F1
Hut ab für Austin
Die Fahrer haben sich mit neuen Hüten und Helmen auf Texas eingestimmt.
Texas ist das Land der großen und extravaganten Hüte. Einige Fahrer haben sich daher mit neuen Helmen in Stimmung gebracht – mal wieder.
Den Anfang machten Fernando Alonso und Romain Grosjean. Der Ferrari-Pilot und der Mann von Lotus tauschten am Vorabend vom Großen Preis der USA die Helme. Grosjean dankte dem Spanier (dessen Partner er 2009 kurz bei Renault war) für das "fantastische Souvenir seiner ersten kompletten Formel-1-Saison".
Alonso dankte dem Franzosen für "das weitere Stück für seine Sammlung". Bleibt die Frage, ob der Ferrari-Pilot zuhause einen ganzen Raum voller Formel-1-"Skalpe" hat. Und wer weiß, vielleicht sitzt er dann vor einem Schrank voller Relikte seiner Rivalen und murmelt "schlag ihn, schlag ihn, schlag ihn, Lewis ... grrrr, der Deutsche – hat seine Karriere beendet ... gleich zweimal".
Jenson Button (McLaren) twitterte in der Zwischenzeit ein Foto von sich bei einem Team-BBQ, mit einer Art Cowboyhut auf seinem Kopf. Da scheinen nur gleich zwei Dinge falsch zu sein auf diesem Foto. Zum einen ist es gar kein richtiger Cowboyhut, sondern eher eine Art Freizeithut für Herren mittleren Alters auf dem Cricketfeld. Zum anderen haben nur Jensons Kumpels das Wild-West-Motto wirklich ernst genommen und tragen die passenden Halstücher. Jenson dagegen setzt dem Cricket-Look noch einen oben drauf und trägt das Tuch in die Brusttasche gesteckt! Der Wahnsinn.
Und dann war da noch Sergio "Checo" Pérez, der einen "Vettel" machte und sein Helmdesign dem Rennen anpasste. Der Sauber-Pilot sagte am Donnerstag, dass dies das erste Rennen für ihn sei, das seiner Heimat Guadalajara nahe komme. Der Mexikaner entschied sich daher für ein patriotisches Farbschema für das Rennen in Austin.