Eine Frau läuft in der Morgensonne durch einen Park im englischen Hampstead Heath.
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Laufsport

Die Geschichte des Laufens – von der Steinzeit bis heute

Das Laufen ist dem Menschen angeboren. Schon unsere Vorfahren taten es – beim Jagen und Sammeln. Heute dient es vor allem der Gesundheit und dem sportlichen Wettkampf.
Von: Henner Thies
11 min readUpdated on
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Laufen ist ein globales Phänomen – der Wings for Life World Run ist dafür das beste Beispiel. Doch woher kommt die Laufbegeisterung der Menschen? Warum laufen allein in Deutschland laut DLV über 20 Millionen Menschen regelmäßig? Wie kommt es, dass es heute weltweit unzählige Jedermann-Läufe, Marathons, Crossläufe, OCRs und Charity-Läufe gibt? Die Antwort liegt in unserer Geschichte, die auf das Engste mit dem Laufen verbunden ist.

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Laufmotivation à la Flo Neuschwander

In diesem Video gibt Ultrarunner Florian Neuschwander wertvolle Tipps zum Lauftraining für den Wings for Life World Run.

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Laufen in der Steinzeit – ein Jagdinstrument

Die Geschichte des Laufens ist so alt wie der Mensch selbst. Schon unsere Vorfahren waren auf das Laufen angewiesen, um ihr Überleben zu sichern. Erste Beweise dafür liefern Höhlenmalereien aus der Steinzeit, die Männer bei der Jagd zeigen.
Fun Fact: Experten gehen davon aus, dass Buschmänner aus der Kalahari bereits Vorläufer der heutigen Spikes nutzten, um sich im sandigen Boden besser und schneller fortzubewegen. Das legen Funde von Bastsandalen mit Dornenspikes und Ledersandalen mit schnabelförmigen Spitzen daran nahe.
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Laufen in der Antike – Multitool der Herrschenden

In den rund 2.000 Jahren bis zur Antike professionalisierte sich das Laufen vom bloßen Mittel der Nahrungsbeschaffung zum Multitool der Herrschenden. Pharaonen in Ägypten ließen Landvermesser die Grenzen ihres Reichs ablaufen. Alexander der Große begann auf seinen Feldzügen die eroberten Gebiete mithilfe von Schrittzählern zu kartographieren. Die Griechen ließen professionelle Läufer Botschaften aller Art überbringen und starteten so wohl den ersten Messenger Dienst.
Christian Schiester läuft während des Sail and Run Projekts in der östlichen Wüste Ägyptens am 1. Februar 2017 durch eine Wüste.

Christian Schiester auf den Spuren der Botenläufer im alten Ägypten...

© Harald Tauderer/Red Bull Content Pool

Der bis dato berühmteste Botenläufer dieser Zeit ist Pheidippides, auch Diomedon genannt. Der Legende nach lief er im Jahr 490 v. Vhr. rund 40 km von Marathon – wo die Griechen überraschend eine Schlacht gegen übermächtige Perser gewonnen hatten – nach Athen um dort den Sieg zu verkünden. Unmittelbar danach brach er vor Anstrengung zusammen und starb. Dieser Lauf des Pheidippides gilt als historische Basis für die heutige Marathon-Strecke von 42,195 km.

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Die ersten bekannten sportlichen Wettläufe fanden ebenfalls in Griechenland statt. Zuerst als Kampftraining, später auch als Teil der Olympischen Spiele der Antike. Dabei gab es schon bald drei Laufwettbewerbe: den Stadionlauf über 190 m, den Langlauf über 1.500 m und den Waffenlauf in voller Rüstung über rund 2.000 m.
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Laufen im Mittelalter – um Gottes Willen!

Auch im Mittelalter wurde gelaufen: Beim Pilgern, auf Kreuzzügen und bei Botenläufen. Allerdings verlor das Laufen zwischen dem 6. und 15. Jahrhundert deutlich an Ansehen. Denn Kirche und Christen lehnten jegliche körperliche Betätigung als Selbstzweck ab – dazu gehörten auch sportliche Wettkämpfe.
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Laufen in der Neuzeit – per pedes um die Welt

Ab dem späten 16. Jahrhundert erlebte das Laufen eine Wiedergeburt. Die Wiege des modernen Laufsports: England. Der Startschuss fällt mit den Sechstageläufen (am siebten Tag, am Sonntag, musste man ruhen), die ab dem 17. Jahrhundert beim Adel immer populärer werden. Parallel entwickelt sich – als Gegenbewegung zu den herrschaftlichen Fortbewegungsmitteln wie Kutsche, Pferd und Zweirad – der Pedestrianismus, also das Fußgängertum, dessen Anhänger sich einzig und allein auf die Fortbewegung auf ihren eigenen zwei Beinen stützen.
Ab dem 18. Jahrhundert wurden Langstreckenläufe immer beliebter, die zum Teil vergütet, und auf die stets gewettet wurde. Der bekannteste deutsche Pedestrianist aus dieser Zeit ist Fritz Käpernick. Er gewann 1881 das prestigeträchtige 600 km-Rennen von Berlin nach Wien, das er in drei Tage und 20 Stunden absolvierte.
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1896: Spyridon Louis hievt Laufen in die Moderne

1896 beginnt die Blütezeit des Laufsports. Mit den Olympischen Spielen der Moderne gewinnen Laufwettbewerbe international an Stellenwert und die heute gängigen Laufdistanzen werden immer populärer – vom 100-Meter-Sprintrennen bis zum Marathonlauf, der zuerst 38 km beträgt, ab 1900 40,2 km und seit 1908, aufgrund eines Wunsches aus dem englischen Königshaus, die den Start vom Fenster ihres Palasts sehen wollten, exakt 42,195 km misst.
Erster offizieller Sieger der Moderne über die Marathondistanz war der Grieche Spyridon Louis, ein Schafhirte und Soldat, der die 42 km am 10. April 1896 in 2:58:50 h lief.
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Laufen heute: Von Prefontaine bis Kipchoge

Mit der gesteigerten Aufmerksamkeit und der zunehmenden Spezialisierung der einzelnen Laufwettbewerbe rücken in den nächsten Jahrzehnten einzelne, besonders erfolgreiche Läufer:innen immer mehr in den Fokus, gewinnen an Einfluss und helfen gleichzeitig ihren Sport populärer zu machen. Einer der ersten echten Stars des Laufsports ist der US-amerikanische Langstreckenläufer Steve Prefontaine, der in den 1970er Jahre große Erfolge feiert.
„Wenn ich an Steve Prefontaine denke, hab‘ ich einen Typen vor Augen, der einfach sein Ding gemacht hat und gerannt ist, wie er Lust hatte“, schwärmt Ultrarunner Flo Neuschwander von seinem ersten Lauf-Idol. „Der ist immer Vollgas und mit seinem ganzen Herzen gerannt. Das fand ich beeindruckend. Er war ein echter Vorreiter, auch abseits des Laufens.“ Tragischerweise stirbt Prefontaine 1975 im Alter von 24 Jahren bei einem Autounfall.
Prefontaine und dessen damaliger Trainer Bill Bowerman haben außerdem maßgeblich dazu beigetragen, den Laufsport von der Tartanbahn auf die Straße zu bringen, indem sie halfen, aus der reinen Sportart einen Lifestyle zu machen. Die Idee dazu brachte Bowermann von einem Besuch in Neuseeland mit, wo Arthur Lydiard 1962 den ersten Jogging-Klub der Welt eröffnete. Zurück in den USA pushte Bowermann Laufen als Breitensport, gründete die Sportmarke Nike und produzierte die ersten modernen Laufschuhe für die breite Masse.
Ultra-Runner Florian Neuschwander beim Wings for Life World Run.

Florian Neuschwander beim Wings for Life World Run in München.

© Marcel Lämmerhirt dla Wings for Life World Run

Quotation
Mein größtes Idol Anfang der 90er war Haile Gebrselassie.
Dank Aushängeschildern wie Steve Prefontaine wollen in den 1970er und 80er Jahre nicht mehr nur ambitionierte Leichtathlet:innen laufen. Auch in Deutschland und dem Rest der Welt kommt die Laufbewegung an. Laufen ist in. Dies- und jenseits der Tartanbahnen internationaler Wettkämpfe.
„Je mehr Großereignisse ich geguckt habe, desto mehr Idole sind mir untergekommen“, erinnert sich Neuschwander. Damals selbst frisch im Laufverein und Feuer und Flamme fürs Laufen: „Mein größtes Idol Anfang der 90er war Haile Gebrselassie. Das war der erste Superstar-Langstreckenläufer. Er ist auch als Erster den Marathon in unter 2:04 Stunden gelaufen, in vergleichsweise rudimentären Schuhen!“ Neuschwander lacht: „Der war schon krass. Mittlerweile gibt es sehr viele wirklich gute Läufer:innen, aber früher war Haile ziemlich allein an der Spitze. Meinen ersten Rekord, den Saarland-Rekord, bin ich komplett im Haile-Outfit gerannt, 10.000 Meter auf der Bahn.“
Bis in die 2020er Jahre diversifiziert und professionalisiert sich der Laufsport rasant schnell. Bis in den Breitensport hinein: Heute gibt es Jedermann-Läufe, Marathons, Crossläufe, OCRs, und Charity-Läufe in fast jeder Stadt. Laufen ist ein globales Phänomen geworden – der Wings for Life World Run ist dafür das beste Beispiel.
„Wie sehr sich das Niveau über die Jahre gesteigert hat, merke ich an meinen alten Zeiten“, lacht Neuschwander: „Ich bin den Halbmarathon mal in 66 Minuten gelaufen und war damit Deutscher Vizemeister! Das laufen die Jungs heute easy als Trainingsläufchen. Die Leistungsdichte hat extrem zugenommen.“ Grund dafür sind wissenschaftlich optimierte Trainingsmethoden und Technologien. „Mittlerweile machen selbst ambitionierte Freizeitsportler Doppel-Threshold-Training nach norwegischem Vorbild, messen Laktate, haben Kohlehydratspeicherpflaster am Arm und laufen in Karbonschuhen“, so Neuschwander. Nichts wird mehr dem Zufall überlassen – schon gar nicht auf Top-Niveau.
Ultra-Runner Flo Neuschwander beim Laufen.

Flo Neuschwander mit Prefontaine-Tattoo auf dem Arm.

© Phil Pham / Red Bull Content Pool

Quotation
„Haile war der erste Kipchoge.“
So läuft der Kenianer Eliud Kipchoge den Berlin-Marathon im September 2022 in einer Weltrekordzeit von 2:01:09 Stunden. Im Rahmen der Ineos 1:59 Challenge, einem Laborrennen in Wien, ist er diese Distanz 2019 als erster Mensch bereits in unter zwei Stunden gerannt! „Was jetzt passiert catcht mich persönlich nicht mehr so extrem wie die Jungs von damals“, erklärt Neuschwander. „Klar ist es beeindruckend, was ein Eliud Kipchoge abreißt, oder was sein tragischerweise kürzlich verstorbener Landsmann Kelvin Kiptum in seinen jungen Jahren im Marathon geleistet hat, aber es stechen für mich wenige so raus, wie es damals ein Haile gemacht hat.“
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Frauen im Laufsport – eine lange, aber inspirierende Geschichte

Für Frauen war der Weg zur Gleichberechtigung im Laufsport mehr als ein Marathon – eher ein Ultralauf. Die Erste, die ihren Protest gegen den anhalten Ausschluss weiblicher Athletinnen bei Olympia und anderen Großveranstaltungen öffentlichkeitswirksam durchsetzte, war Stamatia Rovithi: Eine Woche vor Eröffnung der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 in Athen lief sie die 42 km von ihrer Heimatinsel Syros nach Athen in fünfeinhalb Stunden.
Beeindrucken ließ sich das Internationalen Olympischen Komitees (IOC) um den französischen Baron Pierre de Coubertin von Protestaktionen wie diesen anfangs allerdings nicht. Die Gleichstellung der Frau im Sport wurde stattdessen bis in die 1920er Jahre systematisch bekämpft.
Erst 1928 wurden Frauenwettbewerbe in der Leichtathletik olympisch. Großen Anteil daran hatte die Französin Alice Milliat. Mit immer neuen Anträgen und Protestaktionen erhöhte sie den Druck auf das IOC, bis dieses nachgeben musste. So richtete sie 1922 in Paris und 1926 in Göteborg beispielsweise „Weltspiele für Frauen“ aus. Mit Erfolg: Bei den Olympischen Spiele 1928 in Amsterdam 1928 traten erstmals Leichtathletinnen in diversen Disziplinen gegeneinander an.
Trotz Milliats Erfolgen, so richtig Fahrt nahmen Frauen im Laufsportn erst ins den späten 1960er und frühen 1970er Jahren auf. So auch in Deutschland. Es waren Frauen wie Ursula Blaschke-Berthold, die als erste deutsche Frau einen Marathon unter drei Stunden lief, und Irina Mikitenko, eine erfolgreiche Langstreckenläuferin, die das Laufen hierzulande maßgeblich prägten.
International gelangte Kathrine Switzer 1967 zu Weltruhm: Unter dem Synonym K. V. meldet sich Switzer incognito zum Boston-Marathon an, weil Frauen zu dem Lauf offiziell nicht zugelassen waren. Am Ende läuft sie trotz Behinderung durch den Rennleiter Jock Semple mit der Startnummer 261 ins Ziel, und wird so zur ersten Frau, die offiziell am Boston-Marathon teilnimmt.
Dabei ist Switzers Geschichte – wenn auch die wohl kurioseste – nur eine von vielen Heldinnen-Geschichten, die der Laufsport zu erzählen hat. Grund genug, die wichtigsten Meilensteine in der Geschichte der Frauen im Laufsport noch einmal aufzulisten.
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Meilensteine in der Geschichte der Frauen im Laufsport

  • 1896: Die siebenfache Mutter Stamatia Rovithi läuft die 42 Kilometer von Marathon nach Athen in fünfeinhalb Stunden.
  • 1926: Die Londonerin Violet Piercy beendet bei einem Sololauf in Chiswick als erste Frau einen Marathon in einer Zeit, die vom Leichtathletik-Weltverband anerkannt wurde: 3:40:22 Stunden.
  • 1928: Bei der Olympiade von Amsterdam gibt es erstmals eine Mittelstrecke für Frauen, die 800 Meter. Weil im Endlauf mehrere Läuferinnen zusammenbrechen, ist die Premiere auch gleich das vorläufige Ende.
  • 1948: Die Niederländerin Fanny Blankers-Koen gewinnt bei den Olympischen Spielen vier Goldmedaillen und stellt Weltrekorde im Weitsprung, Hochsprung, Sprint und Hürdenlauf auf – als 30-jähriger Mutter zweier Kinder.
  • 1954: Die britische Sportlerin Diane Leather ist die erste Frau, die die Meile unter fünf Minuten läuft, nur 23 Tage nachdem Roger Bannister die Vier-Minuten-Schwelle durchbrach.
  • 1959: Arlene Pieper wird als die erste Frau geführt, die in den USA erfolgreich einen Marathon finisht – den Pikes Peak Marathon.
  • 1960: Bei den Olympischen Spielen in Rom dürfen die Frauen wieder über die 800-Meter-Distanz antreten.
  • 1966: Die Amerikanerin Roberta Gibb finisht den Boston-Marathon (ohne Startnummer) in 3:21:40 Stunden. Sie versteckt sich vor dem Start im Gebüsch und läuft so inoffiziell als erste Frau beim Boston-Marathon mit.
  • 1967: Kathrine Switzer meldet sich als K. V. Switzer zum Boston-Marathon an und läuft – trotz Behinderung durch Rennleiter Jock Semple – mit der Startnummer 261 ins Ziel.
  • 1972: Erstmals zwei Mittelstreckendistanzen für Frauen bei Olympischen Spielen: 800 und 1500 Meter. Und auch bei den Marathons in Boston und New York heißt es: Start frei für die Frauen!
  • 1973: Christa Vahlensieck schafft in Waldniel in einem reinen Frauenrennen als erste Deutsche den Marathon unter drei Stunden (2:59:26).
  • 1974: Beim ersten Berlin-Marathon kommen elf Frauen ins Ziel, als erste Jutta von Haase in 3:22:01.
  • 1975: Christa Vahlensieck wird im Rahmen des Schwarzwald-Marathons zur ersten deutschen Marathon-Meisterin.
  • 1978: Nike lanciert mit dem Nike Waffle Racer den ersten speziell für Frauen konzipierten Laufschuh.
  • 1979: Die Norwegerin Grete Waitz bleibt in New York als erste Frau unter 2:30 Stunden (2:27:32).
  • 1984: Der Frauen-Marathon wird olympisch. Siegerin in Los Angeles: Joan Benoit Samuelson in 2:24:52.
  • 1988: Die Frauen dürfen bei den Olympischen Spielen von Seoul auf der Bahn über die 800, 1.500, 3.000 und 10.000 Meter laufen.
  • 1996: Die 5.000 Meter ersetzen im olympischen Frauenprogramm die 3000 Meter.
  • 2001: Naoko Takahashi läuft den Marathon in Berlin als Erste unter 2:20 Stunden (2:19:46).
  • 2003: Paula Radcliffe bricht in London den 16 Jahre währenden Marathon-Weltrekord (2:15:25).
  • 2015: Bei den US-Laufevents des Jahres sind insgesamt mehr Frauen als Männer am Start: 57 Prozent.
  • 2019: Brigid Kosgei bricht den 16 Jahre alten Weltrekord von Paula Radcliffe. Die Kenianerin stürmt in Chicago zu einer Zeit von 2:14:04 Stunden.
  • 2023: Die Äthiopierin Tigst Assefa pulverisiert in Berlin den Frauen-Weltrekord im Marathonlauf und gewinnt in 2:11:53 Stunden.

Wo ein Wille, da ein Weg!

Insgesamt zeigt die Geschichte des Laufens – wo ein Wille, da ein Weg! Wenn wilde Entschlossenheit auf körperliche Höchstleistung trifft, scheint keine Hürde zu hoch. Läufer wie Steve Prefontain, Haile Gebrselassie, Kelvin Kiptum und Eliud Kipchoge haben mit ihren Leistungen dazu beigetragen, den Laufsport zu dem zu machen, was er heute ist – eine faszinierende und inspirierende Sportart für jede:n. Und noch dazu die wohl zugänglichste Sportart überhaupt: Einfach Laufschuhe anziehen und los geht's!