Liam Lawson feiert seine beiden DTM-Siege auf dem Red Bull Ring
© Lucas Pripfl/Red Bull Content Pool
DTM

Im Finale der DTM kann alles passieren

Der Meisterschaftsführende, Liam Lawson, kommt mit Selbstvertrauen nach Nürnberg. Und er bekommt einen neuen Teamkollegen, der auch Neuseeländer ist.
Autor: Gerhard Kuntschik
3 min readveröffentlicht am
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Es wird eine Reise ins Unbekannte für Liam Lawson. Unter den vier Titelkandidaten ist der jüngste Fahrer und aktuelle Meisterschaftsführende der Einzige, der noch nicht auf dem einzigen temporären Straßenkurs der DTM, dem berühmten Norisring, angetreten ist.
Red Bull Junior Team-Pilot Liam Lawson holt zwei DTM-Siege in zwei Tagen.
Red Bull Junior Team-Pilot Liam Lawson führt den Red Bull Ring an
Vor dem Einsatz auf dem 2,3 Kilometer kurzen Kurs erklärte Lawson: „Ich muss das Training am Freitag nützen, um die Strecke schnell zu lernen. Die Qualifikation wird entscheidend sein für ein gutes Resultat am Samstag. Und ein gutes Resultat im ersten Rennen ist wichtig für die Ausgangslage im letzten Lauf am Sonntag.“ Was immer auch passiert, Liam freut sich auf sein Debüt hier: „Die Strecke ist wellig und sehr eng, aber sie wird spannende Rennen and jede Menge Action liefern.“
Liam nimmt 14 Punkte Vorsprung auf den erfahreneren Audi-GT3-Piloten Kelvin van der Linde mit ins finale Wochenende. Er hat 26 Punkte Vorsprung auf den Mercedes-Routinier Max Götz. Auch noch im Titelrennen ist Lokalmatador Marco Wittmann (BMW, 41 Punkte zurück), der aus diesem Quartett die meiste DTM-Erfahrung auf diesem Kurs aufweisen kann.
Da der Titelkampf in der Formel 1 immer intensiver wird, hat Red Bulls Motorsport-Berater Helmut Marko entschieden, dass die Anwesenheit von Ersatzfahrer Alex Albon im Grand Prix der Türkei essenziell für Red Bull Racing Honda ist. Wegen der sich überschneidenden Termine kann der Thai-Brite nicht in seinem AlphaTauri AF Corse Ferrari 488 GT3 Evo 2020 am DTM-Finale teilnehmen und wird in Nürnberg durch Nick Cassidy ersetzt: „Es ist großartig, ein neuseeländische Fahrerteam hier zu haben“, zeigt sich Lawson angetan. Er wird vom Landsmann Hilfe nicht nur auf der Strecke, sondern auch in der Vorbereitung erhalten, da Cassidy hier bereits in der Formel 3 antrat.
Super-Formel-Champion Nick Cassidy
Super-Formel-Champion Nick Cassidy
In den vergangenen Jahren bestritt Cassidy Rennen in Japan mit großem Erfolg: So gewann er den Formel-3-Titel dort 2015, 2017 die Super-GT-Meisterschaft und 2019 die Super Formula. In der heurigen Saison beeindruckte Cassidy in der ABB Formel E-Weltmeisterschaft mit zwei Pole positions und zwei Podestplätzen sowie dem Gesamtrang 15 für Envision Virgin Racing.
„Es war beeindruckend, die starken Leistungen von Liam und Alex in der DTM zu beobachten. Sie machten einen außerordentlich guten Job. Obwohl ich DTM-Neuling bin, kenne ich den Norisring aus der Formel 3. Und ich hoffe, ich kann mithelfen, dass Red Bull AlphaTauri AF Corse den Teamtitel gewinnen wird“, sagte Nick. Das italienische Team führt nach 14 von 16 Rennen mit 68 Punkten Vorsprung diese Wertung an.
Während van der Linde und Wittmann kein Zusatzgewicht im ersten Rennen in Nürnberg mitschleppen müssen, haben Lawson und Götz 18 bzw. 15 Kilogramm mehr in ihren Autos – für die Plätze zwei und drei im Sonntag-Rennen in Hockenheim. Das könnte einen Einfluss auf die Quali- und Rennleistung haben, zumal das Feld auf der kurzen Strecke nur um Hundertstel getrennt sein wird.
Ein Experte, der Lawson’s Titelchancen sehr zuversichtlich sieht ist, ist der frühere DTM-Champion Hans-Joachim Stuck, der den Titel 1990 und in diesem Jahr auch Rennen eins in Nürnberg in einem Audio 200 quattro gewonnen hat: „Ich habe Liam in den Super-Zeitlupenbildern genau studiert. Ich bin beeindruckt, wie er in die Kurven fährt. Da sieht man, welch großartiger Fahrer er schon jetzt ist“, bestätigte Stuck.
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