Die 13 Fitness-Apps im Überblick
Platz
App
Schwerpunkt
Gratisversion
Bezahlversion ab
1
Nike Training Club
Video-Workouts
Ja, komplett gratis
–
2
Strong
Kraft-Trainingstagebuch
Ja (3 Routinen)
29,99 $/Jahr
3
Hevy
Kraft-Tracker mit Community
Ja (unbegrenztes Logging)
23,99 $/Jahr
4
Apple Fitness+
Video-Kurse, Apple Watch
Nein (1 Monat Test)
79,99 €/Jahr
5
Gymondo
Deutsches Online-Fitnessstudio
Nein (7 Tage Test)
99,88 €/Jahr
6
Freeletics
KI-Coach, Bodyweight-HIIT
Testversion
79,99 €/Jahr
7
adidas Running
Lauf- und Aktivitäts-Tracking
Ja
49,99 €/Jahr
8
Strava
Ausdauersport + soziales Netzwerk
Ja
74,99 €/Jahr
9
Fitbod
KI-Workout-Generator Kraft
Nein (7 Tage Test)
95,99 $/Jahr
10
Peloton App
Live- und On-Demand-Kurse
Ja (App Free)
12,99 €/Monat
11
Wings for Life World Run App
Charity-Lauf mit virtuellem Catcher Car
App gratis, Startgebühr am Eventtag 25 €
–
12
Asana Rebel
Yoga-inspirierte Fitness
Ja, stark eingeschränkt
15,99 €/Monat
13
MyFitnessPal
Kalorien- und Ernährungstracking
Ja
79,99 $/Jahr
Nike Training Club (NTC) – der Alleskönner zum Nulltarif
- Was die App kann: Videokurse für jeden Trainingsstil – Kraft, HIIT, Yoga, Pilates, Mobility. Ob im Gym oder im Wohnzimmer mit wenig oder ganz ohne Equipment: Die NTC-App hat das passende Workout parat, dazu Inhalte zu Achtsamkeit und Regeneration.
- Warum du sie haben solltest: Kaum eine App ist so selbsterklärend. Smarte Filter liefern in Sekunden das Workout, das zu deinem Equipment und deinem Zeitfenster passt. Das einzige, was vermisst wird, ist ein individueller Trainingsplan.
- Was sie kostet: Nichts. Nike hat die Bezahlschranke 2020 abgeschafft, seitdem ist die komplette Bibliothek gratis. Ein Abo gibt es schlicht nicht.
Strong – das Trainingstagebuch ohne Schnickschnack
- Was die App kann: Das digitale Trainingstagebuch für alle, die regelmäßig Eisen bewegen. Sätze, Wiederholungen, Gewichte – alles landet mit wenigen Taps im Log, und dein Fortschritt wird auf einen Blick sichtbar.
- Warum du sie haben solltest: Strong verzichtet auf jeden Schnickschnack. Die Eingabe geht so schnell, dass sie auch zwischen zwei Sätzen nicht nervt: genau die Funktionen, die Kraftsportler brauchen, und kein Klick zu viel.
- Was sie kostet: Unbegrenztes Logging und bis zu drei eigene Routinen sind gratis. Strong Pro kostet 4,99 $ im Monat, 29,99 $ im Jahr oder einmalig 99,99 $ („Strong PRO Forever“). Wer kündigt, verliert nichts: Die Trainingsdaten bleiben in der Gratisversion erhalten.
Hevy – das Gym-Log mit Community-Faktor
- Was die App kann: Trainingslog, personalisierte Routinen und Fortschrittsanalysen – plus ein sozialer Feed obendrauf.
- Warum du sie haben solltest: Hevy macht aus dem Gym-Tagebuch ein Netzwerk. Du folgst Freunden, teilst Workouts und siehst, was andere stemmen – Extra-Motivation inklusive. Bei der Bedienung steht Hevy dem Platzhirsch Strong kaum nach: schnell, aufgeräumt, logisch.
- Was sie kostet: Die Gratisversion loggt unbegrenzt und ohne Zeitlimit. Hevy Pro gibt es für 2,99 $ im Monat, 23,99 $ im Jahr oder einmalig 74,99 $ – mit längeren Statistikzeiträumen, mehr Körpermaßen und dem Hevy Trainer.
Wings for Life World Run App
Die Wings for Life World Run App bietet einen besonderen Trainingsmodus!
© Screenshots / Wings for Life
- Was die App kann: Die offizielle App zum größten Charity-Lauf der Welt. Sie ermöglicht dir nicht nur die Teilnahme am Wings for Life World Run, der jedes Jahr die ganze Welt in einem Lauf vereint. Die App hält zudem einen Trainingsmodus bereit, bei dem du das besondere Format des Wings for Life World Run hautnah erleben kannst: Eine Ziellinie gibt es nicht! Stattdessen nimmt 30 Minuten nach dem Start ein virtuelles Catcher Car deine Verfolgung auf. Dein Trainingslauf ist beendet, sobald dich das Catcher Car überholt! Ein ganz besonderer Lauf-Thrill, den so nur die Wings for Life World Run App bereithält.
- Warum du sie haben solltest: Erstens, für den Nervenkitzel beim Laufen gegen das Catcher Car, die bewegliche Ziellinie, die dich unaufhörlich jagt. Zweitens, weil du mit der App unkompliziert und von jedem Ort der Welt aus am Wings for Life Wolrd Run teilnehmen kannst. Und drittens, weil beim Wings for Life World Run jeder Kilometer doppelt zählt! 100 Prozent der Startgelder fließen in die Rückenmarksforschung.
- Was sie kostet: Der Download ist gratis, die Teilnahme per App am Lauftag (meist Anfang Mai) kostet 25 € Startgebühr – sie wird komplett gespendet. Ein Abo gibt es nicht. Wer lieber beim Flagship Run vor Ort startet, zahlt mehr und muss schnell sein: München war 2026 so früh ausverkauft wie nie.
Apple Fitness+ – das Studio fürs Apple-Universum
- Was die App kann: Studio-Workouts von 5 bis 45 Minuten mit Trainerinnen und Trainern, perfekt verzahnt mit der Apple Watch. Startest du ein Workout etwa auf dem Apple TV, legt die Uhr automatisch los und misst Dauer und Herzfrequenz.
- Warum du sie haben solltest: Nirgends spielen Video und Wearable so nahtlos zusammen – deine Herzfrequenz läuft live im Bild mit. Einen Dämpfer gibt es: Fitness+ funktioniert nur im Apple-Universum.
- Was sie kostet: 9,99 € im Monat oder 79,99 € im Jahr, alternativ im Paket „Apple One Premium“ für 28,95 € monatlich. Einen Monat kannst du gratis testen, eine dauerhafte Gratisversion gibt es nicht.
Gymondo – das Fitnessstudio aus Berlin
- Was die App kann: Das Online-Fitnessstudio aus Berlin bietet Programme für Yoga, Kraft, Pilates, Rücken und Meditation, dazu Rezepte. Nach ein paar Fragen zum Einstieg schlägt Gymondo dir das passende Programm vor.
- Warum du sie haben solltest: Alles auf Deutsch, alles aus einem Guss. Netzwelt lobt die moderne Oberfläche, die am Laptop genauso gut funktioniert wie in der App. Clever: Das Abo lässt sich bis zu 90 Tage pausieren, ohne dass in dieser Zeit Kosten anfallen.
- Was sie kostet: Gymondo Plus kostet regulär 99,88 € im Jahr (8,33 € pro Monat), das Halbjahresabo 70,02 € (11,67 € pro Monat). Rund um den Jahreswechsel gibt es oft kräftige Rabatte. Gratis sind nur die ersten sieben Tage.
Freeletics – der KI-Coach aus München
- Was die App kann: Hochintensives Training mit dem eigenen Körpergewicht, gesteuert von einem KI-Coach. Der passt deine Workouts jede Woche an dein Ziel – Muskelaufbau, Ausdauer oder Abnehmen – und an deinen Leistungsstand an.
- Warum du sie haben solltest: Du musst nicht planen, nur liefern. Tests küren Freeletics zur besten App für Krafttraining mit KI-gestützten Plänen, weltweit trainieren über 50 Millionen Menschen damit. Entwickelt wurde die App in München.
- Was sie kostet: Der Preis hängt von der Laufzeit ab: 39,99 € für 12 Wochen Coach, 79,99 € für 12 Monate Coach Premium. Gratis gibt es nur eine Testversion.
adidas Running (ehemals Runtastic) – der Lauf-Klassiker mit Belohnungssystem
- Was die App kann: Der Klassiker unter den Lauf-Apps, früher bekannt als Runtastic. Sie zeichnet für über 90 Sportarten Dauer, Distanz, Kalorien und Tempo auf und lässt dich eigene Ziele setzen, vom 5-km-Lauf bis zum Marathon.
- Warum du sie haben solltest: Beim Live-Tracking laufen deine Freunde virtuell mit und feuern dich per Tonsignal an. Bei „Story Running“ begleitet dich ein virtueller Coach durch den Lauf. Und jede Aktivität bringt Punkte im adiClub, die du gegen Rabattgutscheine oder sogar Premium-Zugang eintauschen kannst.
- Was sie kostet: Die App ist kostenlos. Trainingspläne und weitere Extras gibt es mit Premium für 9,99 € im Monat oder 49,99 € im Jahr.
Strava – das soziale Netzwerk der Ausdauersportler
- Was die App kann: GPS-Tracking für Laufen, Radfahren und Dutzende weitere Sportarten, kombiniert mit einem sozialen Netzwerk von über 150 Millionen Sportlern.
- Warum du sie haben solltest: Segmente, Bestenlisten, Kudos – Strava macht jede Feierabendrunde zum Wettkampf. Für Läufer und Radfahrer gilt sie als die beste App überhaupt. Die schiere Funktionsfülle macht den Einstieg allerdings weniger leicht, deshalb landet Strava bei der Usability nur im Mittelfeld.
- Was sie kostet: Die Basisversion ist gratis. Premium kostet in Deutschland 10,99 € im Monat oder 74,99 € im Jahr, der Familientarif für bis zu vier Personen 129,99 € im Jahr. Testen kannst du Premium 30 Tage lang.
Asana Rebel – Yoga trifft Workout
- Was die App kann: Die Berliner App bietet Workouts zum Abnehmen und für mehr Kraft, HIIT-Einheiten und bewegte Meditationen. Ergänzt wird das Repertoire um Rezepte sowie Inhalte zu Schlaf und Achtsamkeit. Die Workouts kommen mit wenig Equipment aus und werden per Video und Audio angeleitet.
- Warum du sie haben solltest: Wer Yoga und Fitnesstraining nicht trennen will, findet hier beides in einer App, samt personalisiertem Tagesplan und Erinnerungen. Bei der Usability gibt es Abzüge: Schon zur Anmeldung will die App Größe, Gewicht und Zielgewicht wissen, und viele Nutzer klagen über automatische Verlängerungen und eine umständliche Kündigung.
- Was sie kostet: Download und Basisversion sind gratis, allerdings mit stark begrenzter Auswahl an Workouts, Rezepten und Musik. „Rebel Pro“ kostet im deutschen App Store 15,99 € im Monat oder 37,99 € für drei Monate, weitere Pakete reichen bis 119,99 €. Den genauen Preis zeigt erst die App – also vorher genau hinschauen und rechtzeitig kündigen.
MyFitnessPal – der Kalorienzähler-Klassiker
- Was die App kann: Der Platzhirsch unter den Kalorienzählern, mit einer riesigen Lebensmitteldatenbank. Workouts lassen sich ebenfalls protokollieren. Weltweit nutzen über 200 Millionen Menschen die App.
- Warum du sie haben solltest: Kaum ein Lebensmittel, das die von Nutzern aufgebaute Datenbank nicht kennt. Dazu kommen zahlreiche Verknüpfungen mit anderen Fitness-Apps. Tests nennen sie die beste App für Ernährung und Kalorienzählen. Aber: Der Barcode-Scanner ist inzwischen Premium-Funktion, und das Redesign im Frühjahr 2026 hat laut vielen Nutzerbewertungen zusätzliche Klicks beim Eintragen gebracht.
- Was sie kostet: Die Gratisversion mit Werbung deckt Ernährungs- und Trainingsprotokoll ab. Premium kostet 19,99 $ im Monat oder 79,99 $ im Jahr – mit Makrozielen, Barcode-Scanner und ohne Werbung. Premium+ mit Essensplaner liegt bei 99,99 $ im Jahr. Die Euro-Preise im deutschen Store weichen ab.
Fitbod – der Algorithmus als Personal Trainer
- Was die App kann: Dein algorithmischer Personal Trainer fürs Krafttraining. Fitbod baut jede Einheit aus deinen Zielen, deinem Equipment, deiner Trainingshistorie, deiner Leistungsfähigkeit und der Erholung deiner Muskeln.
- Warum du sie haben solltest: Planen war gestern: Die App gibt dir für jeden Satz Gewicht und Wiederholungen vor und gilt als ausgereiftester Workout-Generator im App Store. Der Usability-Haken: Der Algorithmus braucht etwa 10 bis 15 Workouts, bis er dich wirklich kennt.
- Was sie kostet: 15,99 $ im Monat oder 95,99 $ im Jahr, nach sieben Tagen Gratis-Test. Eine kostenlose Version gibt es nicht.
Peloton App – Studio-Energie zum Mitnehmen
- Was die App kann: Live- und On-Demand-Kurse auf Studio-Niveau, auch ohne eigenes Peloton-Bike. Mit App One hast du uneingeschränkten Zugriff auf Tausende Kurse aus neun Disziplinen, darunter Kraft, Meditation, Outdoor Walking und Yoga.
- Warum du sie haben solltest: Die Kurse sind mitreißend, die Auswahl ist riesig. Praktisch: Mehrere Personen können sich ein Abo mit eigenen Profilen teilen. Die Usability leidet allerdings unter vielen Tarifstufen, geräteorientierten Kursen und überwiegend englischen Inhalten.
- Was sie kostet: „Peloton App Free“ ist gratis. App One kostet 12,99 € im Monat, App+ 24,00 € im Monat.