23 Jahre ist es her, dass wir das erste Mal das Warcraft-Universum betreten haben. Den Erstkontakt ermöglichte uns ein Echtzeitstrategiespiel namens Warcraft: Orcs & Humans, in dem die namensgebenden Orcs und Menschen die Hauptrolle spielen. Es folgten zwei Fortsetzungen und mit World of Warcraft ein Online-Rollenspiel, das von Entwickler Blizzard seit mittlerweile über zwölf Jahren mit immer neuen Inhalten versorgt wird. Lange Rede, kurzer Sinn: In den letzten fast zweieinhalb Dekaden haben die Helden Azeroths zahlreiche Bösewichte bekämpft. Darunter mächtige Zauberer, tückische Drachen und alte Götter. Viele weitere lauern im Schatten und warten auf den richtigen Moment, um die Völker der Horde sowie Allianz ein für allemal auszulöschen. Doch welche Bösewichte der Warcraft-Welt sind eigentlich die gefährlichsten? Bei welchen Namen erzittern die Bewohner von Azeroth? Wir verraten es euch!
1. Archimonde
Einst waren Archimonde, Kil'jaeden und Velen die Anführer der Eredar, das Volk, das wir heute als Draenei kennen. Doch ließen sich Archimonde und Kil'jaeden von Sargeras verführen. Beide mauserten sich zu den wichtigsten Offizieren der Brennenden Legion, die erst vor kurzem in WoW: Legion – mal wieder – in Azeroth einmarschiert ist. Während Kil'jaeden den Verrat jedoch als notwendiges Opfer für das Wohl seines Volkes versteht, war Archimonde nur auf eines aus: unvorstellbare Macht. Daher bekommt er in dieser Liste den Vorzug vor seinem Eredar-Kollegen.
2. Garrosh Höllschrei
Als Nachfolger von Thrall als Kriegshäuptling der Horde hatte Garrosh Höllschrei die Chance, sein Volk in eine glorreiche Zukunft zu führen. Stattdessen brachte er Tod und Verderben: Die Auslöschung der Stadt Theramore geht etwa auf seine Kappe, genau wie der Krieg auf Pandaria. Auf Kritiker wie Troll-Anführer Vol'jin hetzt er Mordkommandos, später lässt er sich sogar vom Herz des Alten Gottes Y'Shaarj verführen. Kein Wunder, dass die Horde irgendwann offen rebelliert und ihre eigene Hauptstadt Orgrimmar angreift, um Garrosh zu stoppen.
3. Illidan Sturmgrimm
Illidan, der selbsternannte Fürst der Scherbenwelt, Meister der Illidari und des Schwarzen Tempels, trägt seinen Beinamen Verräter zurecht. Mehrfach wechselte er die Seiten und führte dabei auch seinen Bruder Malfurion hinters Licht. Sein Ziel war dabei eigentlich ehrenwert: die Bekämpfung der Brennenden Legion. Doch seine Mittel brachten Azeroth mehr als einmal in Gefahr, ein 10.000 Jahre andauernder Gefängnisaufenthalt sowie die fast tödliche Niederlage in The Burning Crusade waren seine Strafen. Ob sich die Spieler jetzt in WoW: Legion auf Illidan verlassen können? Wir hoffen das Beste – und befürchten das Schlimmste!
4. Gul'dan
Während Garrosh Höllschrei bei all seinen Taten stets das Volk der Orcs im Blick hatte, ging es Gul'dan nur um eines: Macht. Darum tat er sich mit Kil'jaeden zusammen und willigte nur zu gerne ein, die Orcs mit dem Blut von Mannoroth in Sklaven der Legion zu verwandeln. Der anschließende Krieg in Azeroth ist sein Werk, genau wie die derzeit in Legion stattfindende Invasion der Verheerten Inseln. Immerhin konnten die WoW-Spieler ihm in der Nachtfestung endlich das Handwerk legen. Genug Schaden für zwei Leben hat er allemal angerichtet.
5. Königin Azshara
Königin Azshara ist nicht nur die mächtigste Magierin der Hochgeborenen, sondern auch die Anführerin der Naga. Bisher operiert sie aus dem Verborgenen heraus, die Fischwesen haben gefühlt überall ihre schuppigen Finger im Spiel. In The Burning Crusade arbeitete Azsharas Dienerin Lady Vashj etwa mit Illidan zusammen, in Cataclysm vernichtete die Königin den Elementarfürsten Neptulon und beschwor so den Krieg in Vashj'ir herauf. Sollte sie sich irgendwann persönlich um die Eroberung von Azeroth kümmern, müssen sich Horde und Allianz warm anziehen.
6. Arthas – der Lichkönig
In Warcraft 3 sowie dem Addon Frozen Throne haben wir die Verwandlung von Arthas Menethil zum Lichkönig verfolgt. In Wrath of the Lich King durften wir den Anführer der Geißel dann selbst zur finalen Schlacht bitten. Jetzt sitzt Bolvar Fordragon als neuer Lichkönig auf dem Frostthron und alle WoW-Fans warten nur darauf, dass auch er seine Finger von Nordend aus nach Azeroth ausstreckt... oder dass Arthas seinen Platz in der Eiskronenzitadelle zurückerobert. So oder so: Der Lichkönig wird in WoW noch eine Rolle spielen!
7. Todesschwinge
Einst war Neltharion als weiser und geschätzter Anführer des schwarzen Drachenschwarms bekannt. Doch dann muss er bei seiner Arbeit als Erdenwächter Kontakt mit den Alten Göttern gehabt haben, die ihm nach und nach den Wahnsinn sowie den Hass auf die anderen Drachenaspekte einflüsterten. Das Ergebnis in aller Kürze: Aus Neltharion wurde Todesschwinge, der das Antlitz von Azeroth mit seinem Kataklysmus für alle Zeiten verändert hat. Er selbst konnte zwar am Ende von WoW: Cataclysm besiegt werden, doch sorgt nun sein Sohn Furorion für einigen Ärger.
8. Sargeras
Sargeras ist der oberste Kommandant der Brennenden Legion. Sein Ziel: die Vernichtung von Azeroth! Auf die Art will er verhindern, dass die Fürsten der Leere sein Universum betreten. Aus diesem Grund wurde er selbst zum Verräter und Vernichter der Titanen. Jede Aktion der Dämonenbrut fällt auf ihn zurück, er könnte es sein, dem die WoW-Spieler in Patch 7.3 auf dem Planeten Argus entgegentreten werden.
9. Die Alten Götter
Die Alten Götter sind die Diener der Leerenfürsten und haben in einer Zeit voller Chaos und Wahnsinn über Azeroth geherrscht. Doch ist das lange her, zwischenzeitlich wurde Y'Shaarj wurde von den Titanen vernichtet und C'Thun beziehungsweise Yogg-Saron von den Spielern verprügelt. Bleibt also noch N'Zoth übrig, dessen Aufenthaltsort derzeit unbekannt ist. Das hält ihn leider nicht davon ab, jede Menge Unheil zu stiften. Die Verderbnis des Smaragdgrünen Traums soll genauso sein Werk sein wie die Gehirnwäsche von Todesschwinge.
10. Die Fürsten der Leere
In den WoW-Chroniken werden die Fürsten der Leere als das ultimative Böse beschrieben. Die Schattenwesen haben ihre Diener, die Alten Götter, ausgesandt, um die beseelten Welten zu verderben. Auf die Art wollen sie den Dunklen Titanen erwecken, der ihnen dann den Weg ins Universum bereitet. Sollte ihnen das gelingen, bleibt den Helden Azeroths wohl nur noch ein langer Besuch beim Geistheiler.








