Eishockey

Hockey meets Drone Racing: So hast du Eishockey noch nie gesehen!

© EHC Red Bull München / City-Press GmbH
Vor dem MagentaSport Cup treten die Eishockey-Cracks des EHC Red Bull München gegen eine Racing Drohne an. Unterstützung kommt dabei von keiner Geringeren als Ski-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg.
Autor: Henner Thies / Christian Knothveröffentlicht am
Eishockey · 3 Min
Anschnallen! Hier gibt's rasante Eishockey-Action aus Puck-Sicht.
Endlich wieder Eishockey live! Das denken sich alle Fans des schnellsten Mannschaftssports der Welt, wenn sie an den Start des MagentaSport Cup 2020denken. Unter den acht DEL-Teams, die ab 11. November im Turnier-Modus um den Pokal kämpfen – der EHC Red Bull München.
Um schon vor dem heiß ersehnten Eishockey-Turnier auf Wettkampf-Temperatur zu kommen, sind Konrad Abeltshauser, Maxi Daubner, Emil Quaas, Luca Zitterbart und Bastian Eckl im Olympia Eisstadion unter den wachen Augen von Star-Referee Viktoria Rebensburggegen eine Racing Drohne angetreten. Das Ergebnis war Hockey-Action vom Feinsten, die uns daran erinnert, wie sehr wir Eishockey wirklich vermissen!
Die Riesenslalom Olympiasiegerin von 2010, Viktoria Rebensburg, fungiert bei einem Video-Dreh mit Racing Drohne als Eishockey-Schiedsrichter.
Ex-Ski-Ass Viktoria Rebensburg beim Video-Dreh als Eishockey-Referee.
Als Referee auf dem Eis zu sein war heikel, aber es hat total Spaß gemacht, mal wieder in eine andere Sportart einzutauchen. So nah war ich am Eishockey noch nie dran.
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Viktoria Rebensburg
Alpines Skifahren

Turnier als Icebreaker für die DEL-Saison 2020/21

Im Anschluss an den Race-Drone-Videodreh musste insbesondere Kevin Reich kurz schmunzeln. „Es ist ein komisches Gefühl, einen Schuss durchzulassen, den ich normalerweise hätte halten können“, sagt der 25-Jährige, der sich hier strikt ans Drehbuch hielt. Aber keine Sorge: Zum Turnierstart am Donnerstag (12. November) erlebt ihr den Münchner Goalie wieder in seiner Lieblingsrolle als „The Wall“, der seinen Kasten dicht hält. Für die Red Bulls geht es beim MagentaSport Cup, der in zwei Vorrunden-Gruppen unterteilt ist, mit dem Gastspiel bei den Adlern Mannheim gleich in die Vollen.
Emil Quaas und Luca Zitterbart vom EHC Red Bull München kämpfen bei einem Video-Dreh mit Racing Drohne um den Puck.
Voller Fokus auf die Scheibe – Racing Drohne hin oder her...
Das Team hat in den vergangenen Wochen trotz der schwierigen Situation immer hervorragend mitgezogen und jetzt endlich ein Ziel vor Augen: Den MagentaSport Cup nach München zu holen.
Don Jackson, Head Coach EHC Red Bull München
Immerhin stehen sich hierbei der Meister der DEL-Saison 2019/20 und der letztjährige Hauptrundensieger gegenüber. Die Schwenninger Wild Wings sowie die Eisbären Berlin komplettieren die Gruppe A. Gelingt dem Team um Kapitän Patrick Hager das Weiterkommen warten die Krefeld Pinguine, die Düsseldorfer EG, die Grizzlys Wolfsburg oder die Fischtown Pinguins als mögliche Gegner im Halbfinale. Allen acht Teilnehmern dient der MagentaSport Cup als Standortbestimmung. Ein reibungsloser Ablauf könnte zudem der Eisbrecher für die Wiederaufnahme des seit knapp acht Monaten unterbrochenen Spielbetriebs in der DEL sein.

NHL-Power für den Titel

„Das Team hat in den vergangenen Wochen trotz der schwierigen Situation immer hervorragend mitgezogen und jetzt endlich ein Ziel vor Augen: Den MagentaSport Cup nach München zu holen“, formuliert Head Coach Don Jackson die Zielsetzung. Für diese Mission hat sich der dreimalige DEL-Meister noch eine Art Special Guest mit an Bord geholt: Dominik Kahun! Ein Leihgeschäft mit den Edmonton Oilers aus der NHL ermöglicht das Comeback auf Zeit, nachdem sich der Center bereits seit Mitte August in München fit gehalten hatte.
NHL-Spieler Dominik Kahun beim Training an alter Wirkungsstätte mit dem EHC Red Bull München.
Dominik Kahun beim Training in München.
Es ist ein unglaublich cooles Gefühl, am 12. November erstmals wieder mein altes Jersey mit der Nummer 21 überzustreifen.
Dominik Kahun, Edmonton Oilers
Als Kahun das Trikot überreicht bekam, in dem er zwischen 2014 und 2018 für die Red Bulls auf Torejagd (149 Scorer-Punkte in 208 Einsätzen) gegangen war, leuchteten die Augen des nunmehr 138-maligen NHL-Profis: „Es ist ein unglaublich cooles Gefühl, am 12. November erstmals wieder mein altes Jersey mit der Nummer 21 überzustreifen.“ Ob Kahun trotz Kaltstart an seine alte Quote anknüpfen kann und die Münchner ins Finale schießt? Seine neuen, alten Teamkollegen näherten sich durch sieben Siege in zehn Testspielen in den vergangenen Wochen schon wieder dem Wettkampfmodus an. In diesem Sinne: Let’s go, Red Bulls!