Gaming
Egal ob kleine Kult-Arcades wie die A-Cho in Kyoto, die Mikado in Tokyo oder große Ketten wie die Taito Station - Spielhallen gehören in Japan nach wie vor zur Gaming-Kultur.
Oft sind die Arcades thematisch sortiert. Entweder über mehrere Stockwerke oder Bereiche innerhalb einer Etage. Rennspiele, Fighting Games, Rhythmus-Spiele… für jeden ist etwas dabei. Wer in dem Meer aus unterschiedlichen Titeln hervorstechen möchte, braucht eine zugkräftige Lizenz oder ein cooles Controller-Gimmick. Gerade bei Rhythmus-Spielen gibt es hier einige aktuelle Kandidaten, mit besonders einzigartigen Eingabemethoden. Leider wird dies die folgenden Spiele auch davon abhalten jemals auf Konsolen, oder dem PC zu erscheinen.
Maimai DX
Das Arcade-Cabinet von Maimai DX lässt sich vom Look her am ehesten als eine Waschmaschine beschreiben. Den Spieler begrüßt ein großer, runder Bildschirm an dessen Rand acht Buttons angebracht sind. Diese müssen auf Kommando zum Beat der Musik gedrückt werden. Doch das ist noch nicht alles. Der Bildschirm reagiert auf Berührung. Bei mehreren Aktionen müssen Punkte angetippt oder Formen per Hand gezeichnet werden. Viele japanische Spieler nutzen darum für Spiele dieser Art Handschuhe, um schneller über Knöpfe und Bildschirm rutschen zu können.
Gunslinger Stratos
Mit seinem Release im Jahr 2012 stellte Gunslinger Stratos die nächste Stufe der Lightgun-Shooter dar. Anstatt auf Schienen durch Level zu fahren und auf Ziele zu feuern, wirft euch dieser Titel in eine Multiplayer Battle Arena. Der Clou dabei ist der Controller. Die beiden Handfeuerwaffen lassen sich in unterschiedlichen Konfigurationen zusammen stecken, um einen jeweils anderen Feuermodus zu aktivieren.
O.N.G.E.K.I
Auf den ersten Blick weiß man ersten Blick gar nicht wo man bei O.N.G.E.K.I seine Hände hinpacken soll. Das Cab bietet zwei Sets aus drei Buttons, dazwischen einen Kipphebel und zwei große Push-Buttons an den Wänden der Kabine. Bei diesem Rhythmus-Game steuert ihr ein Team aus drei Magical Girls im Kampf gegen ihre Kontrahenten. Dabei müssen Noten mit den unterschiedlichen Knöpfen getroffen und Hindernissen mit dem Hebel ausgewichen werden. Seid ihr erfolgreich, könnt ihr neue Charaktere freischalten und euch diese auch als Sammelkarte ausdrucken.
Starwing Paradox
Bei Starwing Paradox erwartet euch leider kein Fox McCloud. Dafür das momentan angesagteste Sit-In-Cab in Japan. Der Titel ist ein Mech-Game das über Pedale und Joysticks gespielt wird. Dabei fühlt ihr euch durch Force Feedback und mehrere Displays so, als würdet ihr wirklich im Cockpit eines Kampfroboters sitzen. Im Vergleich zum immer noch beliebten Klassiker Gundam EX Versus, welches mit regulären Arcade-Sticks gespielt wird, seid ihr in Starwing Paradox mit bis zu 15 weiteren Piloten auf dem Schlachtfeld.
Jubeat
Ein Spiel das mit dem Design seines Automaten sofort auffällt ist Jubeat. Der Würfel hat auf einer Seite eine Paneel aus vier mal vier Buttons, in denen sich Bildschirme befinden. Diese füllen sich im Rhythmus der Musik mit Lichtern und müssen gedrückt werden oder gehalten werden. Zwar ist das Gameplay nicht extrem ungewöhnlich, die Aufmachung des Cabs mit seinen 16 Mini-Screens ist aber auf jeden Fall besonders.
Cho Chabudai Gaeshi!
Wir alle kennen es: Das mentale Bild des “Table Flips”. Wenn der Zorn hoch kocht und man am liebsten den Tisch vor einem umwerfen würde. Egal was sich gerade darauf befindet. Cho Chabudai Gaeshi! lässt diese Fantasie werden. Der Controller dieses Arcade-Games ist ein kleiner Tisch. Mit energischen Schlägen müsst ihr je nach Szenario Zorn aufbauen, nur um zum richtigen Zeitpunkt den Tisch durch die Gegend zu werfen und möglichst viel Schaden anzurichten.
WACCA
WACCA erinnert von der Aufmachung an einen übergroßen Lautsprecher. Die gesamte “Membran” ist mit Touch-Paneelen ausgestattet. Wie bei anderen Musikspielen auf der Liste gilt es diese dann mit passendem Timing zu berühren und Slides auszuführen. Der Besondere Clou ist dabei, dass sich das Gameplay in 360 Grad um den Bildschirm herum abspielt.
Chunithm
Auf den ersten Blick wirkt der Controller für Chunithm relativ konventionell. 16 Touch-Flächen bilden eine Art Keyboard auf der zur Musik Noten gedrückt oder Slides ausgeführt werden müssen. Allerdings sind in den Wänden des Kabinets Sensoren verbaut, welche die Höhe eurer Hände messen. An vielen Stellen müsst ihr also energisch eure Hand noch oben ziehen, gewisse Höhen halten oder zurück auf die Tasten hauen.