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Lange galt die Civilization-Reihe als uneingeschränkter Herrscher der 4X-Strategie, seit 30 Jahren ist das rundenbasierte Strategiespiel ein Meister seines Fachs. Doch mit Humankind ist jetzt ein Herausforderer auf der Bildfläche erschienen, der dies ändern könnte.
Ihr seid selbst Meisterstrategen und versteht es, eure Gegner in Echtzeit in die Schranken zu weisen? Dann registriert euch für die Qualifyer von Red Bull Wololo V und beweist euer Können in Age of Empires II Definitive Edition.
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Red Bull Wololo: Enthrone
Get ready for Red Bull Wololo V, the epic 1v1 Age of Empires II Definitive Edition competition that pits the world’s best players against each other in a custom version of Empire Wars.
Was bedeutet eigentlich 4X? 4X steht für „Explore“, „Expand“, „Exploit“ und „Exterminate“, übersetzt also so viel wie „Erkunden“, „Expan-dieren“, „Ausschöpfen“ und „Vernichten“. Es geht vereinfacht gesagt darum, sich von Grund auf ein Spielreich aufzubauen und dabei mit einem Volk im Kampf gegen computergesteuerte oder menschliche Gegner am Ende als Sieger dazustehen.
Besser als der 4X-Großmeister?
Von Beginn an schlägt uns Humankind mit einem unglaublich sauberen, übersichtlichen Benutzer-Interface in den Bann. Für ein Spiel dieses Genres ist allein das schon eine beachtliche Leistung. Doch das ist nur die Spitze des Qualitäts-Eisbergs: Wir stellen euch die fünf Highlights von Humankind vor, die es zu einem so besonderen Spielvergnügen machen.
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1. Große spielerische Flexibilität
Anders als bei ähnlichen Spielen, ist man bei Humankind nicht über die gesamte Spieldauer auf eine Zivilisation beschränkt. Zunächst startet jeder Spieler mit einem Nomadenstamm, der sich langsam weiterentwickelt, während man die Welt erkundet. Nach jedem Epochen-Aufstieg gibt es die Möglichkeit, sein Reich in eine andere Richtung entwickeln zu lassen. Wer sich etwa anfangs für Nubier entscheidet, kann beim Epochenwechsel später auch auf Römer umschwenken, um ihre Boni und Fertigkeiten zu erhalten. Diese Wahl ist immer ein fundamentaler Schritt in jeder Partie, die für Erfolg und Niederlage von großer Bedeutung ist und die Humankind so einzigartig machen.
Die Wahl der Kulturen ist auch in Red Bull Wololo entscheidend, wenn die besten Age of Empires II-Spieler der Welt aufeinander treffen. Etwa bei Großen Finale zwischen Liereyy und Hera.
Außerdem kann man sich auf diese Weise auf die verändernde Umwelt einstellen und seine Ausrichtung an aggressive Nachbarn oder eher diplomatische Kulturen bei Bedarf anpassen. Bei all diesen Entscheidungen muss man zudem im Auge behalten, wie sich die Änderungen an den zu ergatternden Ruhm auswirken - schließlich ist dies der Weg zum glorreichen Sieg.
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2. Entscheidungen
Bei fast jedem Zug muss der Spieler wichtige Entscheidungen treffen, die das Wohl und Wehe seines Volkes betreffen. Dabei geht es manchmal um Meta-Entscheidungen (siehe Wahl der Kultur), viel öfter jedoch um Mikro-Management. Soll ein Damm gebaut werden, um die Menschen zu schützen, soll eine Höhle erkundet werden, welche Religion soll sich im Land verbreiten, wie liberal wird mit An-dersdenken umgegangen, retten wir herumstreunende Gruppen oder vertreiben wir sie? Die Konsequenzen dieser Entschlüsse trägt die Bevölkerung, aber sie treiben auch die Entwicklung des Volkes mit kleinen oder großen Schritten voran und belohnen den Spieler am Ende mit Einflusspunkten, die wir wiederum in die Weiterent-wicklung der Infrastruktur usw. investieren. Ein cleverer Kreislauf, der den Spielablauf über längere Zeit frisch hält.
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3. Die Wirtschaft
Das große Plus der wirtschaftlichen Seite ist, dass man tatsächlich nur zwei Währungen im Blick behalten muss: Gold und Einfluss. Mit Ersterem bezahlt man etwa Einheiten oder den Aufbau neuer Infrastruktur. Mit Einfluss treibt ihr dagegen den Ausbau des eigenen Reiches voran - sei es bei der Erforschung von Technologien, dem Bau neuer Städte oder dem gesellschaftlichen Ausbau. Dieses simple aber sehr effiziente System ist auch für Genre-Einsteiger absolut verständlich, ohne dass es dem Spiel dadurch an Mikro-Management mangeln würde.
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4. Tolles Kampfsystem
Jedes Gefecht spielt sich ab, wie in einer kleinen Mini-Arena. Da sich mehrere Einheiten zu einer großen Armee verbinden lassen, sind die Scharmützel übersichtlich und das verleiht ihnen einen Gladiatoren-artigen Vibe mit rundenbasierten Zügen. Hier kann man die einzelnen Einheiten wieder voneinander getrennt befehligen und das Hexagon-artige Kampf-Spielfeld für taktische Attacken auf den Feind nutzen. Spieler haben außerdem die Wahl, ob sie diese Hürden manuell überspringen oder sie von der KI auswürfen lassen wollen. Weil dabei nie tausende Einheiten beteiligt sind, sondern stellvertretend höchstens ein Dutzend Kontrahenten aufeinandertref-fen, bleibt stets perfekte Übersicht über das Geschehen erhalten.
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5. Dieses Interface!
Und last, but not least, das Benutzer-Interface. Amplitude schafft es, einem hochkomplexen Spiel eine sehr hohe Übersichtlichkeit zu verpassen. Hier wird man nicht erschlagen von unglaublich vielen Menüs und deren Untermenüs. Stattdessen kommt das UI extrem aufgeräumt daher, vieles kann man als Spieler an- und abschalten - so, wie es eben gerade gebraucht wird. Das Design wirkt total ausgefeilt und hilft euch dabei, auch in haarigen Situationen jederzeit Herr der Lage zu bleiben. Da können sich viele Konkurrenten eine Scheibe von abschneiden.
Ist Humankind also eine Alternative zu Civilization?
Aber ja, die Amplitude Studios haben eine absolut starke Konkurrenz auf die Beine gestellt! Wer gerne Strategiespiele zockt, kommt an Humankind nicht vorbei.