Berlins Boss: Kida Ramadan als Toni Hamadi in „4 Blocks“© 2017 Turner Broadcasting System Europe Limited & Wiedemann & Berg Television GmbH & Co.
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Gangster, Rapper, Crews und Business – diese Serien solltest du streamen
Wir stellen euch die besten deutschen Serien der letzten Jahre vor, die irgendwo zwischen HipHop-Ästhetik, Straßengeschichten und Cameos von Rapper*innen für gute Unterhaltung sorgen.
Autor: Red Bull
veröffentlicht am
2017 wurde alles anders – zumindest auf dem Großbildfernseher. Denn mit „4 Blocks“ tauchte endlich eine deutsche Gangster-Serie auf, die wirklich alles richtig machte. Aber das war nicht die letzte Serie, die mit HipHop-Bezug, Rap-Cameos und Dealer-Geschichten Erfolg hatte. Wir stellen euch hier weitere Serien vor, die zwar alle sehr unterschiedlich sind, aber eins gemeinsam haben: Irgendwie sind sie HipHop. Und Straße. Und sehenswert.

4 Blocks (3 Staffeln, 2017-2019)

Muss in dieser Liste stehen und muss ganz oben stehen. Klar. Und von wegen Rap: Massiv, Gringo und Veysel in Hauptrollen, Eunique als Gast in Staffel 1, brachiale Beats ungefiltertes Neuköllner Pflaster. Elf von zehn, oder? Kein Wunder, dass Kida Ramadan und Almila Bagriacik auch in einem Rap-Duell-Special überzeugen konnten.
Warum anschauen? Weil der Platzhirsch qualitativ restlos überzeugt – drei Staffeln, die alle Extreme ausloten und dabei nie die Menschlichkeit vergessen.

Skylines (1 Staffel, 2019)

Auch Straße, aber viel mehr Musik: „Skylines“ spielt in Frankfurt, dreht sich um einen reichen, aber zwielichtigen Rapper, einen aufstrebenden, aber unvorsichtigen Produzenten und die Probleme, die daraus unweigerlich entstehen.
Warum anschauen? Weil Bazzazzian wahnsinnig gute Musik beisteuert, Haftbefehl im Titelsong erschallt und allein schon die Suche nach immer neuen Cameos von Olexesh, Celo & Abdi, Visa Vie, Azad oder MC Bogy bestens unterhält.
Check hier Celo & Abdi, Olexesh und Azad im Red Bull Rap Duell!

Dogs Of Berlin (1 Staffel, 2018)

Was passiert? Ein Ermittler-Duo sagt der Berliner Unterwelt den Kampf an. So weit, so klar. Dazu Rapper, Motorradclubs und Fußball.
Warum anschauen? Weil’s nicht ganz „4 Blocks“, aber doch gute Popcorn-Spannung bietet. Und weil man im Bonusmaterial auf Youtube mit Sinan-G und Haftbefehl – die beide in Nebenrollen auftauchen – Slang lernen kann.

Crews & Gangs (1 Staffel, 2020)

Straße, mal anders: Hier verstrickt man sich am Kotti in Streetdance-Battles vor roughem Beton. Die Hauptfigur Anicia muss sich daran erst einmal gewöhnen, als sie von der Elite-Sportakademie fliegt und sich mitten in Kreuzberg wiederfindet.
Warum anschauen? Weil man perfekt choreografierte Tanz-Action vor authentischer Kulisse erlebt, u.a. von Red Bull Artist Majid Kessab.

Stichtag (1 Staffel, 2020)

Schulhof statt Kotti: „Stichtag“ dreht sich eher um pubertäre Rituale und Schulferien-Storys, aber der Ärger mit Gangstern lässt auch hier nicht lange auf sich warten.
Warum anschauen? Weil die Geschichte kurzweilig und sympathisch erzählt wird und die Nachwuchsdarsteller*innen einen brillanten Job machen – auch neben prominenten Gästen wie Eunique und Fatoni.

How To Sell Drugs Online (Fast) (bisher 2 Staffeln, seit 2019)

Noch mal ganz anders, aber eben auch eine Ticker-Geschichte und damit in dieser Reihe gut aufgehoben: Ein Nerd verkauft aus seinem Kinderzimmer heraus Drogen im Netz. Schnell. Klar, oder?
Warum anschauen? Weil die – nach „Dark“ und „Skylines“ – dritte deutsche Netflix-Produktion nicht umsonst in alle Welt exportiert und inzwischen auch in Staffel drei verlängert wurde. Absoluter Tipp zum wegbingen, sofern das noch nicht geschehen ist.