Bike
Die schwedische Athletin Ida Jansson weiß, wie man in die Pedale tritt. Ihre Ausdauer und Kraft haben ihr bereits einige Siege beschert. Aber was ist ihr Geheimnis? Sie setzt auf Intervall-Training – eine großartige Möglichkeit, um Kraft, Ausdauer und Fitness zu steigern.
Wir haben bei Jansson noch einmal genauer nachgefragt und sie um ihre besten Tipps gebeten, mit denen du deine Performance verbesserst und dich als Rider weiterentwickelst.
1. Intervall-Training
Warum: Intervall-Training eignet sich für jede MTB-Disziplin. Du powerst dich aus und steigerst zugleich deine Fitness, deine Ausdauer und deine Kraft. Aber nicht nur das; auch dein Geist entwickelt sich weiter, da du dich ständig an deine Grenzen pushen musst.
Idas Tipp: Es ist wichtig, verschiedene Arten von Intervallen ins Training zu integrieren, um alle Aspekte des Mountainbikings miteinzubeziehen. Abfahrten, Climbs und technische Passagen bieten dir dazu eine gute Varietät, die dich sowohl in deiner Performance, als auch in deiner Technik weiterbringt.
2. Regeneration
Warum: Die Regeneration ist genauso wichtig wie die Trainings-Sessions selbst. Die Qualität einer Session ist nicht nur davon abhängig, wie hart und effizient du trainierst, sondern auch, wie du davor und danach isst und schläfst.
Idas Tipp: Es muss nicht komplizierter sein, als sich genug Schlaf zu gönnen und gut und regelmäßig zu essen. Und vergiss auch nicht, genug Wasser zu trinken!
3. Distanz
Warum: Es gibt ausführliche und komplizierte Erklärungen dafür, warum längere Distanzen wichtig sind und was sie mit deinem Körper machen. Um es aber einfach zu halten: Sessions, in denen du viele Kilometer hinter dich bringst, eignen sich hervorragend dazu, die Ausdauer zu steigern und deinem Körper beizubringen, auch über längere Zeit hart zu arbeiten.
Idas Tipp: Viele Stunden im Sattel mögen nicht für alle etwas sein, solltest du also Probleme damit haben, kannst du deine Sessions wie richtige Abenteuer-Trips angehen. Vor kurzem bin ich etwa von meiner Heimatstadt Falun zu meinen Großeltern in Eskilstuna gefahren – das sind etwa 200 Kilometer. Das hat mir definitiv Motivation gegeben und das Ganze sehr viel unterhaltsamer gemacht!
4. Bike-Skills
Warum: Auch wenn du bereits ein starker und explosiver Climber bist, solltest du dennoch an deinen MTB-Skills arbeiten, um dich als Rider weiterzuentwickeln. Damit ist es auch wichtig, weniger intensive Sessions in dein Training zu integrieren.
Idas Tipp: Bike-Skills zu trainieren, bedeutet nicht zwingend, viele Jumps und Drops zu fahren, sondern auch an grundlegenden Dingen zu arbeiten; etwa an deiner Sitzposition, wie du deine Bremsen richtig einsetzt und wie du effizient Kurven fährst.
5. Kraft
Warum: Wie in jedem anderen Sport, musst du einen starken, flexiblen Körper mitbringen, um hart trainieren zu können und das Verletzungsrisiko zu minimieren. Damit ist es wichtig, ein, zwei Krafttrainingssessions in deinen Trainingsplan einzubauen.
Idas Tipp: Mach es nicht kompliziert – grundlegende Übungen mit Gewichten bringen dich schon weiter. Außerdem solltest du an deiner Körperstabilität arbeiten, da sie deinen Rücken stärkt und du damit auch unnötige Rückenschmerzen vermeidest.
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