Wout
van Aert
Geburtsdatum | 15 September 1994 |
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Geburtsort | Herentals, Belgien |
Alter | 31 |
Nationalität | Belgien |
Karriere Start | 2011 |
Disziplinen | Track Cycling / Cyclocross |
Wout van Aert gilt heute als einer der komplettesten Fahrer auf der Grand Tour. Seine beeindruckende Journey auf dem Bike begann bereits vor fast 15 Jahren: Er machte erstmals in der Saison 2011/12 auf sich aufmerksam, als er das Juniorenrennen beim Cyclocross Ruddervoorde in seiner belgischen Heimat gewann. Anfang 2013 wurde er Profi und gewann den U23 Cyclo-Cross Superprestige und wurde Zweiter im U23 World Cup. Der Startschuss in eine Karriere voller Erfolge.
Zu Beginn der Saison 2014/2015 startete Wout als Junior, fand sich aber bald in der Elite-Kategorie wieder. Er überraschte Freunde und Feinde gleichermaßen, indem er Sven Nys beim Koppenbergcross besiegte und die Saison mit zwölf weiteren Siegen abschloss. Wow!
Im Januar 2016 wurde Wout dann zum ersten Mal Belgischer Meister. Es folgten in der anschließenden Saison stolze 18 Siege. Wout holte sich nicht bloß den belgischen Meistertitel, sondern wurde auch Weltmeister!
Aber es wurde alles noch größer. Wout wandte sich nach einem weiteren Meistertitel in Belgien und einem zweiten Platz bei den Cyclo-Cross-Weltmeisterschaften von nun an der Straße zu und gewann beim Tour de France-Debüt gleich mal die 10. Etappe. Auch von einem schweren Sturz, der eine karrierebedrohende Oberschenkel- und Hüftverletzung nach sich zog, ließ er sich nicht unterkriegen. Wout erholte sich rechtzeitig, um bei der Radcross-Weltmeisterschaft 2020 Vierter zu werden.
Spätestens jetzt war Wout im Kontext des größten Radrennens der Welt nicht mehr wegzudenken. Bei der Tour de France 2020 gewann Wout die Etappen 5 und 7. Siege bei Strade Bianche, Mailand-Sanremo als eines der Monumente im Radsport, den belgischen Zeitfahrmeisterschaften und bei zwei Sprints in der verlängerten Saison 2020 (Tour de France und Critérium du Dauphiné) ergänzten ein großartiges Jahr für den Belgier.
Und es sollte weiter bergauf gehen: Im Januar 2021 sicherte sich Wout mit seinem zweiten Saisonsieg im belgischen Overijse den Gesamttitel der UCI Cyclocross World Cup Serie. Später im Jahr gewann er in Peking, China, eine Silbermedaille im Straßenrennen.
2022? Ebenfalls ein Jahr, in dem Wout seine Allrounder-Skills auszuspielen wusste. Neben zahlreichen Siegen bei Straßenrennen glänzte er bei der Tour de France mit drei Etappenerfolgen, der Führung in der Punktewertung und - als kämpferischster Fahrer - mit der roten Nummer auf dem Jersey.
Im folgenden Jahr bestätigte sich die steile Entwicklung von Wout: Er feierte Siege und Podiumsplätze bei der Tour of Britain, bei den UCI-Straßenweltmeisterschaften, beim UCI Cyclocross World Cup und beim Klassiker Paris-Roubaix.
Und heute? Geht's vor allem um die Tour de France. Nach einem dritten Platz bei der ersten Etappe im Jahr 2024 und einer Bronzemedaille bei den Sommerspielen in Paris will Wout 2025 angreifen, nachdem er den Grand Tour-Hattrick mit einem Etappensieg beim Giro vollendet hat. Als Support seines Teamkollegen Simon Yates war er für dessen Gesamtsieg mitverantwortlich. Klar ist: Wout's Journey geht schon beinahe 15 Jahre - aber ist noch längst nicht zu Ende!