortschritt wurden bessere Pferde und Waffen freigeschaltet. Der Nachfolger könnte viel von GTA Online lernen und uns erlauben, einen eigenen Charakter zu erschaffen. Ihn dann mittels Rollenspielelementen weiter zu entwickeln, so dass es unserem individuellen Spielstil gerecht wird, würde das Erlebnis noch reizvoller machen. Geübter Schlossknacker oder lautloser Meister-Assassine, es sollte uns freistehen eine Richtung einzuschlagen.
Die Verwendung von Waffen und Gegenständen könnte ebenfalls von den unterschiedlichen Werten des Charakters abhängen. Das System muss nicht überaus komplex sein, nur so sehr, dass wir das Gefühl kriegen, „etwas“ zu erreichen. „Vom Hühnerdieb zum Casinobesitzer“ wäre doch eine tolle Schlagzeile.