F1

Grand Prix der Eifel: Schnellste Runde und Platz 2 für Max Verstappen!

© Red Bull Content Pool / Getty Images
Plus: Ein neuer Rekord für Lewis Hamilton (Platz 1) und eine gewonnene Wette für Daniel Ricciardo (Platz 3).
Autor: Astrid Heinzveröffentlicht am
Max Verstappen fährt in Deutschland souverän auf Platz 2 und festigt damit weiter seinen dritten Rang in der Gesamtwertung! Der Holländer ist beim Großen Preis der Eifel von Platz 3 gestartet und von Anfang an ist es ihm gelungen, sich seinen Podestplatz zu sichern – vor ihm nur Lewis Hamilton und Valtteri Bottas in ihren Mercedes. Nach einem „Bremsplatten“ kämpfte Bottas dann um Platz 3 und nach Problemen mit dem Antrieb war es für den Finnen ganz vorbei. Gut für Daniel Ricciardo, der sich in der Zwischenzeit von Platz 6 in der Startaufstellung nach vorne gekämpft hatte. Der Kampf ums Podest war somit früh entschieden.
Nürburgring: Max Verstappen am Podest mit Daniel Ricciardo
Max duscht seinen Ex-Teamkollegen Dani
Der Bonus für die schnellste Runde ging mit einem Vorsprung von 6 Tausendstel an Max Verstappen. „Die Bullen sind so schnell geworden! Da müssen wir weiter pushen", funkte der 6-fache Weltmeister Hamilton noch im Auto in seine Box.
Ich hatte Max ständig im Rückspiegel. Es war kein einfaches Rennen.
Lewis Hamilton
In jedem Fall aber war es ein Rennen für die Geschichtsbücher: Mit seinem 91. Sieg hat Lewis Hamilton den Rekord von Michael Schumacher eingestellt. Und selten sieht man den Briten so emotional wie in dem Moment, als Mick Schumacher ihm den Helm seines Vaters überreichte. Als Geschenk der Familie. „Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Es ist eine Ehre für mich", so der sichtlich gerührte Hamilton.
Auch Kimi Räikkönen durfte sich über einen neuen Rekord freuen: Wenige Tage vor seinem 41. Geburtstag schnappte sich der Iceman mit 323 Rennen den bisherigen Rekord von Rubens Barrichello.
Nach 2,5 Jahren schnupperte Daniel Ricciardo endlich wieder einmal Höhenluft am Podest und gewann gleichzeitig eine Wette mit seinem Renault-Teamchef Cyril Abiteboul. Der muss sich für den Stockerl-Platz ein Tattoo stechen lassen, das Motiv sucht selbstverständlich Spaßvogel Dani aus.
Es ist so lange her, es fühlt sich an, wie mein erster Podestplatz. Ich bin sehr glücklich.
Daniel Ricciardo
Enttäuschend der Ausgang für den Nürburgring-Sieger 2013, Sebastian Vettel (damals Red Bull Racing): Er ist auch in Deutschland nicht in Fahrt gekommen, nach einem Dreher in der Anfangsphase reichte es nur für Platz 11.