Call of Duty Vanguard macht im Multiplayer eine sehr gute Figur
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Diese 5 Besonderheiten heben Vanguard von seinen COD-Vorgängern ab

Call of Duty ist nicht nur eine in der Gamingwelt fest manifestierte Reihe, die jährlich erscheinenden Titel erfinden sich in einigen Bereichen immer wieder neu.
Autor: Fabian Sieroka
3 min readveröffentlicht am
Der ewige Wettstreit zwischen CoD und Battlefield geht in diesem Jahr mit Vanguard und BF 2042 in die nächste Runde. Dabei sind die beiden Games so unterschiedlich wie sie nur sein können. Doch wodurch unterscheidet sich Vanguard von Cold War und Modern Warfare?
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Die Geschichte

Während sich die meisten Fans der Reihe wohl als erstes auf den Multiplayer stürzen, ist auch der Storymodus einen Blick wert. Dieser besticht in Vanguard mit beinharten Schicksalen der Protagonisten, Schauplätzen des 2. Weltkriegs und einer immersiven Erfahrung, wie sie Call of Duty eigentlich noch nie vollbracht hat.
Ohne Waffe auf dem Schlachtfeld stranden, den Scheinwerfern des Feindes gekonnt ausweichen und immer wieder Explosionen in der Ferne. All das gemeinsam mit einem extrem guten Sounddesign und überzeugenden Lichteffekten ziehen den Spieler in die Welt der 30er und 40er Jahre.
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Maps, Maps, Maps

Cold War startete mit einer sehr kleinen Auswahl an spielbaren Karten in sein Call of Duty Jahr und hatte damit ein riesiges Problem: Langeweile. Wer in drei Stunden Spielzeit zehn Mal oder noch öfter in Moskau landet, hat wenig Motivation eine vierte dranzuhängen.
Vanguard hingegen wartet mit satten 16 Gebieten auf, die erkundet und erobert werden wollen. Das sorgt für reichlich Abwechslung und hält das Feuer am Leben, auf jeder Map die besten Spots herauszufinden. Dabei überzeugt das Game mit einer guten Mischung aus klassischen Karten und neuen, die in einer modernen Optik in Ansätzen ähnliche Effekte auf den Spieler haben können wie der Storymodus.
Die Anzahl und das Design der Karten überzeugen bei Vanguard
Die Anzahl und das Design der Karten überzeugen bei Vanguard
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Welches Level ist dein Operator?

Ganze zwölf spielbare Charaktere bringt der neueste Ableger der Reihe mit und ändert prompt das System. Die Operator leveln jetzt ebenfalls mit und schalten so ihre Standardskins frei, die unabhängig von Shop-Bundles existieren. Zwar dauert dieser Prozess ähnlich wie bei den Waffen gefühlt etwas lange, ist aber dennoch ein nettes Extra.
Zudem hat jeder Operator eine Lieblingswaffe, die zusätzliche Erfahrungspunkte für sich und die Persona bringt, sollten sie im Multiplayer kombiniert werden. Wenn Du es schaffst, alle zwölf auf Stufe 20 zu bringen, erhältst du außerdem eine besondere einheitliche Optik für diese.
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Bestimme die Geschwindigkeit

Die üblichen Spielmodi wie Herrschaft, Stellung und Co. sind natürlich enthalten – allerdings mit einem Twist. Vanguard bietet die Wahl zwischen taktischem, Ansturm- und Blitz-Pacing, was in erster Linie die Anzahl der Spieler in einem Match vorgibt.
Taktisch geprägtes Sechs-gegen-sechs in klassischer Call of Duty-Manier ist dein Ding? Oder soll es ein chaotischer Schlagabtausch in Blitz-Geschwindigkeit mit zwölf Teilnehmern pro Team sein? Du hast die Wahl! Entsprechende Filter sorgen dafür, dass bereits in der Suche nicht gewollte Modi und Pacings ausgeschlossen werden können.
Wie ihr euch am besten durch den Multiplayer navigiert, zeigt euch Red Bull Athlet Gotaga in diesem Gameplay.
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Gib mir Deine Stimme

In den zahlreichen Vorgängern wurde zumeist ein MVP bestimmt, also der Spieler, der im gesamten Match am besten performt hat und sich eine kleine Extra-Auszeichnung verdient hat. Vanguard verändert den Ansatz und lässt einen Team-MVP wählen.
Anhand von Punktzahl, K/D oder anderen Statistiken schlägt das Game am Ende einer Runde drei Spieler vor, die sich selbst und von den verbliebenen in einer demokratischen Wahl Wertschätzung ausdrücken können. Das System bekommt sogar eine lustige Note, wenn man mit mehreren Freunden gemeinsam in einer Party spielt. Warum nicht mal den vermeintlich schlechtesten MVP-Kandidaten geschlossen wählen?