Jurassic World Alive - Artwork

Jurassic World: Alive - Die besten Tipps für Dino-Jäger

© Universal Studios / Ludia

Mit diesen Kniffen seid ihr beim Sammeln und Kämpfen klar im Vorteil

Mehr als eine Million Downloads in weniger als zwei Wochen. Der „Pokémon Go“-Konkurrent „Jurassic World: Alive“ hat einen mehr als soliden Start hingelegt. Grund genug, der mobilen Dino-Jagd ein kleines Tipps-Special zu widmen.

Tipps, um Dinos schnell aufzustöbern

Genau wie bei „Pokémon Go“ ist auch bei „Jurassic World: Alive“ viel Laufarbeit gefragt, um Dinos auf der Karte zu begegnen und Nachschub-Stopps abzugrasen. Um dieses Prozedere zu verkürzen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wer in einer größeren Stadt lebt und ohnehin über eine Tages-, Wochen- oder Monatskarte seines Verkehrsverbunds verfügt, kann sich zum Beispiel einfach mal ein oder zwei Stunden in den Bus oder in die Straßenbahn setzen und die Gegend „abgrasen“. Vorteil hier: Im Gegensatz zur U-Bahn habt ihr meist guten GPS-Empfang. Bei eher zähem Verkehrsaufkommen hält sich eure Bewegungsgeschwindigkeit zudem in Grenzen, wodurch das Spiel weniger Warnmeldungen ausgibt. Plus: An Haltestelle besteht in der Regel die Möglichkeit, eine Jagdsequenz zu starten.
In der Tram oder im Bus wird die Dinojagd zum Kinderspiel
In der Tram oder im Bus wird die Dinojagd zum Kinderspiel
In öffentlichen Parks hingegen - wo häufig zeitexklusive Events stattfinden - seid ihr in der Regel mit dem Fahrrad am schnellsten. Doch egal ob ihr nun mit dem Bus, der Tram, dem Radl oder zu Fuß auf die Pirsch geht: Vergesst nicht nach besonders seltenen Dinos Ausschau zu halten. Diese erkennt ihr durch einen bläulich schimmernden Kreis unterhalb ihrer Position.

Tipps für Drohnen-Piloten

Während ihr in „Pokémon Go“ Pokébälle möglichst präzise auf herumwuselnde Taschenmonster schleudert, geht es in den Kämpfen von „Jurassic World Alive“ darum, mit einer fliegenden Drohne Pfeile auf einen am Boden umherlaufenden Dinosaurier zu schießen. Auf diese Weise extrahiert ihr DNA, die später dazu dient, eben diesen Saurier zu klonen und aufzuleveln. Die Schwierigkeit dabei: Um einem Saurier möglichst viel DNA zu entnehmen, müsst ihr ihn möglichst präzise treffen – was mit den folgenden Tipps jedoch kein Problem sein sollte...
  • Nehmt euch für den ersten Schuss so viel Zeit wie ihr braucht. Hier nämlich läuft im Hintergrund noch kein Timer und der Dino verharrt vergleichsweise ruhig an Ort und Stelle. Ihr könnt das Fadenkreuz der Drohne also ganz genau auf der Zielmarkierung ausrichten und erst dann den Finger vom Display nehmen, um den Pfeil abzufeuern. Ob ihr ins Schwarze getroffen habt, verrät der Hinweis „direkter Treffer“. Doch Obacht: Manche Dinos wie beispielsweise der Gorgosaurus wackeln selbst dann leicht hin und her, wenn sie noch nicht attackiert wurden.
  • Im Anschluss wird es schwieriger, denn nun beginnt der Dinosaurier davonzulaufen. Erschwerend kommt hinzu, dass der Ladestand eures Drohnen-Akkus von nun an kontinuierlich nachlässt – bis euch irgendwann der Saft ausgeht und das Jagdspiel endet. Unser Tipp: Konzentriert euch beim zweiten Schuss darauf, den Randbereich der inneren, kreisförmigen Zielmarkierung zu treffen. Hektisch Zielen bringt übrigens gar nichts. Vielmehr gilt: In der Ruhe liegt die Kraft.
  • Wurde der Dino bereits zweimal getroffen, nimmt er in der Regel an Geschwindigkeit auf, um zu flüchten. Versucht nun seine Richtung zu antizipieren und visiert dabei den äußeren Ring der Zielmarkierung an.
In der Ruhe liegt die Kraft - das wohl wichtigste Motto beim Zielen
In der Ruhe liegt die Kraft - das wohl wichtigste Motto beim Zielen

Weitere Tipps für DNA-Jäger

  • Spätestens nach Treffer Numero drei hat der Dino bereits ein ordentliches Tempo drauf. Um jetzt noch weitere Direkttreffer zu landen, solltet ihr seine Laufrichtung genau im Auge behalten und auf einen Punkt auf der antizipierten Laufbahn zielen, der sich leicht außerhalb des zweiten Zielrings befindet.
  • Kurz bevor der Akku eurer Drohne den Geist aufgibt, solltet ihr keine Zeit verschwenden und schnellstmöglich noch einen letzten Pfeil abschießen. Der mag dann vielleicht nicht mehr 100% treffen, extrahiert in der Regel aber trotzdem noch etwas wertvolle DNA.
  • Spielt die Drohnen-Sequenzen immer im Stehen und nie beim Laufen. Auf diese Weise habt ihr die meiste Ruhe und Kontrolle mit dem Finger, verwackelt nicht und erhöht eure Chancen, direkte Treffer zu landen.
  • Wer bestimmte Sauriertypen immer wieder jagt, sollte sich nicht nur die möglichen Trefferpunkte einprägen, sondern auch die Reihenfolge, in welcher sie getroffen werden müssen. Bei einem Megalosaurus zum Beispiel muss man in der Regel zunächst den Hals treffen, dann den Kopf, dann einen Punkt am Schweif und schließlich einen Punkt am Rücken - danach beginnt die Sequenz wieder am Hals. Hat man dieses Muster für jeden Dino erst einmal durchschaut, fällt das Zielen noch leichter.
Epische Dinos wie dieser T-Rex sind besonders schwierig zu fangen
Epische Dinos wie dieser T-Rex sind besonders schwierig zu fangen
  • Je höher die Seltenheitsstufe eines Sauriers, desto kleiner der zu treffende Zielmarkierungs-Kreis. Bei Sauriern der höchsten Seltenheitsstufe entspricht die Zielpunkt-Sequenz zudem oft nicht dem, was man sich vorher mühsam eingeprägt hat. Speziell hier gilt: Übung macht den Meister.
  • Ein weiterer Aspekt, den ihr nicht außer Acht lassen solltet, ist die Kapazität eurer Akkuzellen. Sie fällt niedriger aus, wenn der Dino auf der Karte weit entfernt ist und die Drohne weiter fliegen muss, um ihn zu erreichen. Seid ihr dagegen nah dran an einem Dino, steht euch etwas mehr Flugzeit zur Verfügung. Speziell bei der Jagd nach besonders seltenen Dinos solltet ihr euch also immer möglichst nah heranpirschen, bevor ihr die Jagd-Sequenz einleitet.
  • Versucht die Drohne zum Test auch mal mit dem Zeigefinger (und nicht wie sonst mit dem Daumen) zu steuern. Erhöht sich dadurch eure Präzision, sollte dies eure bevorzugte Steuerungsmethode werden.
Der Sprungangriff des Velociraptor zählt zu den besten Attacken im Spiel
Der Sprungangriff des Velociraptor zählt zu den besten Attacken im Spiel

Tipps für den Kampf

Bevor ihr in klassischen Arena-Kämpfen gegen andere menschliche Spieler antreten dürft, müsst ihr euch zunächst im Besitz von mindestens vier Dinos befinden und mit diesen zwei Tutorialkämpfe meistern. Ist diese Hürde genommen, geht’s ans Eingemachte. Die Regeln? Denkbar einfach:
Aus den in der Rubrik „Mein Team“ gelisteten Kreaturen wählen die Matchmaking-Algorithmen für jeden Teilnehmer vier Saurier aus, die sich dann in einem rundenbasierten Kampf duellieren – und zwar so lange, bis drei Dinos eines Spielers zu Boden gehen. Gegen welchen Spieler ihr antretet, bestimmt das Matchmaking aufgrund der Trophäenzahl, die bei den Kontrahenten im Optimalfall gleich ausfällt.
Das "Schneller"-Symbol zeigt an, welcher Dino zuerst angreift
Das "Schneller"-Symbol zeigt an, welcher Dino zuerst angreift
Ob ihr aus einem Kampf als Sieger hervorgeht, hängt von vielen Faktoren ab – allem voran natürlich einer guten Taktik. Folgendes solltet ihr in jedem Fall beachten:
  • Schon in der Startphase des Kampfes könnt ihr euch einen Vorteil verschaffen, indem ihr den zuerst antretenden Saurier mit viel Bedacht auswählt. Unsere Empfehlung: Selektiert eine Kreatur mit hoher Geschwindigkeit und starken Angriffen. Das wohl beste Beispiel hierfür ist der Velociraptor. Etwas aufgelevelt zieht er vielen Gegnern meist schon beim allerersten Angriff einen Großteil der Lebensenergie ab. Weil der Velociraptor außerdem über sehr hohe Schnelligkeitswerte verfügt, darf er in der Regel zuerst angreifen. Die Folge: Attackiert ihr euren Feind mit dem mächtigen Sprungangriff (richtet doppelt Schaden an), hat dieser in der Mehrzahl der Fälle keine Chance und verliert umgehend seinen ersten Kämpfer.
  • Versucht die Stärken und Schwächen eures Gegners herauszufinden und passt eure Vorgehensweise dann gezielt darauf an. Dazu einfach im Kampf kurz auf den gerade aktiven Saurier des Gegners tippen, woraufhin dessen Statistiken erscheinen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Kenntnis der zahlreichen Statuseffekte. Was genau sie bedeuten, möchten wir im folgenden Absatz noch einmal aufschlüsseln.

Statuseffekte in der Übersicht

Negative StatuseffekteHeißt im Klartext
BetäubenIst ein Dino betäubt, kann er nicht angreifen, sondern lediglich ausgewechselt werden.
Geschwindigkeit verringernReduziert die Geschwindigkeit des Dinos, wodurch seine Chance sinkt, als erster anzugreifen.
Keine krit. ChanceVerhindert, dass euch ein kritischer Treffer gelingt.
Schaden über ZeitEuer Saurier nimmt kontinuierlich Schaden, selbst wenn er über einen Schutzschild verfügt.
Tausch unmöglichEin Auswechseln eures Sauriers ist nicht gestattet.
VerwundbarDer Schaden des Betroffenen erhöht sich um 25 Prozent.

Positive StatuseffekteHeißt im Klartext
Krit. Treffer erhöhenSteigert die Wahrscheinlichkeit, dass eure Kreatur einen kritischen Treffer landet.
PanzerEuer Dino aktiviert eine Art Schutzschild, welches vor gegnerischen Angriffen schützt.
Geschwindigkeit erhöhenVerbessert die Geschwindigkeit eures Dinos, was dazu führen kann, dass er zuerst angreifen darf.
Schaden erhöhenPeppt den Angriffswert eures Dinos auf, wodurch er mehr Schaden anrichtet.
UnbesiegbarDie nächste Attacke des Gegners läuft ins Leere.
UnsichtbarEs besteht eine 50-prozentige Chance, dass eure Kreatur nicht verletzt wird. Zudem verursacht ihr beim nächsten Angriff dreimal so viel Schaden.

Weitere EffekteHeißt im Klartext
Automatischer TauschDer aktuelle Saurier wird gegen einen Saurier von der Ersatzbank getauscht.
Positive Effekte entfernenEntfernt die positiven Effekte des Ziels.
ReinigenEntfernt alle negativen Effekte.
RegenerierenFüllt die Lebensenergie eures Sauriers komplett auf.
Tausch erzwingenZwingt den Feind, seinen gerade aktiven Saurier auszuwechseln.
Zuerst handelnEuer Saurier ist in dieser Runde zuerst am Drücker.
Ob ein Statuseffekt wirkt, wird in der Regel durch Glüheffekte angezeigt
Ob ein Statuseffekt wirkt, wird in der Regel durch Glüheffekte angezeigt

Weitere Tipps für Profi-Kämpfer

  • Dinosaurier-Wechsel mitten im Kampf sollten wohl überlegt sein. Denn ein Wechsel wird wie ein normaler Zug gewertet und führt dazu, dass ihr in dieser Runde nicht mehr angreifen könnt – euer Gegner dagegen schon.
  • Achtet darauf, dass sich in der „Mein Team“ Rubrik viele unterschiedliche Dinos befinden. Starke Angreifer sind demnach genauso wichtig wie dickhäutige Verteidiger. Stimmt die Mischung, stehen euch im Kampf deutlich mehr Möglichkeiten zur Verfügung, auf unterschiedliche Bedrohungen zu reagieren.
  • Geschwindigkeit ist extrem wichtig, da schnellere Dinos in „Jurassic World: Alive“ immer zuerst angreifen – und somit die höhere Chance haben, den Feind direkt mit einem Schlag von der Matte zu fegen oder zumindest schwer zu verwunden. Ob ein Dino über einen Geschwindigkeitsvorteil verfügt, signalisiert das Spiel durch einen gelben Pfeil mit der Aufschrift "Schneller".
  • Hat ein Gegner nur noch wenig Lebensenergie, solltet ihr ihn mit der schwächeren Attacke in die ewigen Jagdgründe schicken. Vorteil: Eure starke Attacke wird auf diese Weise aufgeladen bzw. gar nicht erst verbraucht und steht euch dann direkt in der nächsten Runde des Kampfes zur Verfügung.
  • Ist euer gerade aktiver Dino stark angeschlagen, kann es situationsbedingt Sinn machen, ihn trotzdem weiter kämpfen zu lassen. Das gilt insbesondere dann, wenn ihr noch mindestens einen guten Kämpfer in Reserve habt und der Feind nur noch über ein oder zwei Saurier verfügt, die selbst schon angeschlagen sind.
  • Müsst ihr auswechseln, dann am besten hin zu einem Dino mit hoher Panzerung, um dem bevorstehenden Angriff nicht schutzlos ausgeliefert zu sein. Hat der feindliche Dino einen Geschwindigkeitsvorteil, solltet ihr zudem versuchen, diesen zu neutralisieren, indem ihr den Gegner betäubt oder seine Geschwindigkeit verringert.
  • Am Ende eines erfolgreich ausgefochtenen Kampfes werdet ihr jeweils mit einem Brutkasten belohnt. Diesen legt das Spiel dann in einem der insgesamt vier Brutkasten-Slots ab. Doch Vorsicht: Sind alle Brutkasten-Slots belegt, könnt ihr keine weiteren Brustkästen sammeln. Um dem entgegenzuwirken, müsst ihr entweder solange abwarten bis ein Brutkasten geöffnet werden kann. Oder aber ihr wendet ein paar Dollar auf, um einen bereits gesammelten Brutkasten direkt zu öffnen. Benötigt ein Brutkasten nur noch wenig Inkubationszeit, besteht alternativ auch die Möglichkeit, einen kurzen Werbeclip anzusehen und den Kasten auf diese Weise zu öffnen.
  • Ganz wichtig: Wird die „Jurassic World: Alive“ App mitten in einem Kampf geschlossen bzw. verliert sie über einen längeren Zeitraum die Internetverbindung, geht der Sieg an euren Gegner – und ihr verliert bereits ergatterte Trophäen. In Kämpfen hektisch zwischen Apps zu wechseln, solltet ihr daher tunlichst unterlassen. Gleiches gilt für Kämpfe in Bereichen mit schwachem Daten-Empfang. Hier ist die Gefahr einfach zu groß, dass die Verbindung abbricht.
Dollars im Schnellverfahren gibt's über die Offerwall
Dollars im Schnellverfahren gibt's über die Offerwall

Über Umwege an Dollars gelangen

Wie bei vielen anderen Free-2-Play-Spiele auch, müsst ihr bei „Jurassic World: Alive“ darauf warten, bis bestimmte Dinge verfügbar werden. Brutkästen zum Beispiel benötigen oft drei oder mehr Stunden bis sie geöffnet werden können. Abkürzen könnt ihr das Ganze, wenn ihr die Spielwährung Dollar investiert. Letztere könnt ihr euch mühsam erspielen respektive im Tausch gegen hohe Echtgeld-Beträge kaufen. Oder aber ihr nutzt die Funktion „Dollars verdienen“, welche sich im Menüpunkt „Markt“ im Abschnitt „Dollars“ versteckt. Die Idee bei "Dollars verdienen": Wenn ihr bestimmte Anwendungen aus dem App-Store installiert, belohnt euch „Jurassic World: Alive“ dafür mit einer überschaubaren Menge an Dollars. Soll die Belohnung höher ausfallen, müsst ihr in vorgegeben Apps zudem bestimmte Dinge erreichen, beispielsweise euren Helden bis zu einem gewissen Grad aufleveln und dergleichen mehr. Der Ansatz ist sicherlich nicht jedermanns Sache, kann aber für Enthusiasten mit Dollar-Engpässen durchaus Sinn machen.