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Mit den Squad Battles hat EA Sports bereits in FIFA 18 einen neuen FIFA Ultimate Team-Spielmodus integriert. Genau wie in FUT Champions könnt ihr euch Ränge hochspielen und Belohnungen in Form von Packs und Münzen abstauben. Der große Unterschied: Ihr tretet nicht gegen Online-Gegner an, sondern gegen unterschiedlich starke vom Computer gesteuerte Teams, die euch auf dem Weg zum Elite-Rang das Leben schwer machen wollen.
Vor allem für Spieler, die keine Zeit dafür haben, am Wochenende 20 Spiele zu bestreiten oder schon daran scheitern, sich für die FUT Champions Finals zu qualifizieren, sind die Squad Battles eine klasse Alternative, um sich durch Belohnungen schneller ein starkes Team zu ermöglichen. Damit ihr auch wisst, worauf es in den Squad Battles ankommt, haben wir jetzt ein paar Tipps für euch parat. Ihr wollt wissen, wie ihr in den Squad Battles in FIFA 22 Ultimate Team möglichst viele Preise abräumt? Dann empfehlen wir euch, weiterzulesen!
Der Schwierigkeitsgrad ist entscheidend
Ihr habt die Wahl: Spielt ihr lieber auf einer niedrigen oder auf einer hohen Schwierigkeitsstufe gegen die CPU-Mannschaften? Wenn ihr euch beispielsweise für Amateur oder Halbprofi entscheidet, könnt ihr bei weitem nicht so viele Punkte holen, wie wenn ihr Weltklasse oder Legende auswählt. Das heißt: Je höher der Schwierigkeitsgrad bei den Spielen, desto schneller könnt ihr mit Siegen die Ränge hochklettern.
Aber aufpassen: Verliert ihr eine Partie, bekommt ihr kaum Punkte. Daher unser Tipp: Überschätzt euch nicht und spielt auf dem Schwierigkeitsgrad, auf dem ihr euch zutraut, zu gewinnen. Gleichzeitig solltet ihr aber auch keinen Schwierigkeitsgrad wählen, auf dem ihr regemäßig Kantersiege einfahrt. Dann könnt ihr besser auf einer Stufe höher spielen.
Außerdem: Wenn ihr gegen Teams mit einer Gesamtstärke von 80 nur knapp gewinnt, solltet ihr euch gut überlegen, ob ihr bei einem Squad mit einer Gesamtstärke von 85 den gleichen Schwierigkeitsgrad auswählt. Die CPU-Teams sind nicht zu unterschätzen und haben vor allem auf hohen Schwierigkeitsstufen einige ansehnliche Spielzüge drauf!
Fehler können noch tödlicher als online sein
Ebenfalls wichtig zu wissen: Gegen CPU-gesteuerte Mannschaften spielt es sich komplett anders als gegen Online-Kontrahenten. Die Teams nutzen zum Teil andere Verteidigungs- und Angriffsweisen, als die, die ihr aus Matches in der Weekend League oder in der Online-Saison kennt. Ihr werdet feststellen, dass eure Gegner in der Defensive kaum Fehler machen und gleichzeitig im Angriff eure Fehler eiskalt ausnutzen.
Sobald ihr einmal einem Spieler auf der Außenbahn zu viel Platz lasst, schlägt dieser oft eine sehr gefährliche Flanke in den Strafraum. Rückt ihr mit dem Innenverteidiger zu weit raus, spielt der CPU sofort einen Pass in die Schnittstelle. Und wenn der CPU-Stürmer erst einmal vor eurem Tor steht, lässt er sich die Chance auf einen Treffer meist nicht nehmen.
Natürlich wird euch das bei höheren Schwierigkeitsgraden häufiger auffallen, als bei einer niedrigen Stufe. Insgesamt ist es aber auch bei den Squad Battles unglaublich wichtig, die kompletten 90 virtuellen Spielminuten über hochkonzentriert zu sein. Schon eine Unaufmerksamkeit kann euch Sieg und Punkte kosten. Das gilt nicht nur für Online-Partien in jeglichen Spielmodi!
Bei Führung keinen Gang zurückschalten
Auch, wenn ihr in einem Squad Battle bereits mit zwei oder drei Toren Unterschied führt: Hört bloß nicht auf, 100 Prozent zu geben! Denn auch der Skillwert und eure geschossenen Tore bringen euch Punkte, die am Ende darüber entscheiden können, welchen Rang ihr erreicht.
Online ist es manchmal vielleicht schlau, den eigenen Spielstil abhängig vom Ergebnis ein wenig anzupassen, um einen knappen Vorsprung über die Zeit zu schaukeln. In den Squad Battles könnt ihr aber gar nicht hoch genug gewinnen. Achtet auch darauf, eine gute Passquote zu haben und viel im Ballbesitz zu sein. Das erhöht euren Skillwert.
Jetzt liegt es an euch: Beherzigt unsere Tipps, fegt die CPU-Squads vom Platz und räumt fette Preise ab! Wir wünschen viel Erfolg.
Über den Autor
Chris ist ehemaliger FIFA-Profi. Er war deutscher Nationalspieler, wurde Europameister und trat bei nationalen und internationalen Meisterschaften gegen die besten Spieler der Welt an. Mittlerweile ist Chris seit vielen Jahren FIFA-Coach. Er trainierte auch schon die Esportler des FC Schalke 04. Auf redbull.com begleitet euch Chris auf eurem Weg zu einem besseren FIFA-Spieler und gibt regelmäßig FIFA 22 Tipps.
Website: christianknoth.de